Sonderveranstaltungen: Geballtes Wissen für EMO-Besucher

EMO 2017: Sonderveranstaltungen

Geballtes Wissen für EMO-Besucher

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Neben den Exponaten an den Ständen bietet die EMO Hannover den Besuchern auch ein breites Sonderprogramm. Behandelt werden sowohl aktuelle technische als auch wirtschaftliche Themen.

„Die EMO ist nicht nur der wichtigste Treffpunkt für alle Akteure in der Metallbearbeitung“, sagt Carl Martin Welcker, „sie ist traditionell auch Innovationsforum und Trendsetter.“ Deshalb, so der Generalkommissar der EMO Hannover 2017 weiter, werde auch in diesem Jahr ein vielfältiges Rahmenprogramm wieder technische und wirtschaftliche Fragen behandeln. Passend zum diesjährigen Messemotto „Connecting systems for intelligent production“ stehen die Digitalisierung und die Vernetzung im Fokus, aber auch die klassischen Themen und Techniken kommen nicht zu kurz:

industrie 4.0-area

In der industrie 4.0-area (Halle 25, Stand B60) präsentieren Universitäts- und Fraunhofer-Institute der Produktionstechnik den Stand ihrer Forschung und Industrievertreter zeigen Lösungen fürs Umsetzen in die Praxis. Die Sonderschau positioniert sich als Plattform für den fachlichen Austausch der Experten innerhalb der internationalen Community und schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Ein Vortragsforum vom 19. bis 22. September 2017 rundet die industrie 4.0-area ab.

Symposium „Production for tomorrow“

Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) veranstaltet am 21. September ein Symposium mit dem Titel „Production for tomorrow“ (Convention Center, Saal 3B). In der WGP sind 35 Institute für Produktionstechnik an deutschen Universitäten und Fraunhofer-Instituten zusammengeschlossen. Am Symposium beteiligt sind folgende Institute und Themen:

  • Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Fachgebiet Fertigungsverfahren, Bremen: Highspeed-Ultrapräzisionsfertigung.
  • Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW), Darmstadt: Hybride Bearbeitungsstrategie für den Einsatz beim Hochleistungsfräsen schwer zerspanbarer Werkstoffe.
  • Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen (PtU), Darmstadt: Kontinuierliche Fertigungslinie für multifunktionale verzweigte Blechprofile.
  • Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW), Hannover: Neue Ansätze, die Grenzen von Werkzeugmaschinen zu verschieben.
  • Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation (FBK), Kaiserslautern: Neuartige Bohrwerkzeuge für industrielle Anwendungen.
  • Institut für Werkzeugmaschinen (IfW), Stuttgart: Intelligente Maschinenmodule für die Produktion von morgen.
  • Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW), Stuttgart: Die nächste Stufe von SPS-Programmtests an Werkzeugmaschinen.

VDMA-Forum „Innovative Lösungen für Industrie 4.0“

Im VDMA-Forum „Innovative Lösungen für Industrie 4.0“ rücken die Fachverbände Präzisionswerkzeuge sowie Mess- und Prüftechnik Ideen und Produkte aus dem Bereich Vernetzung und Digitalisierung in den Fokus. Vom 19. bis 21. September referieren am VDMA-Stand (Halle 4, Stand D44) Mitglieder und Partner aus der Forschung in 30 Vorträgen über die technische Umsetzung.

Additive Verfahren in der Produktion

Die EMO 2017 zeigt auch neueste Entwicklungen des Additive Manufacturing in der Metallbearbeitung und vermittelt Besuchern Ideen, welche Anwendungen sich mittels AM günstig erschließen lassen. Gleich zwei Veranstaltungen greifen das Thema auf. Am 20. September lädt die Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA zu einer Vortragsveranstaltung „Chancen und Perspektiven additiver Fertigung“ (CC, Saal 3A) ein, an der sechs Firmen ihre Best Practice-Lösungen zu den Themen additive Fertigungsverfahren und additiver Fertigungsprozess vorstellen. Am 21. September veranstaltet der europäische Werkzeugmaschinenverband Cecimo eine Tagung zu AM (CC, Saal München).

