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Heiztechnik

Fachmarkt mit Fußbodenheizung

Auf großen Flächen dient das Raster auf den Verbundplatten als Orientierung bei der Verlegung der Kunststoffheizrohre. Bild: Empur
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Die Handelshof Bautzen GmbH hat beim Neubau ihrer vierten Filiale Wert auf die Einsparung von Energie und eine angenehme Atmosphäre gelegt. Empur rüstete die rund 1200 Quadratmeter große Halle dafür mit einem Fußbodenheizsystem aus.
Die Handelshof Bautzen-Gruppe baute in Dresden für eine neue Filiale zwei Gebäude: eine massive Halle für den Fachmarkt mit einer Grundfläche von 1200 m2 und eine 600 m2 große Lagerhalle. Bei der Wärmeverteilung setzte der Bauherr mit dem Pur-Therm Tackersystem von Empur auf eine Fußbodenheizung: „Das System ermöglicht eine große Heizfläche mit niedrigen Vorlauftemperaturen in der Halle“, erläutert Torsten Hahn. Letztlich fiel die Wahl auf Empur, weil das Unternehmen geprüfte Qualität durch seine Eigenfertigung bieten könne und die Komponenten gut aufeinander abgestimmt seien. Spezielle Werkzeuge des Herstellers wie der Systemtacker halfen bei der Verlegung der Kunststoffheizungsrohre – immerhin mussten mehr als 950 m2 Grundfläche mit einer Fußbodenheizung versehen werden. Da es keine sichtbaren Heizungsinstallationen gibt, konnten Gestaltung und Einrichtung sehr frei erfolgen. „Wesentlich ist jedoch die thermische Behaglichkeit, die sich in einem Hallengebäude nur durch Strahlungswärme erreichen lässt“, berichtet Empur-Fachberater Thomas Bierstedt. „Dabei ist es energetisch von Vorteil, wenn die Wärme dort bereitgestellt wird, wo sie benötigt wird – also in Bodennähe, wo sich Personen aufhalten.“
Harte Bedingungen für Fußbodenheizung
Das Planungsbüro EM-Plan, eine Tochter von Empur, berücksichtigte bei der Heizlast- und Rohrnetzberechnung bauliche und nutzungsrelevante Anforderungen und übernahm die Konzeption des Wärmeverteilsystems. Damit keine Verluste bei der Wärmeübertragung entstehen, erfolgte zunächst der vollflächige Einbau einer 50 mm starken Unterdämmung in Wärmeleitstufe 032. Darauf wurde eine 20 mm starke Verbundplatte des Herstellers verlegt, die druckfest ist und Verkehrslasten von über 100 kPa standhält.
Die Verlegung der Kunststoffheizungsrohre erfolgte bifilar (schneckenförmig). Durch die jeweils abwechselnde Lage von Vor- und Rücklauf nebeneinander ergibt sich eine gleichmäßige Oberflächentemperatur in der gesamten Halle. Bei der Wärmeverteilung fiel die Wahl auf den Geniax-Komplettverteiler des Heizungssystemsausstatters. Diese intelligente Verteilertechnik ermöglicht die exakte Ausrichtung am Wärmebedarf. Möglich ist dies durch die Kombination aus softwaregesteuerter Temperaturregelung und dezentralen Nassläufer-Pumpen an allen Heizkreisen. Jede Pumpe versorgt ihre Wärmeübertragungsfläche nur mit der gerade benötigten Wärme.
Alle elektronischen Komponenten sind durch den Geniax-Bus miteinander vernetzt. Die Belegung der Heizkreise ist im zentralen Steuerelement, dem Geniax-Server, hinterlegt. Die Heiz-/Betriebszeiten legt der Bauherr temperatur- und zeitgesteuert fest – entweder softwaregestützt oder über das zentrale Bediengerät. Zusätzlich können Mitarbeiter in den Büros die Einzelraumregler mit integriertem Fühler bedienen. Der Geniax-Server misst und vergleicht die sich ändernden Ist- und Soll-Temperaturwerte fortlaufend und steuert die Pumpen entsprechend an. So wird der Fachmarkt nur während der Öffnungszeiten beheizt, Büros und Nebenräume sind punktgenau warm, wenn sie genutzt werden. Der Geniax-Server überprüft zudem sämtliche hydraulische Funktionen und nimmt dabei Einfluss auf die Vorlauftemperatur der Gasbrennwert-Anlage.
Matthias Barras, Regionalvertriebsleiter Ost bei Empur in Buchholz, und Michael Gertig, Leiter Technischer Service bei EM-Plan in Chemnitz
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