Fachmesse für Facility Management und Industrieservice Der Waschraum wird digital

Fachmesse für Facility Management und Industrieservice

Der Waschraum wird digital

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Trends, Innovationen und neue Technologien – die Branche des Facility Managements und der Industrieservices ist in Bewegung. Mit welchen Produkten und Dienstleistungen Unternehmen ihre Leistungsfähigkeit und Effizienz optimieren können, zeigt die Fachschau InservFM mit angeschlossenem Kongress.
Die Mainmetropole Frankfurt ruft: Vom 21. bis 23. Februar 2017 findet hier die InservFM, Messe und Kongress für Facility Management und Industrieservices, statt. Nach Angaben des Veranstalters Mesago ist sie die einzige Messe, die die gesamte Bandbreite des Gebäudemanagements und der Industriedienstleistungen sowohl in ihren jeweiligen Spezialisierungen als auch deren möglichen Synergien zeigt.
125 Aussteller präsentieren Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Consulting, Facility Services, Modernisierung von Bestandsimmobilien, Industrie-Service, Property Management/Asset Management, Workspace, Energiemanagement, IT-Services, Personaldienstleister, Projektentwicklung sowie Bildungsträger/Fachmedien. Eingeschlossen sind auch die Themenfelder Wartung und Instandsetzung, Instandhaltungsservices sowie Industrielle Reinigung.
Jüngste Trends und Entwicklungen sind Thema des parallel zur Messe stattfindenden Kongresses. Dieser vernetzt Geschäftsführer, Vertreter aus Forschung und Entwicklung, erfahrene Praktiker sowie ambitionierte Nachwuchskräfte aus dem Bereich Facility Management.
Digitalisierung ist der Schwerpunkt des zweiten Kongresstages. Dieser Thematik widmet sich Nick Sohnemann, Experte im Bereich Trend- und Innovationsforschung, in einem Hauptreferat über „Die Zukunft ist digital! Wie neue Technologien und Innovationen die Arbeitswelt verändern“. Er stellt neue Entwicklungen und Technologien der Arbeitswelt vor und spricht insbesondere die zahlreichen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung an. Flankiert wird der Vortrag von einem besonderen Praxisbeispiel für die Arbeitswelt von morgen: Der humanoide Roboter „Pepper“ soll das Kundenbindungs- und Beschwerdemanagement der Zukunft erfahrbar machen und vereinfachen.
Auch die Digitalisierung des Immobilien- und Faci-lity-Managements schreitet immer schneller voran. Daher findet – nach einer erfolgreichen Erstveranstaltung – auch 2017 am zweiten Kongresstag die IT-Fachtagung „Informationstechnik im Real-Estate- und Facility-Management“ statt. Sie bietet sowohl technologischen Innovationen als auch Best-Practice-IT-Anwendungen sowie dem Internet der Dinge in Bezug auf Facility Management eine Plattform.
Am ersten Kongresstag findet überdies die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung statt. Auf der Veranstaltung wird nicht nur Fachwissen vermittelt, sondern es werden auch neue und geänderte Regelwerke, neue Anforderungen aus Vorschriften, Normen und Richtlinien von Experten analysiert und diskutiert.
Energiemanagement im Fokus
Ein Thema, das auf der diesjährigen InservFM besonders in den Fokus rückt, ist das Energiemanagement. Der Grund: Seitdem 2015 das Energiedienstleistungs-gesetz (EDL-G) in Kraft trat, nimmt es alle Betriebe in die Pflicht, die nicht zu den kleinen und mittleren Unternehmen zählen. Erdal Sancar, Energieauditor bei dem Gebäudedienstleister Piepenbrock (Halle 11.0, Stand E21), erläutert: „Wer sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat, bewegt sich auf dünnem Eis. Liegt auf Anfrage des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle kein Energie-Audit-Testat vor, drohen scharfe Sanktionen.“ Piepenbrock bietet Orientierung und Unterstützung bei der Durchführung von Energieaudits nach EN16247, der Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 oder eines Umweltmanagementsystems nach „Eco-Management and Audit Scheme“ (Emas). Im Rahmen der Messe stellt das Unternehmen sein breites Leistungsspektrum mit der Broschüre „Energiemanagement“ vor.
Wenn es um wirkungsstarke und dabei energiesparende Beleuchtung geht, empfiehlt sich der Einsatz der LED-Technik. LED ist nicht einfach nur ein Leuchtmittelersatz. Die Dioden sind – anders als Energiesparlampen – schaltfest und erreichen direkt nach dem Einschalten ihre volle Leuchtkraft. Dadurch eignen sie sich besonders für die Beleuchtung von Fluren und Wegen. Die Technik ist zudem kälteresistent und bietet sich somit auch für Straßen- und Parkplatzbeleuchtung an. Hier können Dämmerschalter oder Bewegungsmelder eingesetzt werden.
Für die wachsende Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen hat MVV Energy Solutions (Halle 11.0, Stand C31) das Dienstleistungspaket „Smart Light Efficiency“ geschnürt. Kooperationspartner ist der LED-Spezialist Luminatis. Kunden profitieren dadurch sowohl von der MVV-Betriebsführungskompetenz als auch vom Know-how eines herstellerunabhängigen Lichtexperten. Die Modernisierung mit sofortiger Kostensenkung funktioniert so: Nach einer Analyse der zu beleuchtenden Flächen entsteht ein individuelles Konzept. Es zeigt auch auf, wieviel Strom sich durch eine Umrüstung auf LED einsparen lässt. Ein entsprechender Contracting-Vertrag umfasst dann sowohl Planung, Finanzierung, Umsetzung, Qualitätssicherung, Instandsetzung als auch das Gewährleistungsmanagement. Dabei muss der Kunde nicht selbst investieren und spart dennoch direkt ab dem Zeitpunkt der Umrüstung.
Frische Farben für Fassaden
Der Kunststofffolien-Hersteller Renolit (Halle 11.0, Stand C18) präsentiert die aktuellen Trendfarben für die Renovierungsfolie Renolit Reface. Mit der auf Basis des „Trendservice Colour Road 16/17“ entwickelten Farbpalette lassen sich zeitgeistige Akzente setzen und der individuelle Charakter eines Objekts betonen. Vorgestellt wird die UV- und witterungsbeständige Hochleistungsfolie anhand von Produktmustern und Referenzobjekten. Die selbstklebende Mehrschichtfolie wurde gezielt für die Neugestaltung und zur Renovierung glatter Metallfassaden entwickelt. Nach Angaben des Herstellers modernisiert sie die Fassade und sorgt für einen langfristigen Werterhalt. Zudem soll sie sich leicht am Gebäude verarbeiten und einfach reinigen lassen.
Der zur SCA-Gruppe gehörende Hygieneexperte Tork (Halle 11, Stand D19) präsentiert aktuelle Trends und Produkte für moderne Waschräume. Zu den Highlights gehören der Cloud-basierte Service EasyCube sowie die Spenderlinie Image Design. Sie zeigt, dass man sich bei der Waschraumausstattung nicht zwischen Ästhetik und Hygiene entscheiden muss – beides lässt sich kombinieren. So soll das zeitlos-klassische Design für eine exklusive Atmosphäre sorgen und im Waschraum Akzente setzen, ohne dominant zu wirken.
Der IT-basierte Waschraumservice EasyCube unterstützt Reinigungskräfte dabei, Papier- und Seifenspender in Waschräumen bedarfsgerecht nachzufüllen. Das Tool sammelt in Echtzeit via Sensortechnik in den verknüpften Geräten Daten zu Besucherzahlen und Füllständen. Über eine intuitive Web-Anwendung erhält das Reinigungspersonal detaillierte Informationen darüber, in welchen Waschräumen der Wartungsbedarf am dringendsten ist, und wo aufgrund hoher Besucherzahlen Reinigungsbedarf besteht. Außerdem wird mitgeteilt, mit welchen Verbrauchsmaterialien und -mengen die Reinigungswagen bestückt werden müssen. Somit ermöglicht der digitale Waschraumservice ein flexibles Reinigungskonzept, das die Reinigungsrouten erleichtert und zu einer höheren Kundenzufriedenheit beiträgt.
Die Aufsitzkehrmaschine SW5500 von Nilfisk (Halle 11.0, Stand B49) entfernt Schmutz, Staub und Abfall effizient und kostengünstig von großen Bodenflächen. Wahlweise ausgestattet mit Batterie-, Diesel- oder Gasantrieb, lässt sie sich in der Diesel- und Gasvariante zusätzlich mit einem Hybrid-Set aufrüsten. Dank dieser Allrounder-Flexibilität können Anwender mit einer Maschine sowohl im Innen- als auch im Außenbereich bis zu 15000 m2 in der Stunde reinigen. Das einfache Umschalten von Verbrennungsmotor auf Batteriebetrieb reduziert Emissionen und Geräuschpegel. Die Maschine besitzt eine Arbeitsbreite zwischen 850 und 1500 mm (bei zwei Seitenbesen), einen 150 l fassenden Kehrgutbehälter mit einer Entleerungshöhe von 1650 mm, eine Steigfähigkeit bis 20 % sowie umfassende Sicherheitsfunktionen und intuitive Bedien-/Wartungskonzepte. Egal, ob Eigen- oder Fremdreinigung – die SW5500 eignet sich für Industriegelände, Parkplätze und Fabriken ebenso wie für Vertriebszentren, Sportarenen oder Einkaufszentren.
Dr. Bernhard Reichenbach, Fachjournalist in Sandhausen

