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Industrie 4.0 braucht stete Investitionen in neueste Technologie

Option auf die Zukunft

Diskutierten die wachsende Bedeutung von Finanzierung für den Mittelstand in der Industrie 4.0-Ära (v.l.): Gary Amos, Head of Americas Commercial Finance SFS, Reiner Fries, Geschäftsführer der Schwäbischen Werkzeugmaschinen GmbH und SFS CEO Roland Chalons-Browne. Bild: Siemens
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Finanzierung | Um die Chancen von Industrie 4.0 zu nutzen, benötigt der produzierende Mittelstand variable Finanzlösungen, beispielsweise nutzungsbasierte Formen wie Pay-per-use-Modelle oder das Finetrading.

„Bei Industrie 4.0 geht es primär um fortwährende, anstatt einmaliger Investitionen, darum stets die neueste Technologie nutzen zu können, anstatt sie einmalig zu erwerben. Herkömmliche Finanzierungen werden diesen Anforderungen nicht gerecht“, kommentiert Roland Chalons-Browne, Chef der Siemens-Konzern-finanzsparte SFS (Siemens Financial Services), die internationale Finanzlösungen im Firmenkundengeschäft anbietet. Entscheidungen würden dort primär auf der Basis von Vergangenheitsdaten fallen, zieht er den Vergleich. Dabei gehe es bei der Digitalisierung um künftige Zahlungsströme und Ertragschancen.

Die Vorlaufleistungen dafür sind beachtlich. So soll die intelligente Vernetzung der Produktion und der Wertschöpfungsketten bis 2025 allein in Deutschland zu Investitionen in Höhe von 250 Mrd. Euro führen, rechnen Experten hoch. Für die USA wird sogar mit rund 300 Mrd. US-Dollar in den kommenden drei Jahren gerechnet. Die notwendigen Investitionen lassen sich nur mit innovativen Ansätzen in der Finanzierung realisieren. Davon überzeugt sind auch die führenden Unternehmen der produzierenden Industrie, insbesondere im Mittelstand. Für sie gilt Finanzierung mittlerweile als einer der fünf entscheidenden Erfolgsfaktoren. Dies ergab eine globale Umfrage unter Finanzvorständen der produzierenden Industrie aus 13 Ländern, die SFS auf der Hannover Messe 2016 vorgestellt hat.
Die anderen Erfolgsfaktoren sind: der Einsatz von Technologien der neuesten Generation, höhere Betriebseffizienz, erweiterte Produktionskapazität und -flexibilität sowie wettbewerbsfähigere Preisstrukturen. Die Befragten gaben zudem an, dass sie bereits klare Vorstellungen über die Art der Finanzierung haben: Sie soll vor allem einfach, flexibel, zuverlässig sowie nachhaltig sein und von einem Partner mit Branchenkompetenz stammen.
Bei Finetrading lassen sich Zahlungen flexibel binnen 180 Tagen tätigen
Für Roland Chalons-Browne ist klar: „Insbesondere der deutsche Mittelstand erwartet von seinen Finanzierungspartnern heute die gleiche Flexibilität und Innovationskraft, mit der er selbst am Markt agiert.“ Als Beispiele für Finanzlösungen, die den Anforderungen der Befragten entsprechen und so nachhaltig Investitionen in Technologien der neuesten Generation ermöglichen, nannte der SFS CEO nutzungsbasierte Finanzierungen (Pay-per-use-Modelle) und das sogenannte Finetrading. Hierbei handelt es sich um eine Wareneinkaufsfinanzierung. Sie erlaubt es den Unternehmen, Zahlungen flexibel innerhalb eines Zeitraums von bis zu 180 Tagen zu tätigen. So lassen sich Zahlungsströme besser an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Einem ähnlichen Gedanken folgen verschiedene Pay-per-use-Modelle. Alle Lösungen zeichnet dabei ihre Flexibilität und zielgenaue Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen aus – was zudem die Liquidität, die herkömmlichen Kreditlinien und die Bilanzstruktur schont.
„Der Trend“, so Chalons-Browne, „geht eindeutig hin zu flexibleren Finanzierungsmodellen und genau die liefern wir. Durch die geschickte Kombination von Technologie- und Finanzwissen können wir Risiken, aber auch Chancen besser einschätzen und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln.“ Industrie 4.0 eröffne auch dem Mittelstand große Wachstumspotenziale, die mit Finanzlösungen von SFS auch realisiert werden könnten, betont der CEO. (dk)
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