Rapid.Tech 2016 in Erfurt: Die Kongressmesse, die den 3D-Druck etabliert Alternativlos für den 3D-Druck

Rapid.Tech 2016 in Erfurt: Die Kongressmesse, die den 3D-Druck etabliert

Alternativlos für den 3D-Druck

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3D-Druck | Sie wollen sich endlich ein Bild machen von der jungen Technik? Dann müssen Sie von 14. bis 16. Juni zur Rapid.Tech fahren. Oder wollen Sie als Insider wissen, wie‘s in der Additiv-Welt weitergeht? Dann müssen Sie erst recht hin. ❧ Olaf Stauß

Ja, so pauschal kann und muss man es sagen. Die additive Technik entwickelt sich zurzeit stark weiter und vor allem in die Breite. Immer mehr Branchen und große Industrieunternehmen entdecken den 3D-Druck oder sind sogar selbst in der Anwendungsentwicklung engagiert und dabei, Visionen einer additiven Serienfertigung zu entwerfen – zum Beispiel die Luftfahrtindustrie, Airbus vorne dran. In einer solchen Phase braucht es ein Forum, das die Technologie von A bis Z durchkonjugiert, Anwendungsoptionen diskutiert und das Ganze auch hinterfragt.

Die Kongressmesse Rapid.Tech, die vom 14. bis 16. Juni in Erfurt zusammen mit der Consumer-orientierten FabCon 3.D stattfindet, ist dieses Forum. Neben der traditionellen Anwendertagung bietet sie zehn Fachforen, unter denen vier neu sind mit den Themen „Additive Lohnfertigung“, „3D Metal Printing“, „Automobilindustrie“ und „Elektronik“. Kongresse und Messe richten sich gezielt an Anwender und Entwickler generativer Fertigungstechnologien. Erstmals gastiert auch das „CAE-Forum“ in Erfurt, das sich als Kommunikations- und Netzwerk-Plattform für Industrie 4.0 versteht.
Ausstellerzahl steigt um zwölf Prozent
Die Zahlen sind aufschlussreich. Schon Ende November meldete die Messe Erfurt dreimal so viele Anmeldungen zu diesem Zeitpunkt als im Vorjahr. Zwar ist klar, dass dies – schon mangels Akteuren der noch jungen Technologie – nicht zu einer Verdreifachung der Ausstellerzahlen führt. Es zeigt aber, dass eine Dynamik im Markt entstanden ist und keiner auf die Präsentation seiner Möglichkeiten verzichten will.
Und es wird deutlich, dass die Branche die Erfurter Veranstaltung als ihren Treff angenommen hat und für den fachlichen Austausch und die Präsentation nach außen nutzt. Stand Mitte Mai sind nun 162 Aussteller angemeldet gegenüber 145 im Vorjahr – ein Plus von 12 %. Noch im November redeten die Erfurter von voraussichtlich 150 Ausstellern.
„Wir erwarten alle Marktführer, dazu eine ganze Reihe neuer Unternehmen“, sagt Messechef Wieland Kniffka. Neu hinzugekommen sind zum Beispiel Keyence und der Laserspezialist Trumpf Lasertechnik, der nach Jahren wieder neu in die additive Metallfertigung eingestiegen ist. Weitere bekannte Namen unter den Ausstellern sind beispielsweise Alphacam, Botspot, Concept Laser, EOS, Materialise, Proto Labs, SLM Solutions, Stratasys…
Drei Sonderveranstaltungen des Messe-Doppels sollen die Aufbruchbewegung der Branche flankieren. So bietet der 3D-Druck Chancen für Neugründungen. Junge Unternehmen haben oft gute Ideen, aber weder Markt-Zugang noch Startkapital. Diesem Manko soll der Start-Up-Award begegnen, bei dem Gründer auf versierte Investoren und Unternehmer treffen. Acht Start-Ups sind eingeladen, innerhalb von 30 Minuten eine Fachjury zu überzeugen. Der Sieger wird mit 3000 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Alle Teilnehmer dürfen ihre Projekte in der Start-Up-Area präsentieren und die Gewinner 1 bis 3 erhalten 2017 einen kostenlosen Stand auf der FabCon 3.D.
In Zukunft wird Elektronik mitgedruckt
Die Messe Erfurt wird außerdem Co-Ausrichter des Design-Wettbewerbs „3D Pioneers Challenge“. Mit einem Preisgeld von 15 000 Euro werden Gestalter in aller Welt ausgezeichnet, die Neuland mit 3D-Druck in den diesjährigen Disziplinen Design, Architektur, Automotive, Mode und Medizin beschreiten. Auch diese Arbeiten werden in Erfurt ausgestellt, dann gehen die Exponate auf internationale Roadshow. Weiter wird es wieder eine „Education Area“ geben, die Vorträge, Workshops und Ausstellerangebote rund um den 3D-Druck in Schule, Aus- und Weiterbildung bündelt.
Die vier neuen Fachforen spiegeln die aktuellen Trends in der additiven Fertigung wider. Auch die Autoindustrie zählt zu den Innovationsmotoren, macht sie jedoch wenig öffentlich. Dr. Steffen Landua von VW infomiert nun im Keynote-Vortrag des Fachforums „Automobilindustrie“ über die Chancen, den der metallische 3D-Druck für das Fertigen von Betriebsmitteln und Serienteilen bietet. Außerdem nennt Landua die Anforderungen der Automobilproduktion an Additive Manufacturing (AM).
Das neue Fachforum „Additive Lohnfertigung reagiert auf den immer stärkeren Einsatz von AM und den damit steigenden Bedarf nach Lohnfertigung – das Forum ermöglicht einen Informationsaustausch zwischen Einsteigern und Experten. Insbesondere der metallische 3D-Druck boomt gerade – die Herausforderungen für die Integration in die Fertigung thematisiert das zugehörige Fachforum. Das ebenfalls neue Forum „Elektronik“ richtet den Blick auf die Zukunft und beleuchtet Optionen, elektronische Funktionen mit 3D-Druck zu realisieren oder sogar in ihn zu integrieren.
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