Sonderschau Luft- und Raumfahrttechnik

Das Machining Innovations Network (MIN) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Forschungsinstituten, die eine gemeinsame Integrations- und Partnerplattform im Technologiefeld Zerspanung aufgebaut haben. Auf der EMO 2017 organisiert das Netzwerk einen Sonderstand (Halle 27, Stand B80) mit einer Prozesskette zur Herstellung eines Strukturbauteils aus der Luft- und Raumfahrt, die alle Schritte von der Planung bis zur Nachbereitung zeigt.

EMO Safety Day for Machine Tools

Zeitgemäß und normkonform konstruierte Maschinen sind sicher. Weitere Verbesserungen sind nur im Dialog mit Maschinenbetreibern und dem Arbeitsschutz möglich. Internationale Experten zeigen beim EMO Safety Day for Machine Tools (CC, Saal 3A) am 19. September den aktuellen Entwicklungsstand auf und berichten über jüngste Veränderungen, etwa in der Normung, die gegenwärtig überarbeitet wird.

Metalworking Growth – A look at Metalworking Trends in the US and Mexico

Sie waren die großen Hoffnungsträger für internationale Hersteller von Produktionstechnik: die USA mit ihrem Programm zur Reindustrialisierung und Mexiko, das sich zu einem der wichtigsten Automobilstandorte gemausert hatte. Wohin die US-amerikanische Industrie steuert und wie der südliche Nachbar Mexiko die Abschottungsdrohungen abfedern kann, diesen Fragen geht der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) im Rahmen des Seminars „Metalworking Growth“ am 21. September nach (CC, Saal 15/16).

India Day

Im Rahmen des India Day (CC, Saal 3B) am 20. September berichten vor allem indische Experten, unter anderem vom indischen Werkzeugmaschinenverband IATMA. Vertreter indischer Anwenderbranchen stellen wirtschaftliche und technische Trends vor. Sich daraus ergebende Anforderungen an die Produktionstechnik im Lande werden ebenfalls behandelt. Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern von Bosch, Fritz Werner, Tata, United Grinding, des indischen Ministry of Heavy Industry & Public Enterprises stellt die Herausforderungen und Möglichkeiten im Geschäft mit dem galoppierenden Elefanten in den Mittelpunkt.

Start-ups for intelligent production

Jungen Unternehmern oder Ausgründungen von Forschungsinstituten mit einem Umsatz bis 10 Mio. Euro will die EMO 2017 unter dem Motto „Start-ups for intelligent production“ eine Plattform bieten. Ziel ist, junge Unternehmen bei der Vermarktung ihrer Innovationen zu unterstützen. Mit frischen Ideen und neuen Produkten, Services oder Dienstleistungen sind sie gesuchte Geschäftspartner für etablierte Anbieter. Unterstützt werden die Gemeinschaftsstände (Halle 25, Stand B76, Halle 12, Stand B77) vom BMWi.

Enterprise Europe Network

Erneut organisiert das Enterprise Europe Network aus Stuttgart während der EMO Unternehmertreffen. Die Onlineplattform vermittelt bereits im Vorfeld der Messe geeignete Gesprächspartner zu definierten Themen. Aufgrund des gegenseitigen Interesses sind die Gespräche zielführend und effizient. (mw)

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm: http://hier.pro/0z7b9


Nachwuchswerbung

Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau organisiert den Jugendsonderstand. Unter dem Motto „Mach was mit Zukunft! Deine Chance im Maschinenbau“ lädt sie 6000 Schüler und Schülerinnen, 2500 Lehrer und 1000 Ausbilder ein. Ziel ist es, diese Gruppen durch individuelle Beratung und konkrete Angebote dafür zu sensibilisieren, dass sie mit der Innovationsgeschwindigkeit in der Produktionstechnik mitgehen müssen. In Workshops werden Themen wie mobile Learning, CAD/CAM in der Ausbildung, 3D-Druck, der Ausbildungsgang Produktionstechnologe und Zusatzqualifikationen für digitale Fertigungsprozesse behandelt.

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