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Messe Retec: Afag-Geschäftsführer Heiko und Henning Könicke im Interview

„Näher an die wichtigsten Märkte in Europa“

Heiko und Henning Könicke (v.l.), Geschäftsführer der AFAG, bauen auf das neue Konzept der Retec mit zwei Standorten Bild: AFAG
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Nach der Absage 2016 findet die internationale Fachmesse für Gebrauchtmaschinen und -anlagen vom 25. bis 27. April in Augsburg statt. Die Afag Messen und Ausstellungen GmbH veranstaltet die Retec ab 2017 im jährlichen Wechsel in Augsburg und Essen. Im Gespräch erläutern die Afag-Geschäftsführer Heiko und Henning Könicke, wie sie den Neustart der Messe erfolgreich gestalten wollen. ❧ Dr. Rolf Langbein

Die Retec findet künftig im jährlichen Wechsel in Augsburg und in Essen statt. Worin sehen Sie die Vorteile zweier Standorte?
Die Retec rückt als internationale Fachmesse für Gebraucht-Technik näher an die wichtigsten europäischen Märkte des Maschinenbaus heran. Sie wird parallel zur Hannover Messe in der Messe Augsburg und im April 2018 in der Messe Essen stattfinden. Mit Augsburg wird das starke Nachfragepotenzial in Baden-Württemberg und Bayern, aus der Schweiz, aus Norditalien und Österreich noch besser erreicht. Vom Standort Essen aus werden besonders NRW und der Benelux-Raum angesprochen.
Wie können die Aussteller die Nähe der Messe zu ihren Unternehmen nutzen?
Einige große Firmen, so u.a. Kuka in Augsburg oder Gläsener+Schmidt in Olching, nutzen die Möglichkeit, gebrauchte Maschinen in räumlicher Nähe zu ihrem Firmensitz einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Mit Essen platzieren wir die Messe 2018 in einem wirtschaftsstarken Bundesland und in räumlicher Nähe zu vielen großen Betrieben.
Welche Argumente sprechen künftig noch für eine jährliche Gebrauchtmaschinen-Messe, wenn der weltweite Handel tagesaktuell auf Plattformen im Internet bedient werden kann?
Verschiedene Online-Kanäle ermöglichen heute das Erreichen einer breiten Zielgruppe, allerdings gibt es hier häufig eine große Fehlstreuung. Auf der Fachmesse besteht die Möglichkeit, Gebrauchtmaschinen gezielt einem interessierten Publikum zu präsentieren und im persönlichen Gespräch auch erklärungsbedürftige Maschinen ideal zu vermarkten. So haben sich bereits internationale Besuchergruppen aus Ländern wie Ägypten, Armenien, China, Indien, Irak, Iran, Marokko, Nigeria, Pakistan, Sri Lanka, Türkei und der Ukraine für die Retec 2017 registriert. Das bietet den Ausstellern die Möglichkeit, interessierte Besucher gezielt anzusprechen und sich mit ihnen auszutauschen. Gerade in diesen Ländern ist die Nachfrage nach Maschinen groß, jedoch lässt das Finanzvolumen häufig nur den Kauf gebrauchter Maschinen zu.
Die Vorgängermessen Resale und Usetec zeichnete eine hochgradige Internationalität mit Besuchern aus bis zu 100 Ländern aus. Wie organisieren Sie die weltweite Akquise, um ähnliche Ergebnisse zu erzielen?
Wir arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen. Der FDM (Fachverband des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels e. V.) unterstützt die Retec als fachlicher Träger. Weitere Unterstützung kommt von der EAMTM (European Association of Machine Tool Merchants in Brüssel) sowie von verschiedenen Verlagen und Fachmedien, die sich als Medienpartner an der Retec beteiligen. Sie dienen alle als Multiplikatoren. Darüber hinaus sind wir als erfahrener Messeveranstalter gut aufgestellt und haben ein starkes Akquise-Team.
Der Ausstellungspart auf dem Freigelände war in der Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil der Messe. Wie kann der in Augsburg und Essen eingebunden werden?
Die Retec belegt auch in der Messe Augsburg das Freigelände. Dieses ist zwischen den Ausstellungsbereichen zentral gelegen. Dort gibt es auch einen Biergarten zur Auflockerung des Messebesuchs. Ebenso befindet sich dort der Übergang zu den Deutschen Baumpflegetagen, die parallel zur Retec in Augsburg stattfinden.
In Ihrer Pressemeldung von Anfang Februar sprechen Sie von einer Kooperation mit der Hess GmbH, dem bisherigen Veranstalter. Wie sieht diese Kooperation aus?
Wir möchten die Kompetenz und jahrelange Erfahrung der Hess GmbH mit einbeziehen und sind dankbar für die fachliche und konzeptionelle Unterstützung.
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