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Der Helm, der mehr kann

Augmented Reality kann künftig in Industriehallen einziehen
Der Helm, der mehr kann

Der intelligente Sicherheitshelm der Marke Actemium verbindet Datenerfassung via Brille mit intelligenter Steuerung. Bild: Actemium
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Arbeit der Zukunft | Mehr als nur Arbeitsschutz: Mit dem Smart Helmet gibt der Mischkonzern Vinci Energies einen Ausblick auf zukünftige Mensch-Maschine-Schnittstellen. ❧ Nora Nuissl

Industrie 4.0 – Das Trendthema wabert seit Jahren durch Messe- und Fabrikhallen. Viele Unternehmen schmücken sich mit den intelligenten Lösungen von morgen, vollständig greifen können bisher nur wenige die vierte Industriewolke. Mit dem Einsatz der Google-Glass-Datenbrille in der Werkshalle sorgte der Automatisierungshersteller Beckhoff auf der Fachmesse SPS IPC Drives bereits 2013 für Aufsehen: Die Brille soll den Mitarbeiter vor allem bei der Bedienung der Maschinen unterstützen.

Einen noch näheren Blick in die Zukunft der Arbeitswelt wagt nun das Unternehmen Vinci Energies. Unter der Industriemarke Actemium präsentierte der französische IT-Experte auf der diesjährigen Achema, der weltgrößten Messe der Prozessindustrie, den „Smart Helmet“. Der Sicherheitshelm soll dem Werker nicht nur Schutz im Arbeitsalltag bieten, sondern liefert ihm in Echtzeit alle Informationen zur Steuerung und Instandhaltung einer Produktionsanlage.
Zusätzlich zur integrierten Datenbrille wartet der Helm mit vielfältiger Sensorik auf: So sind mehrere 360°-Kamera-Systeme und ein Infrarot-Sensor verbaut. Über GPS, WLAN und Bluetooth kann der Sicherheitshelm mit den Maschinen kommunizieren. So hat der Nutzer stets die Betriebs- und Produktionsdaten im Blick und – im Gegensatz zu mobilen Lösungen wie Tablet-PCs – die Hände frei, um Operationen auszuführen. Laut Herstellerangaben kann die auf einem Android-Subsystem basierende Steuerung auch als Guide eingesetzt werden. Der smarte Helm führt den Mitarbeiter durch die Hallen, unterstützt ihn mithilfe eingeblendeter interaktiver Anleitungen bei komplexen Arbeitsprozessen und warnt vor Sicherheitsrisiken, etwa bei der Wartung von Anlagenteilen, heißt es.
„Wir möchten unsere Kunden nicht nur erleben lassen, was heute schon möglich ist, sondern was in Kürze vor allem im Bereich Human-Machine-Interface zur Verfügung stehen wird“, erklärt Dr. Reinhard Schlemmer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vinci Energies Deutschland. Noch befindet sich der Smart Helmet in der Entwicklungsphase, die Resonanz darauf war Schlemmer zufolge durchweg positiv. Um künftig weitere industrielle Mobilanwendungen auf Basis von Augmented-Reality-Technologien anbieten zu können, hat das Unternehmen kürzlich eine Partnerschaft mit dem Softwarespezialisten Augmensys geschlossen.


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