Maschinenübergreifende Steuerung
Industrie 4.0 – Internet der Dinge: Vorausschauen und schon heute wissen, was morgen auf einen zukommt, Komponenten vernetzen und Daten in viel größerem Umfang zum eigenen Vorteil nutzen als bisher. Dies alles soll der neue Sigma Air Manager 4.0 (SAM 4.0) von Kaeser (Halle 11.0, Stand C31) ermöglichen und zudem bei zuverlässiger, sicherer und effizienter Drucklufterzeugung für Energiekostenersparnis sorgen. Die maschinenübergreifende Steuerung für alle Komponenten der Drucklufterzeugung und -aufbereitung der nächsten Generation leistet einiges: Sie optimiert unter anderem die Druckgüte, passt die Förderleistung der Kompressorenstation bei schwankendem Druckverbrauch automatisch an, optimiert die Energieeffizienz auf Basis von Regel- und Schaltverlusten sowie Druckflexibilität. Zudem macht sie Druckluftstationen fit für künftige Serviceleistungen wie vorausschauende Wartung. All dies erhöht Betriebssicherheit sowie Effizienz und senkt die Energiekosten.

InservFM kompakt
  • Bezeichnung: Messe und Kongress für Facility Management und Industrieservices
  • Themenbereiche: Consulting, Facility Services, Modernisierung von Bestandsimmobilien, Industrie-Service, Property Management/Asset Management, Workspace, Energiemanagement, IT-Services, Personaldienstleister, Projektentwicklung, Bildungsträger/Fachmedien
  • Ausstellerzahl: 125
  • Ort: Messe Frankfurt, Halle 11.0
  • Termin: 21. bis 23. Februar 2017
  • Öffnungszeiten: 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Eintrittspreise: Tageskarte 20 Euro, Dauerkarte 60 Euro, Ermäßigung 50 %
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