Fertigungstechnik: Baukasten liefert, was gebraucht wird

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Fertigungstechnik

Baukasten liefert, was gebraucht wird

Das Handlingsystem HS Flex mit zwei Speichermodulen adaptiert an ein 5-Achsen-Bearbeitungszentrum C 32. Bild: Hermle
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Mit dem Handlingsystem HS Flex stellt Hermle eine modulare Einheit vor, die sich an viele Bearbeitungszentren des Unternehmens adaptieren lässt.

Um dem Trend zu vermehrter Automatisierung gerecht zu werden, führte Berthold Hermle anlässlich seiner traditionellen Hausausstellung zahlreiche Maschinen mit eigenen Automationslösungen unter Produktionsbedingungen vor. Als Highlight präsentierten die Schwaben das neue Handlingsystem HS Flex.
„Unser Entwicklungsziel war ein flexibles System, das sich an die Anforderungen der Kunden anpassen lässt“, sagte Franz-Xaver Bernhard bei der Präsentation. Der Vorstand für Vertrieb, Forschung und Entwicklung betonte, man habe ein modulares System entwickelt, das für viele Maschinen des Gosheimer Portfolios passe. Um auch Kunden bestmöglich bedienen zu können, die keine Highend-Automationslösung brauchten – die habe das Unternehmen ja bereits im Angebot – sei das HS Flex einfacher ausgestattet, verfüge nur über einen Einfach- statt eines Doppelgreifers, sei etwas langsamer, dafür aber auch spürbar kostengünstiger.
HS Flex ist so konzipiert, dass es sowohl an 3-Achsen- als auch an 5-Achsen-Bearbeitungszentren der Performance Line (C 250 und C 400) und der High-Performance-Line – von der C 12 bis zur C 42 – adaptiert werden kann. Es basiert auf mehreren Komponenten, die als komplette Einheit geliefert werden. Lediglich die Werkstückspeichermodule werden vor Ort montiert.
Das flache Mineralgussbett auf dem die drei Achsen der Handlingeinheit geführt werden, bietet einen ergonomisch sehr guten Zugang für den Bediener. Die beiden Flügeltüren sind mit einer Doppelfunktion belegt. Bei einem Werkstückwechselvorgang versperren sie dem Bediener den Zugang, während der Bearbeitung des Werkstückes geben sie den Zugang zum Arbeitsblickfeld und Arbeitsraum frei, versperren dafür aber den Zugang zur Handlingeinheit. Diese bewegt bis zu 450 kg schwere Werkstücke – einschließlich Palette – zwischen dem Rüstplatz, den Speichermodulen und dem Arbeitsraum des Bearbeitungszentrums. Es können bis zu 500 mm x 400 mm große Paletten gehandelt werden. Um mögliche Fehlerquellen für den Bediener zu reduzieren, wird am Rüstplatz bereits die maximale Werkstückhöhe abgefragt, so dass keine Werkstücke mit zu großen Abmessungen eingeschleust werden.
Die Speichermodule lassen sich flexibel einteilen
Besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf die Speichermodule. Standard ist ein Modul, optional ist ein zweites Modul möglich. Sie sind in Regalbauweise ausgelegt und bieten hohe Flexibilität hinsichtlich der Paletten- oder Werkstückeinteilung. Es können bis zu vier Regalböden mit insgesamt bis zu 20 Palettenspeicherplätzen pro Modul geordert werden. Somit stehen beim Einsatz von zwei Speichermodulen bis zu 40 Palettenplätze zur Verfügung. Über einen eigens entwickelten Speichergenerator, der sowohl zulässige Gewichte wie auch Abmessungen prüft, kann die Speicherbelegung schnell und einfach festgelegt werden.
Gesteuert und verwaltet wird das Handlingsystem HS Flex wie auch die Palettenwechsler und das Robotersysten RS 05 der Gosheimer über das Hermle-Automation-Control-System, kurz HACS. Dieses ermöglicht eine intelligente Auftragsverwaltung, die intuitiv über ein Touchpanel bedienbare Software, assistiert den Bediener bei seinen täglichen Aufgaben. Durch die transparente Darstellung der Aufträge und erforderlichen Bedienerhandlungen werden die organisatorisch bedingten Stillstände reduziert und die Anlagenproduktivität maximiert. Kombiniert mit dem Hermle-Information-Monitoring-System (HIMS), das die Zustände der Maschine in Echtzeit aufzeigt und von jedem Tablett, Desktop oder Smartphone dargestellt werden kann, bilden die beiden Softwaretools einen wichtigen Baustein für den Industrie-4.0-tauglichen Einsatz der Bearbeitungsmodule. (mw)
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