Messe Interpack: Packende Themen in Düsseldorf

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Messe Interpack

Trends in der Verpackungsindustrie

Packmittel und Prozesse stehen gleichermaßen im Fokus. Bild: Messe Düsseldorf
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Vom 4. bis 10. Mai dreht sich auf der Interpack in Düsseldorf alles um die Verpackung. Die Messe bildet den gesamten Wertschöpfungsprozess ab. Schwerpunktthema ist die Sonderschau „Save Food“.

Drei Jahre sind eine lange Zeit – vor allem in technischen Branchen. Kein Wunder also, dass die Messe Interpack – Processes and Packaging zu 20 % überbucht ist. In 19 Hallen auf 262 400 m2 präsentieren 2700 Aussteller aus 60 Ländern dem Fachpublikum ihre Produkte und Dienstleistungen. Ob Lebensmittel, Getränke, Pharmaprodukte, Kosmetik, Non-Food oder Industriegüter – für eine bessere Qualität und Haltbarkeit haben die Anbieter zahlreiche Neuerungen entwickelt. Auch die Veranstaltung „Components“ ist ausgebucht. Sie findet in Halle 18 statt und läuft die ganze Woche über parallel zur Interpack. 100 Unternehmen der Zulieferindustrie präsentieren ihre Lösungen zur Antriebs-, Steuer- und Sensortechnik, Produkte zur industriellen Bildverarbeitung sowie Handhabungstechnik und Maschinenkomponenten.
Längere Haltbarkeit nach dem Öffnen
Damit Lebensmittel und andere verderbliche Waren nach Anbruch ihrer Verpackung lange haltbar bleiben, forschen Unternehmen an intelligenten Lösungen zur Portionierung und zum Schutz von Resten. Damit sollen Lebensmittelverluste und -verschwendung eingedämmt werden, ohne weiteren Verpackungsmüll zu produzieren.
Um Innovationen auf diesem Gebiet zu fördern, hat die Interpack den Wettbewerb „Save Food Packaging Awards“ ins Leben gerufen. Die Lösungen müssen nicht nur das „Shelf Life“ verlängern, sondern auch ressourcenschonend produziert sein. Ausgezeichnet werden unter anderem Retail- und Transportverpackungen. An der Ausrichtung beteiligen sich Verbände aus mehr als 15 Ländern – darunter Organisationen aus Afrika und dem Nahen Osten. Die nationalen Sieger werden im Vorfeld prämiert und treten während der Messe im Wettbewerb um den Worldstar Award gegeneinander an. Wie 2014 widmet die Interpack auch in diesem Jahr ihren Innovationparc in Halle 2 und 3 dem Thema Save Food.
Mobilität verlangt nach neuen Lösungen
Je mobiler die Endverbraucher, desto mehr sind ergonomische und flexible Verpackungen gefragt, die sich unterwegs ohne Hilfsmittel öffnen und verschließen lassen. „Viele Menschen nutzen die Möglichkeit, unterwegs zu essen und zu trinken. Mit wiederverschließbaren Standbodenbeuteln wird dem To-go-Trend Rechnung getragen“, erklärt Mike Landwehr, Projektleiter bei Pöppelmann Famac (Halle 10, Stand D99).
Hinter jeder intelligenten Verpackung steht ein intelligenter Prozess: Bosch (Halle 6, Stand C58) beispielsweise präsentiert eine aseptische Abfüll- und Verschließmaschine von Ampack für Milchprodukte, Baby- und Krankenhausnahrung. Die Maschine ist auf eine hohe Produktsicherheit ausgelegt und verfügt über eine kleine aseptische Kammer, die das Risiko von Verunreinigungen minimiert. Damit auch das Umfeld sauber bleibt, bietet Nilfisk (Halle 8a, Stand B09) Industriesauger und Dust-Containment-Systeme. Die Zyklonvorfiltereinheit etwa punktet mit einer Effizienz von 99 %.
