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Arbeitsschutzprodukte aus einer Hand

E-Procurement: Systemlieferant versorgt MAN Nutzfahrzeuge
Arbeitsschutzprodukte aus einer Hand

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Einkaufen im Online-Bestell-Center: Für die MAN Nutzfahrzeuge AG ist das Routine. Seit 1999 beliefert der Systemversorger Sahlberg das Unternehmen mit Arbeitsschutz-Produkten aus dem elektronischen Katalog.

Von unserem Redaktionsmitglied Susanne Schwab Susanne.Schwab@konradin.de

Dienstleistungspakete zur Systemversorgung ganzer Unternehmensstandorte stoßen auch in der Automobilindustrie auf großes Interesse. Bereits Anfang 1999 entschloss sich die MAN Nutzfahrzeuge AG, ihren gesamten Bedarf an Arbeitsschutz-Produkten für das Hauptwerk in München nur noch von einem Systemlieferanten zu beziehen. Nach einem mehrstufigen Auswahlprozess unter den anbietenden Lieferanten entschied man sich schließlich für den Arbeitsschutz-Spezialisten Sahlberg GmbH & Co. KG aus Feldkirchen bei München. „Das Leistungsspektrum von Sahlberg als Systemlieferant hat uns am meisten überzeugt, und die Preise stimmten auch“, so Werner Broer, verantwortlicher Einkäufer für den Bereich Arbeitsschutz. Auch die Tatsache, dass Sahlberg bereits unterschiedliche Systemgeschäfte erfolgreich durchgeführt hatte, bestärkte MAN-Werksleitung und Einkauf am Standort München in ihrer Entscheidung.
Die Zusammenarbeit begann mit der Abstimmung des optimalen Arbeitsschutz-Sortimentes auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter im Werk. Die verantwortlichen Sicherheitsingenieure und der Einkauf in München wurden hier von den Fachberatern des Systemversorgers unterstützt. Auf Basis der ausgewählten Produkte wurde ein Print-Katalog erstellt. Detaillierte Artikelbeschreibungen, genau definierte Einsatzbereiche und Farbfotos vermitteln den Mitarbeitern des Nutzfahrzeugherstellers einen Eindruck des Angebotes.
Im nächsten Schritt übernahm Sahlberg im MAN-Werk München die Ware aus dem zentralen Arbeitsschutz-Lager, das damit aufgelöst werden konnte. Für viele Mitarbeiter war es eine große Umstellung, die Produkte nicht mehr aus dem eigenen Lager zu beziehen, sondern aus einem Katalog zu bestellen. Für bestimmte Artikel wurden deshalb im Werk Muster ausgestellt, die es ermöglichten, sich über neue Ware vor Ort genau zu informieren. Bestellt wurde anfangs per Fax. Heute nutzen die Mitarbeiter vorwiegend einen elektronischen Katalog, der in einem Online-Bestell-Center hinterlegt ist. Nur Berechtigte mit entsprechender Kennung haben Zugang zu dieser Seite. Hier lassen sich Budgets für die einzelnen Kostenstellen hinterlegen, Bestellungen verwalten oder eigene Favoritenlisten anlegen.
Beim Bestellen mehrerer Produktvarianten kann der User die Mengen für die gesamte Größenleiste ausfüllen und anschließend mit einem Klick die ausgewählten Artikel in den Warenkorb legen. Der Anwender sieht jederzeit, an welcher Stelle im Katalog er sich gerade befindet, und kann so durch den Katalog navigieren. Ein Produkt kann auch über eine Schnellsuche anhand der Artikelnummer oder einer Produktbezeichnung direkt ausgewählt werden.
Durch die Systembelieferung ergeben sich für den Nutzfahrzeug-Hersteller eine Reihe von administrativen Vorteilen: das Bestellen, Vereinnahmen, Lagern, Verwalten und die Bezahlung eines Lagerbestandes nach Lieferung entfallen ebenso wie die aufwendige interne Verrechnung an die Bedarfsträger eines Großunternehmens. Denn heute übernimmt Sahlberg den Transport der Ware im Werksgelände an die Kostenstellen und die Übergabe an die Bedarfsträger. Rechnungen werden von Sahlberg elektronisch übermittelt und beim Kunden automatisch nach Kostenstellen verbucht.
Neben der benutzerfreundlichen Darstellung der Produkte ist nach Auffassung von MAN-Einkäufer Broer die Datenqualität des von Sahlberg bereitgestellten E-Kataloges ausschlaggebend für die hohe Akzeptanz der E-Procurement-Lösung bei den Anwendern. „Weder dem Bedarfsträger eines Handwerkbetriebs noch eines Großunternehmens ist es zuzumuten, Produkte über E-Kataloge zu bestellen, die in Aussehen und Handhabung den Charme eines Großstadttelefonbuches haben“, so Broer.
„Wir haben in den letzten Jahren hart daran gearbeitet, eine gewisse Vorreiterrolle im Bereich E-Procurement zu spielen und haben uns durch die Durchführung zahlreicher Projekte in diesem Bereich eine enorme Kompetenz aufgebaut, die einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellt und zur Steigerung der Kundenbindung beiträgt“, stellt Dr. Dietrich Emmert, Mitglied der Geschäftsleitung von Sahlberg und verantwortlich für den Bereich Systeme, fest und fügt hinzu: „E-Procurement darf Bedarfsträger durch Fehlfunktionen nicht enttäuschen. Sonst nimmt die Akzeptanz ab und das Vertrauen in den Lieferanten geht verloren. Eine intensive, offene Geschäftsbeziehung, wie wir sie mit der MAN Nutzfahrzeuge AG pflegen, ist der Grundpfeiler für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“ Nach einer erneuten Ausschreibung wurde der Rahmenvertrag mit Sahlberg inzwischen verlängert und um die MAN-Werke Nürnberg, Steyr und Wien sowie die Standorte Pilsting und Stuttgart der Neoplan Bus GmbH erweitert.
Online-Kataloge ersetzen zwischenzeitlich Print-Kataloge
Rechnungen werden automatisch nach Kostenstellen verbucht
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