Neue Filter verbessern Ergonomie von Schutzhelmen Dunkel war's, der Lichtbogen helle

Neue Filter verbessern Ergonomie von Schutzhelmen

Dunkel war’s, der Lichtbogen helle

Der ergonomisch geformte Halsschutz des Schweißhelms aus der Serie Speedglas 9000 erlaubt dem Schweißer genügend Bewegungsfreiheit (Bild: Hörnell)
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Ergonomische Schutzhelme erleichtern Schweißern ihre Arbeit. Wenn die Filter automatisch abdunkeln, brauchen sie den Helm nicht mehr hoch- und runterzuklappen. So haben sie beide Hände frei, und die Arbeit geht schneller.

Nur eine zehntel Millisekunde vergeht, nachdem der Lichtbogen gezündet ist, dann verdunkelt sich der Schutzfilter. Eingebaut ist er in einen Schweißschutzhelm der Serie Speedglas 9000 der Hörnell Speedglas GmbH aus Kleinostheim.

Die Entwicklung derartiger elektrooptischer Schweißerschutzfilter hat in den vergangenen Jahren die Ergonomie an Arbeitsplätzen von Schweißern deutlich verbessert. Neben Hörnell haben beispielsweise die Wattwiler Optrel AG und die Wädenswiler Xelux Produktions AG aus der Schweiz sowie die amerikanische Jackson Products Inc. aus Saint Louis entsprechende Produkte entwickelt.
Das automatische Abdunkeln des Filters, das durch das Zünden des Schweißlichtbogens ausgelöst wird, schützt die Augen des Anwenders davor, verblitzt zu werden. Im Hellzustand lassen die Filter genügend Licht durch, um Arbeitsvorbereitungen zu treffen. Das erleichtert dem Schweißer seine Arbeit, da er beide Hände frei hat und den Helm nicht mehr hoch- und runterklappen muß. Und umgekehrt geht es genau so schnell: Steht der Lichtbogen nicht mehr, hellen die Filter sofort wieder auf.
Die Speedglas-Serie gibt es mit vier Filtern in unterschiedlichen Schutzstufen und zwei Sichtfeldgrößen. Egal ob hell oder dunkel – in jedem Zustand schützen die Filter vor Infrarot- und UV-Strahlung.
Die Ergonomie hört jedoch nicht bei den Filtern auf. Das geringe Gewicht sowie der geformte Halsschutz erhöhen den Tragekomfort weiter. Zudem leiten besonders konstruierte, unbewegliche Flügelprofile die ausgeatmete Luft aus dem Helm ab, ohne daß schadstoffbelastete Umgebungsluft eindringen kann. Der Kohlendioxidanteil der eingeatmeten Luft liegt damit vierfach niedriger als ohne dieses Ableitsystem. Im Helm wird es dadurch auch bei längerer Benutzung nicht stickig. Der Anwender kann sich besser konzentrieren und ermüdet nicht so schnell. Darüber hinaus sorgt das wärmereflektierende Hitzeschild dafür, daß der Helminnenraum auch bei erhöhter Wärmeeinstrahlung kühl bleibt. Optional gibt es Helme mit Seitenfenster, die dem Schweißer eine 180°-Sicht gewähren.
Bei Bedarf läßt sich der Helm auch mit einer Atemschutz-Gebläseeinheit kombinieren. Bis zu 200mal sauberer als die Umgebungsluft soll die Atemluft damit sein. Überdruck im Helm erleichtert das Atmen. Ein Luftverteilungssystem stellt sicher, daß die Frischluft gleichmäßig im Helm verteilt wird. Hat der Anwender eingestellt, wieviel Frischluft er benötigt, hält eine intelligente Elektronik diesen Level konstant. Optische und akustische Signale machen den Schweißer aufmerksam, wenn der Filter gewechselt oder der Akku geladen werden muß. mc
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