Betriebsbedarf: Emag setzt auf Akku-Bohrschrauber von Fein

Betriebsbedarf

Emag setzt auf Akku-Bohrschrauber von Fein

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Um den hohen Anforderungen der Automobilhersteller gerecht zu werden, setzt der Zulieferer Emag auf gut ausgebildete Mitarbeiter. Aber auch die eingesetzten Elektrowerkzeuge müssen passen. Mit den Akku-Bohrschraubern von Fein konnten die Spezialisten aus dem schwäbischen Heubach gute Erfahrungen sammeln.

Starke Akku-Bohrschrauber für die metallbearbeitende Industrie müssen nicht zwingend schwer und sperrig sein. Speziell für Montagearbeiten im Stahl- und Metallbau hat der Elektrowerkzeughersteller Fein kompakte und handliche 12-Volt-Akku-Bohrschrauber entwickelt. Die Emag Automation GmbH im schwäbischen Heubach setzt die 1,3 kg leichten Maschinen dank ihrer hohen Schnittgeschwindigkeiten auch zum Bohren und Gewindebohren bis M8 ein. Die bürstenlosen Akku-Bohrschrauber bieten hohe Drehzahlen, optimale Drehmomente und eine hohe Standzeit.

Emag konzentriert sich neben den Fachgebieten Automation und Sonderspanntechnik für Werkzeugmaschinen auf zukunftsweisende Techniken wie Laserschweißen und thermisches Fügen. Für die Herstellung komplexer Motoren- und Getriebekomponenten in der Automobilindustrie beispielsweise ist Laserschweißen unverzichtbar. Getriebe-Zahnräder in modernen Pkw-Getrieben bestehen aus zwei hochgenauen Einzelteilen, sprich Zahnrad und Synchronring. Diese werden in einem Füge- und Schweißprozess verbunden. Die Schwaben haben sich zum Ziel gesetzt, die besten Fertigungssysteme zur Herstellung solcher präzisen Metallteile zu liefern. In Heubach, wo das Unternehmen seit über 50 Jahren tätig ist, arbeiten rund 200 Mitarbeiter an den Fertigungslösungen. Die gesamte Gruppe beschäftigt etwa 2000 Mitarbeiter.

Michael Heilig, der Sohn des Firmengründers, ist kaufmännischer Leiter und führt das Unternehmen gemeinsam mit Dr. Andreas Mootz. „Unsere Fertigungssysteme müssen den hohen Ansprüchen der Automobilindustrie gerecht werden“, versichert Heilig. „In diesem Umfeld gelten besondere Liefervorschriften und Qualitätsanforderungen, denen wir mit unseren Produkten gerecht werden.“ Die Kunden bekommen nicht nur eine Fertigungsanlage, sondern eine Lösung inklusive Automation und Materialfluss. Hohe Ansprüche stellt die Geschäftsleitung auch an die eigenen Mitarbeiter, die mit viel Motivation die geforderte Leistung bringen. Aber dafür brauchen sie auch das richtige Werkzeug. „Den Hersteller Fein schätzen wir seit jeher für seine Elektrowerkzeuge, die sich bei uns im täglichen Einsatz bewähren“, versichert Heilig.

Andreas Maurer ist einer dieser qualifizierten und motivierten Mitarbeiter bei Emag. Er arbeitet als Servicemonteur im Bereich Montage und testete die neuen 12-Volt-Akku-Schrauber ausgiebig bei seiner Arbeit. Maurer montiert einzelne Baugruppen, aber auch komplexe Anlagen und nimmt sie vor Ort beim Kunden in Betrieb. Die Akku-Bohrschrauber der Reihe ASCM 12 mit 4-Gang-Getriebe kommen dabei zum Einsatz. Mit dem Gerät wird gebohrt bis zu einem Durchmesser von 8 mm. Aber auch beim Senken oder für Verschraubungen an einzelnen Baugruppenkomponenten kommt das Modell zum Einsatz. Zudem bringen die Mechaniker elektrische und pneumatische Schilder oder Kabelleitungen mit den handlichen Schraubern an.

Ein weiterer Einsatzbereich sind Gewindebohrungen bis M8 und das Nachschneiden von Gewindebohrungen. Nach dem chemischen Härten entsteht oft Zunder, der mit den 12-Volt-Schraubern entfernt wird. „Beim Bohren von Gewinden mit kleinen Durchmessern ist Feinfühligkeit gefragt“, so Maurer. „Mit dem mechanisch abschaltbaren Drehmoment der Schrauber kann ich die Kraft fein und präzise einstellen. Kleine Gewindebohrer brechen ansonsten schnell ab, wenn ein Bohrwiderstand kommt.“ Eine weitere Besonderheit des Akku-Bohrschraubers ist das patentierte Getriebe mit vier Gängen. Es stellt für jede Anwendung die optimale Drehzahl zur Verfügung und sichert einen schnellen Arbeitsfortschritt. „Zum Bohren brauche ich hohe Drehzahlen, dazu nehme ich den vierten Gang“, sagt Maurer. „Beim Gewindebohren wähle ich ganz niedrige Drehzahlen und nutze den ersten Gang.“

Der Akku-Schrauber liefert nach eigenen Angaben die höchste Motorleistung in seiner Klasse. Mit dem bürstenlosen Motor wird eine Drehzahl von 2500 U/min erreicht. „Gewindebohrungen bis M8 und Bohrungen bis acht Millimeter macht der kleine Schrauber problemlos auch über einen längeren Zeitraum mit“, ist die Erfahrung von Andreas Maurer. „Das zeichnet für mich eine hohe Leistung in der Montage aus.“ Die Ingenieure beim Hersteller Fein haben bei der Produktentwicklung nicht nur eine gute Leistung der Geräte für Anwendungen in der Metallbearbeitung im Blick gehabt. Wichtig waren ihnen auch eine kompakte Bauform und ein geringes Gewicht. „Wenn ich mit der Maschine mit ausgestreckten Armen oder über Kopf arbeite, schätze ich den Gewichtsvorteil ganz besonders“, betont Maurer. „Oft arbeite ich auch auf engem Raum und da erleichtert mir der Schrauber die Arbeit sehr. Das Modell liegt gut in der Hand und lässt sich sicher auf dem Akku abstellen, wenn ich es kurz nicht brauche. Das ist alles praktisch und durchdacht.“

Michael Heilig setzt nicht erst seit gestern auf die Produkte von Fein: „Wir haben auch mit den 18-Volt-Akku-Schraubern, mit denen wir schon länger arbeiten, gute Erfahrungen gemacht.“ Auch der Service hat Heilig über die Jahre überzeugt. Deswegen kann der Geschäftsführer die Elektrowerkzeuge von Fein ohne Einschränkungen weiter empfehlen. (ub)


Ein Hersteller, 500 Patente

Vor über 120 Jahren wurde von Fein mit der elektrischen Handbohrmaschine das erste Elektrowerkzeug der Welt erfunden. Heute ist das Unternehmen einer der führenden Anbieter von Elektrowerkzeugen weltweit. Der schwäbische Premiumhersteller entwickelt und produziert Lösungen für die Marktsegmente Metall, Ausbau und Automobil und ist der Spezialist für professionelle und extrem zuverlässige Elektrowerkzeuge für Industrie und Handwerk. Die Schwaben verfügen über mehr als 800 aktive Schutzrechte, darunter rund 500 Patente beziehungsweise Patentanmeldungen. Die Produkte werden über 19 internationale Tochtergesellschaften und mehr als 50 Vertretungen weltweit vertrieben.

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