Arbeitssicherheit: Sicherer Lärmschutz mit Otoplastiken

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Arbeitssicherheit

Sicherer Lärmschutz mit Otoplastiken

Otoplastiken gelten als Premiumlösung im Gehörschutz und lassen sich der Anatomie des Ohres anpassen. Bild: Forsec
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Maßgeschneiderte Otoplastiken sind herkömmlichen Einweg- oder Standardlösungen überlegen. Die neuesten Modelle lassen sich der Lärmbelastung anpassen, bieten Schutz bei wechselnden Lärmpegeln und lassen lebenswichtige Warnsignale durch.

Wer bei der Arbeit ständig dem Lärm ausgesetzt ist und zugleich schnell auf Warnsignale reagieren muss, kennt das Problem. Ein Einweg- oder Standardgehörschutz filtert zwar den Lärm, aber zugleich läuft der Träger Gefahr, dass er Warnsignale überhört. Auf den Gehörschutz komplett zu verzichten, ist aber auch keine Option, denn der Gehörschutz ist ein Teil der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und somit Pflicht. Und das aus gutem Grund, denn ohne Stöpsel im Ohr drohen auf Dauer massive Hörschäden.
Bislang war diese Situation für Berufsgruppen wie Fahrzeugführer oder Industriearbeiter ein klassisches Dilemma. Eine neue Generation von Otoplastiken soll dieses Problem elegant lösen. Unter der Marke Forsec, die von den elf technischen Händlern der Favorit-Gruppe innerhalb des Einkaufsbüros Deutscher Eisenhändler vertrieben wird, sind jetzt Otoplastiken mit einer innovativen Technik verfügbar, die herkömmliche Lösungen nicht bieten.
Die Modelle sind speziell für den Lärmbereich in der Industrie konzipiert und mit Filtern für hochfrequente Lärmbereiche erhältlich. Das sind beispielsweise Arbeitsplätze, an denen gebohrt oder gefräst wird. Darüber hinaus gibt es den Gehörschutz mit speziellen Filtern gegen Tieftonbelastungen, wie sie bei Maschinenvibrationen auftreten. Ein weiterer Filter aus Silikon ist für Anwender konzipiert, die in verschiedenen Produktionsstätten arbeiten und somit unterschiedlichen Lärmbelastungen ausgesetzt sind. Durch die wechselnden Lärmpegel variieren auch die Schutzpflichten für die Beschäftigten. Mit dem multifunktionalen Filter sind sie jedoch überall gut versorgt. Ein zusätzliches Plus der neuen Modelle ist, dass Warnsignale nach wie vor wahrgenommen werden können – sei es im Gleisoberbau oder im öffentlichen Straßenverkehr.
Die neuen Modelle sind in verschiedenen Formen erhältlich. Hierzu zählen die Schalen- und Kanalform mit Griffteil und die flache Kanalform. In einem Beratungsgespräch wird zunächst ermittelt, welche Form sich für den Träger am besten eignet. Danach werden die Otoplastiken individuell abgeformt und sind nach durchschnittlich fünf bis sechs Wochen lieferbar. Zudem übernimmt der Hersteller die gesetzlich vorgeschriebene Funktionskontrolle zum Nachweis bei der Berufsgenossenschaft, die maximal sechs Monate nach dem Lieferdatum erfolgen muss. Damit wird die Wirkung des Gehörschutzes offiziell dokumentiert. Für den Arbeitgeber ist das ein Mehrwert, der sich auf diese Weise gegen Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüche schützen kann.
Die Otoplastiken gelten als Premiumlösung im Gehörschutz. Im Gegensatz zu Einweg- oder Mehrweg-Produkten ist diese Variante maßgeschneidert und kann optimal an die Anatomie des Ohres angepasst werden. Dieser individuelle Zuschnitt führt zu einem hohen Tragekomfort. Der Träger nimmt die angepasste Otoplastik nicht als Fremdkörper in der Ohrmuschel wahr. Das ist nicht nur bequem, sondern erhöht zugleich die Sicherheit. Denn nur eine PSA, die optimal sitzt, wird auch gerne und damit dauerhaft getragen. Das Problem bei Einwegprodukten ist, dass vier von fünf Trägern sie nicht korrekt verwenden. Entweder führen sie die Produkte nicht tief genug ein oder sie benutzen alte und verschmutzte Stöpsel. Dadurch wird die Dämpfung verringert, was auf Dauer zu Gehörschäden führen kann.
Regelmäßige Funktionskontrollen sind im Preis bereits inbegriffen
Dass individuell angepasster Gehörschutz gegenüber Standardlösungen deutlich überlegen ist, belegt eine Langzeitstudie der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM). Über einen Zeitraum von zwölf Jahre wurden dabei 103 Probanden untersucht. Das Ergebnis ist alarmierend. Bei Personen, die Gehörschutz-Stöpsel oder -kapseln verwendeten, nahm der durchschnittliche Hörverlust um rund sieben dB pro Jahr zu. Bei Trägern von Otoplastiken sank der Wert auf zwei dB im Jahr. Und wer die Otoplastiken konsequent nutzte, erlitt in den folgenden sechs Jahren keinen weiteren Hörverlust. Zudem empfand ein Großteil der Versuchsteilnehmer das Tragen von Otoplastiken im Vergleich zu Standard-Gehörschutz als angenehmer.
Die Spezialisten hinter der Marke Forsec haben ein Beratungskonzept entwickelt, das auf die Bedürfnisse der Industrie zugeschnitten ist. Bundesweit führen Experten aus dem Bereich Gehörschutz Gefahren- und Arbeitsplatzanalysen vor Ort durch, bei denen die jeweiligen Arbeitsbedingungen begutachtet und bei der PSA-Auswahl berücksichtigt werden. Ein flächendeckendes Versorgungsnetz in Deutschland macht es zudem möglich, ganze Unternehmen mit maßgeschneiderten Otoplastiken zu versorgen. Zum Rundum-Service gehört auch die gesetzlich vorgeschriebene Funktionskontrolle, die bereits im Preis inbegriffen ist. Auch die regelmäßig wiederkehrenden Funktionskontrollen, die im Abstand von höchstens zwei Jahren vorgeschrieben sind, werden von den Fachleuten durchgeführt. (ub)
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