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Deutlich höhere Leistung auf Basis bewährter Technologie

Messe spiegelt Boom in der Draht- und Kabelbranche wider
Deutlich höhere Leistung auf Basis bewährter Technologie

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Maschinen und Anlagen für die Draht- und Kabelfertigung haben derzeit Hochkonjunktur. Eine komplette Übersicht zu Trends in Produktions- und Anwendungstechnik bietet die Wire 98.

Von unserem Chefreporter Wolfgang Filì

Mit einer gegenüber 1996 um zwölf Prozent gestiegenen Ausstellerzahl – weit über 1000 Unternehmen haben ihre Teilnahme zugesagt – gibt die Wire 98 den Boom in der Draht- und Kabelbranche eins zu eins wieder. Die Ausstellung findet vom 20. bis 24. April auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Unter den 43 vertretenen Nationen stellen deutsche Aussteller mit 31 Prozent das stärkste Kontingent. Es folgen in einigem Abstand 155 italienische, 93 britische sowie 83 amerikanische Unternehmen.
Schwerpunkt und Kernbereich ist wie in den Vorjahren die Federfertigung. Als Weiterverarbeitungsstufe in der Draht- und Kabelherstellung hat sie zentrale Bedeutung für den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobilbranche. Eine wichtige Rolle spielt die Feder zudem bei der Herstellung von Freizeit- und Sportausrüstungen als Halbzeug und Fertigprodukt.
Vorwiegend in Halle 11 zeigen die Aussteller
Fertigungssysteme für Spiralfedern,
Zugfedermaschinen,
Anlagen für Blatt- und Bandformfedern,
Schenkel- und Formfedermaschinen sowie
Schleifmaschinen für Federenden.
Vor allem auf Prozeßsicherheit, eine bessere Kontrolle der Verfahren und beschleunigte Abläufe wurde bei der Weiterentwicklung dieser Technologien Wert gelegt.
Zunehmend Gewicht in der Draht- und Kabelfertigung bekommt das Umformen. Stand und Trend dieser Technik wird in Halle 12 präsentiert, wobei die Fertigung und Anwendung präzisionsgeformter Teile aus Walzdraht, Draht und Bandstahl den Schwerpunkt ausmachen. Zum Angebot gehören hier
Maschinen für Verbindungselemente,
Systeme und Technologien für das Biegen und Präzisionsformen,
Warm- und Kaltschmiedemaschinen.
Löt- und Schweißausrüstungen,
Roll- und Schneidemaschinen,
Schleif- und Polierausrüstungen sowie
Meß-, Prüf- , Wägesysteme.
Auch bei diesen Einrichtungen spielt weniger die Verfahrensinnovation, als vielmehr das Optimieren bewährter Abläufe eine Rolle. So stellt die Georg Fischer Disa GmbH (Halle 7, Stand B21) eine Drahtstrahlmaschine vor, die auf die Leistung neuer High-Speed-Ziehbänke abgestimmt ist und auch bei Geschwindigkeiten um 150 m/min für völlig staubfreien Draht sorgt. Dadurch steigt die Standzeit der Ziehsteine. Die Strahlleistung der FL 4 soll die bisheriger Systeme um rund 35 % übertreffen.
SNTN, ein französischer Hersteller von Richt- und Schneidemaschinen (Halle 9, H57), bietet einen spezialverzinkten Stahldraht an. Prozinc 500, so der Name des Drahts, ist korrosionsfest. Ausgangsprodukt ist Walzdraht, der entzundert, induktiv erwärmt, gezogen und dann mit einer Geschwindigkeit von 180 m/min durch die Verzinkungsstation geführt wird, wo er durch eine elektromagnetisch gehaltene Blase aus flüssigem Zink läuft. Der Draht wird in Form von Coils oder gerichteten Stangen mit Durchmessern von 5 bis 12 mm geliefert.
Die Filzmoser GmbH (Halle 8, Stand D49) stellt ein System für die Fertigung flexibler Bewehrungselemente vor. Vor allem auf die Hersteller von Betonfertigteilen zielt das österreichische Unternehmen mit dieser neuen Anlage ab.
Universal-Prüfmaschinen für Zug-, Druck- und Biegeprüfungen an nahezu allen Werkstoffen präsentiert die Zwick GmbH & Co., Ulm, in Halle 10, Stand B11 sowie in Halle 11, Stand B36. Die hochgenauen Maschinen für den Lastbereich von 1,0 bis 250 kN sind modular aufgebaut und lassen sich daher auch nachträglich um- und nachrüsten. Durch den Einsatz einer neuen Prüfsoftware sind die Systeme schnell per Einknopfbedienung steuerbar. Im Vergleich zu herkömmlichen Prüfprogrammen wird dem Benutzer weniger Know-how abverlangt, da das Expertenwissen bereits im Software-Paket hinterlegt ist. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein Paket zur Modernisierung spindelgetriebener und hydraulischer Universal-Prüfmaschinen entwickelt.
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