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bvik informiert über Marketing-Budget-Entwicklung 2021

bvik informiert über Marketing-Budget-Entwicklung 2021
B2B-Marketing-Budgets im „New Normal“

Der Bundesverband Industrie Kommunikation (bvik) hat zusammen mit dem Fördermitglied Statista die neue Entscheider-Studie „B2B-Marketing-Budgets“ vorgelegt. Die gute Nachricht: Die Ausgaben für internes und externes Marketing 2021 sind im Vergleich zum Vorjahr um 16 % gestiegen. Die Schlechte: Vom Vorkrisen-Niveau sind sie weit entfernt.

» Janina Osman, bvik-Verbandsreferentin Webentwicklung, Studien und Hochschulmarketing

Der rasante Wandel, den wir seit Monaten erleben, spiegelt sich in den B2B-Marketing-Budgets wider. Interne und externe Budgets erholen sich, aber die Herausforderungen steigen und ein Erreichen der Budgets wie vor der Coronakrise ist nicht absehbar“ erläutert Ramona Kaden, Geschäftsführerin des Bundesverbands Industrie Kommunikation (bvik). Deutsche Industrieunternehmen investierten im Vergleich zum Vorjahr zwar 16 % mehr in den Bereich Marketing und Kommunikation – das belegt die Studie, die der bvik seit 2011 jährlich durchführt. Zudem rechne nur ein geringer Anteil der befragten B2B-Marketer mit Budget-Kürzungen für 2022.

Anhaltender Trend zur Digitalisierung

Auch bei der Verteilung der Marketing-Budgets auf die verschiedenen Maßnahmen und Kanäle lassen sich laut der Umfrage Umbrüche feststellen: Für klassische Printwerbung und Produktinformationen wird erstmalig weniger Geld ausgegeben als für Online-Maßnahmen. Hier manifestiert sich der anhaltende Fokus auf digitale Kanäle.

Besonders interessant hierbei: Mittlerweile setzen knapp 40 % der B2B-Unternehmen (2015 waren es nur 5 %) auf Marketing-Automationssysteme, um eine personalisierte Kommunikation crossmedial mit ihren Stakeholdern zu ermöglichen. Allerdings werden hier offenbar die Potenziale bei weitem noch nicht ausgeschöpft, da es an Ressourcen und vor allem Know-how in den Marketing-Abteilungen fehlt, wie ein Großteil der Befragten angab.

Persönlicher Kontakt bleibt zentral

Der größte Budget-Anteil fließt mit rund 27 % erwartungsgemäß nach wie vor in den Bereich „Messen und Events“. Gleichzeitig ist der Bereich im Vergleich zu 2018 jedoch um 10 % gesunken – aus krisenbedingt nachvollziehbaren Gründen. Interessant ist in diesem Kontext aber, dass die befragten B2B-Marketer in 2021 fast die Hälfte ihrer Messe-Budgets für die Umsetzung von reinen Präsenz-Veranstaltungen vor Ort auf nationalen und internationalen Leitmessen einsetzen beziehungsweise eingeplant haben. Der persönliche Kundenkontakt bleibt im B2B-Umfeld nachweislich ein zentraler Faktor. Bedenklich ist, dass die Marketing-Ausgaben im Schnitt nur rund 0,5 % des Gesamtumsatzes der Unternehmen betragen. Um den globalen Wettbewerbsanforderungen und dem geänderten Kundenverhalten gewachsen zu sein, müssten die Investitionen deutlich steigen, unterstreicht auch Kai Halter, Vorstandsvorsitzender des bvik und Director Marketing bei ebm-papst Mulfingen.

Auf den ersten Blick spiegelt die bvik-Studie positive Trends für das B2B-Marketing. Dr. Andreas Bauer, bvik-Vorstand und Initiator der Studie, bewertet die Ergebnisse differenziert: „Wenn für B2B-Marketers das ‚New Normal‘ heißt: mehr Bedeutung innerhalb des Unternehmens, mehr Analytics-basiert, mehr Effizienz durch Marketing Automation, dann herzlich willkommen ‚New Normal‘. Aber die Herausforderungen für Marketing, Kommunikation und Dienstleistung bleiben enorm. Denn oft zeigen Analytics nur einen Ausschnitt, aber nicht die großen Zusammenhänge, die gerade im B2B eine langfristige multikausale Betrachtung erfordern,“ so Bauer.

Kontakt:
Bundesverband Industriekommunikation bvik
Am Alten Gaswerk 20,
86156 Augsburg
Tel.: +49 821 99976480
Mail: info@bvik.org
www.bvik.org


bvik-Studie „B2B-Marketing-Budgets 2021“

Die detaillierten Ergebnisse der bvik-Studie „B2B-Marketing-Budgets 2021“ stehen Mitgliedern des bvik-Vereins kostenfrei zur Verfügung. Nicht-Mitglieder können eine kostenfreie Kurzfassung als Management Summary auf der bvik-Website herunterladen oder den ausführlichen Report gegen eine Schutzgebühr von 250 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer bestellen.



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