Schlauchleitung: Prüfplakette belegt die gültige Prüfung und nennt den nächsten Prüftermin.

SAT-Prüfplakette

Ist mein Schlauch sicher?

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Bereits 350 000 Prüfplaketten für Industrie-Schlauchleitungen hat der Verband Technischer Handel vergeben, seit die Kennzeichnung 2009 eingeführt wurde. Laut VTH garantiert sie „maximale Betriebssicherheit“.

Schlauchleitungen gelten im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) als Arbeitsmittel und müssen regelmäßig wiederkehrend geprüft werden. Um die Fristen für die nächsten Prüfungen für einen in der Industrie eingesetzten Schlauch schnell und leicht zu erkennen, hat der VTH im Jahre 2009 eine farbliche Kennzeichnung in den Markt eingeführt. Die „SAT-Prüfplakette“ weist gleichzeitig qualifizierte Fachbetriebe für die Schlauch- und Armaturentechnik aus. Für Nadine Lorenz, Mitglied der Geschäftsführung des VTH Verband Technischer Handel e. V., eine Erfolgsgeschichte: „2009 hat die VTH-Fachgruppe Schlauch- und Armaturentechnik SAT einheitliche Prüfplaketten für sichere Schlauchleitungen eingeführt, die auch im Designregister des Deutschen Patent- und Markenamtes eingetragen sind. Seitdem hat der Markt bereits über 350 000 Plaketten aufgenommen.“

Die Plakette wurde sogar schon überarbeitet. Von den 2015 neu eingeführten sechseckigen Aufklebern für die Erstprüfung im Rahmen der Schlauchleitungskonfektionierung seien bereits 45 000 Stück geordert worden, teilt Lorenz mit.

Was sorgt für die hohe Akzeptanz der Prüfplaketten?

Aus Sicht des Verbandes verdeutlichen die Bestellmengen die breite Akzeptanz für die farbliche Kennzeichnung in der Industrie – und belegen indirekt auch die Notwendigkeit der Überprüfung. Durch die VTH-Initiative genössen die Betriebe sicherheitsrelevante Vorteile, erklärt der SAT-Vorsitzende Hartmut Schmitz: „Unser Prüfsiegel funktioniert wie eine HU-Plakette am Auto. Betreiber einer Schlauchleitung mit SAT-Prüfplakette erhalten die Gewissheit, über den höchsten Technik- und Sicherheitsstandard zu verfügen und sichere Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen. Durch die spezifische Farbkennung und die Zeitangaben erkennen die Mitarbeiter sofort, wann die wiederkehrende Prüfung fällig ist.“

Thema Betriebssicherheit

Aufgrund der Prüfplakette weiß der Betreiber, wann die Schlauchleitung nach der Betriebssicherheitsverordnung auf Grundlage seiner Gefährdungsbeurteilung wiederkehrend zu prüfen ist. Das bedeutet nicht nur eine minimierte Unfallgefahr für die Mitarbeiter des Anwenderbetriebes, sondern hat auch wirtschaftliche Vorteile für den Käufer, betont der VTH. Denn das Kontrollieren der Sicherheit nach hohen technischen Standards vermeide auch unnötige Ausfallzeiten. Die Prüfplakette verbinde damit ein hohes Maß an Sicherheit mit wirtschaftlicher Effizienz.

Regeln für die Schlauchprüfung

Die SAT-Prüfplakette dürfen nur diejenigen Technischen Händler vergeben, die ihre Abnahmeprüfzeugnisse entsprechend der Norm DIN EN 10204:2005–01 für die Prüfung von Schlauchleitungen nach der Herstellung sowie ihre Prüfbescheinigungen entsprechend der TRBS 1201 für die wiederkehrende Prüfung von Schlauchleitungen beim Fachverband VTH registriert haben. Hartmut Schmitz: „Wir sind mit unserer Qualitätsoffensive Vorreiter in Sachen Prävention. Das geht so weit, dass namhafte Chemiebetriebe unsere Prüfsiegel für ihre Schlauchprüfungen anfordern.“ Die im VTH organisierten Händler signalisierten damit den Herstellern, dass die Fertigung und Prüfung ihrer Schlauchleitungen bei ihnen in kompetenten Händen liege.

Die Mitglieder der VTH-Fachgruppe SAT findet man für das D-A-CH-Gebiet auf www.sichere-schlauchleitung.de. Weitere Händler für diesen Produktbereich sind auch unter www.vth-tectop.de gelistet.

Qualitätsoffensive der Schlauch- und Armaturen-Fachgruppe im VTH

Die Prüfplakette ist Teil der Qualitätsoffensive, mit der die Fachgruppe SAT ihre Stellung im Markt zu festigen sucht. Neben der Prüfplakette umfasst sie eine Registrierung zum „Zertifizierten Fachbetrieb für Schlauch- und Armaturentechnik“: Die Registrierung weist Unternehmen aus, die über die geeignete Betriebsausstattung und qualifiziertes Personal verfügen, um Schlauchleitungen nach geltenden Vorschriften und Normen fertigen und prüfen zu können. Durch verbandsinterne Fortbildungskurse in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie können sich die Mitarbeiter der Technischen Händler aus- und weiterbilden lassen zum „Geprüften Fachberater“ und zur „Zur Prüfung befähigten Person“. (os)

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