Kraftvolle Schlitzschere erhöht Produktivität bei Blechbearbeitung

Azubi wechselt Messer auf Anhieb in Sekunden

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Fürs Bearbeiten von Blechen setzt Spenglerbetrieb Sautter Nibbler und Schlitzscheren von Trumpf ein. Zu deren Stärken gehören ihre Wendigkeit, der schnelle Arbeitsfortschritt und die einfache Handhabung.

Peter Klingauf ist Fachjournalist in Augsburg

„Das geht blitzschnell! Bolzen raus, Werkzeug raus, Werkzeug rein, Bolzen rein, fertig.“ So beschreibt Klempner- und Dachdeckermeister Erich Sautter den Werkzeugwechsel bei seinen Schlitzscheren C 160 Plus und C 250-0 Plus. Hersteller Trumpf Elektrowerkzeuge AG hat seinen Sitz im Schweizerischen Grüsch. Um seine Aussage zu bestätigen, erklärt Sautter seinem Lehrling, wie´s funktioniert. Obwohl der Auszubildende die Schlitzschere noch nie in der Hand hatte, macht er den Wechsel auf Anhieb nach – in gestoppten 21 s. Bei den zuvor eingesetzten Geräten sei der Messerwechsel sehr aufwendig gewesen. Etwa 10 bis 15 min hätten seine Leute gebraucht, erzählt der Unternehmer.
Der Ditzinger Werkzeughändler René Engelhardt wusste Abhilfe. Er empfahl Nibbler und Schlitzscheren der Schweizer Tochter des Ditzinger Werkzeugmaschinen-Hersteller. „Die Geräte sind extrem leistungsfähig und dennoch handlich und einfach zu bedienen“, lautet die Begründung.
Spengler Sautter, der sich mit seinen 20 Mitarbeitern immer mehr in Richtung Industriebau orientiert, setzt die wendigen Nibbler vor allem für so genannte Blech-Innenarbeiten ein, beispielsweise Ausschnitte für Fallrohre oder Fenster. Je länger die geraden Schnitte werden, desto eher kommen Schlitzscheren zum Einsatz – etwa beim Ab- oder Zuschneiden der Außenkonturen. Die Scheren sind zwar weniger wendig, aber deutlich schneller. Je nach Ausführung und Blechdicke erreichen sie Vorschübe von 3 bis 10 m/min.
Von der Schlitzschere C 250-0 Plus zeigt sich Sautter, neben dem schnellen Werkzeugwechsel, noch aus anderen Gründen begeistert. Sie sei die leistungsstärkste Blechschere ihrer Klasse und schneide problemlos Bleche aus Baustahl mit einer Dicke von 2,5 mm. Die normale Blechdicke bei Dach- und Fassadenverkleidungen liegt zwar lediglich bei 0,88 mm, da jedoch regelmäßig deutlich dickere Falze zu schneiden sind, konnte Sautter diese Arbeiten früher nicht mit Schlitzscheren machen.
Sowohl beim Zuschneiden neuer Bleche für Dächer als auch beim Abriss alter Blechverkleidungen setzen die Mitarbeiter des Bretzfelder Spenglerbetriebs die neue Schlitzschere gerne ein. Der Juniorchef erläutert, warum: „Wir mussten kürzlich bei einer Bausanierung kaputte Blechdächer austauschen. Würden wir beim Abriss mit Winkelschleifern arbeiten, wäre unsere Chance gering, solche Aufträge zu bekommen. Denn wir wissen nicht, ob unter dem Blechdach etwa entflammbares Isolationsmaterial herauskommt.“ Die Sicherheitsvorschriften von Industriebetrieben erlauben meist keinen Funkenflug. Abgesehen davon, ist es nicht ganz ungefährlich, mit Winkelschleifern zu hantieren. „Mit unserer neuen Schlitzschere können wir ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen sofort mit dem Abtrennen beginnen und sind auch während des Trennvorgangs viel schneller als mit einem Winkelschleifer.“
Um die Handhabung weiter zu vereinfachen und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen, haben die Entwickler von Trumpf einen komfortablen Spanabtrenner in die Schere integriert, der mit einer Hand zu bedienen ist. Mit Hilfe einer Positionsmarkierung lässt sich der Span an jedem beliebigen Punkt mit leichtem Daumendruck abtrennen. Das Gerät kann aus dem Werkstück zurückgezogen und neu angesetzt werden – ohne weitere Startbohrungen.
Trennenvorgang geht schneller als mit Winkelschleifer
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