Ist das Produkt einmal verpackt, stehen Anwender vor der Wahl der Etikettierung. Domino Printing Sciences (Halle 11, Stand D55) zeigt neue Continuous-Inkjet-Drucker sowie andere Systemtechnologien für die Codierung und Markierung – von CO2- und Faserlasern, Thermo-Inkjet- und Thermotransferdruckern über Etikettendruck-Spendesysteme bis hin zu digital gedruckten Etiketten. Die Etikettiermaschinen von Gernep (Halle 14, Stand D29) bieten volle Kombinationsfreiheit von Nass-, Selbstklebe- und Heißleimsysteme.
Optische oder Röntgenkontrolle?
Zur Endkontrolle der verpackten Produkte hat Sesotec (Halle 13, Stand A90) ein Inspektionssystem auf Basis der Röntgentechnologie entwickelt, das zur präzisen Inline-Detektion von Fremdkörpern eingesetzt wird – sei es Metall, Glas, Keramik, Steine, Knochen oder Kunststoff. Wer eine optische Prüfung bevorzugt, wird bei Multivac (Halle 5, Stand E23) fündig: Seine platzsparende Inspektionslösung arbeitet mit einer hochauflösenden Zeilenkamera und leistungsstarker Bildverarbeitung. Die Einsatzgebiete reichen von der Vollständigkeitskontrolle über die Anwesenheits- und Positionskontrolle des Etikettes bis zur Überprüfung des Drucks – inklusive Textprüfung, Lesbarkeits- und Codekontrolle.
Doch Etiketten müssen mehr leisten: Anhand bestimmter Ausstattungsmerkmale – etwa bei Pharma-Verpackungen – sollen sie Fälschungen vom Markt fernhalten. Eine zufällig ermittelte Seriennummer einschließlich Produktnummer in Form eines Codes ermöglicht die sichere Identifikation und Rückverfolgung von Arzneimitteln (Track & Trace). Auf solche Etiketten hat sich beispielsweise Edelmann (Halle 11, Stand A14 und A18) spezialisiert. Um Sicherheit, Rückverfolgbarkeit, Kopier- und Plagiatsschutz geht es auch beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). In der Technik-Lounge können sich die Besucher Anwendungsbeispiele zeigen lassen.
Industrie 4.0 rückt in den Fokus
Weniger sichtbar als allgegenwärtige Produkte wie Schokolade, Duschgel oder Medikamente sind Industriegüter. So hat Mosca (Halle 16, Stand F36) für die automatisierte Lagerhaltung von Umreifungsbandspulen eine neues RFID-System entwickelt, das mit dem ERP-System der Kunden kommuniziert. Die Lösung ist in enger Zusammenarbeit mit dem ERP-Anbieter PSI Automotive & Industry und der auf RFID-Systeme spezialisierten Firma Winckel entstanden.
Um den Zugang zu Maschinendaten zu erleichtern, verlegt Bizerba (Halle 14, Stand B14) sie kurzerhand in die Cloud. Die durch Sensoren erfassten Daten erzeugen ein virtuelles Abbild der Anlage und werten diese Daten in Echtzeit aus. So werden im Zuge der Predictive Maintenance Schwachstellen und defekte Komponenten frühzeitig erkannt.
Damit an der kritischen Stelle – dem Verschluss – nichts schiefgeht, produziert Bericap (Halle 10, Stand E 67) Verschlüsse für Kanister, Metallverpackungen, Pflanzenschutzmittel, Schmierstoffe, Soßen & Dressing, Speiseöl, Lebensmittel und Getränke. Neben der dichten Verschließung müssen sie die Inhalte vor Produktpiraterie schützen und den behördlichen Sicherheitsanforderungen genügen.
Kirsten Seegmüller, Freie Journalistin in Leinfelden

Kurze Infoszur Messe
  • Datum: 4. bis 10. Mai 2017, 10 bis 18 Uhr
  • Ort: Messe Düsseldorf
  • Schwerpunkte:
  • Prozesse und Maschinen für das Verpacken von Nahrungsmitteln und Getränken, Pharma und Kosmetik, Konsum- und Industriegütern
  • Packmittel und Packmittelherstellung
  • Weitere Infos:
  • www.interpack.de
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