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Cobot unterstützt die Schweißer

Schweißautomation
Ein Cobot fürs Schweißen

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Vorteil Automation: Einmal programmiert, schweißt der Cobot auch bei höheren Stückzahlen jede Naht in optimaler Qualität. Bild: Lorch
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Lorch bietet einen vorkonfigurierten Cobot zur Unterstützung für Schweißer-Teams an – für KMU eine kostengünstige Alternative zur Automatisierung mit Industrierobotern.

Sein „Lorch Cobot Welding Package“ sieht der Schweißtechnik-Spezialist als effiziente Möglichkeit an, den Fachkräftemangel abzufedern: Während der kollaborative Roboter zuverlässig wiederkehrende und daher oft monotone und ermüdende Schweißjobs übernimmt, können sich die Schweißer anspruchsvolleren Aufgaben widmen. Der Cobot sei einem konventionellen Industrieroboter hinsichtlich Kosten-, Platz- und Programmieraufwand stark überlegen, so heißt es.

Das Paket besteht aus kollaborativem Roboter, Software und Schweißanlage inklusive Hochleistungsbrenner und dient dem Ziel, „Schweißvorgänge einfach zu automatisieren und Arbeitsabläufe zu optimieren.“ Zum Angebot gehören zusätzliche Services wie Schulung, Beratung, Rund-um-Betreuung oder auch eine Finanzierung, die Lorch über Partner vor Ort abwickelt. Die Inbetriebnahme der Anlage samt Intensivschulung an konkreten Werkstücken findet in den jeweiligen Unternehmen statt. So können bereits nach kurzer Einführungszeit sowohl die Produktivität als auch die Wettbewerbsfähigkeit deutlich erhöht werden, betont Lorch – und zwar bei „überschaubaren Anschaffungskosten“. Während das Package unter 60.000 Euro koste, fingen die Preise für Industrieroboterzellen erst bei 70.000 Euro an – hinzu komme noch deren aufwändige Programmierung und die dafür nötige Schulung.

Bei der Lorch-Lösung sorgt eine eingebaute Sensorik dafür, dass der Roboterarm des Schweiß-Cobots bei einfacher Berührung sofort stoppt. Das Komplett-Schweißpaket ist so ausgelegt, dass es die Sicherheitsvorschriften erfüllt, ohne dass eine teure Schutzeinrichtung nötig wird. Der Schweißer kann direkt Seite an Seite mit dem Roboter arbeiten. Dank des Eigengewichtes von nur knapp 30 kg ist der Cobot sehr mobil und lässt sich bei Bedarf leicht an andere Standorte versetzen.

Als weiteren Vorteil nennt Lorch eine einfache Bedienung, die es erlaube, Schweißvorgänge auch ohne größere Programmierkenntnisse zu automatisieren. Die „Lorch Cobotronic Software“ bietet gleich mehrere Möglichkeiten, mit dem Cobot zu arbeiten. Zum einen über die Direktsteuerung des Roboter-Bedienarms. Oder aber über das Assistenzsystem, in das Werkstückdaten wie Blechstärke oder Basismaterial eingegeben werden und das sowohl die Parameter als auch die passende Schweißgeschwindigkeit berechnet. Den genauen Schweißverlauf erlernt der Cobot über das „Teachen“: Der Schweißer führt den Roboterarm einfach per Hand an den Anfang und an den Endpunkt des zu schweißenden Werkstücks. Das System führt dann anhand der Daten die Schweißnaht am Werkstück aus.

Mit der Möglichkeit, den Schweißvorgang für jedes Bauteil zu speichern, lässt sich eine Schweißnaht beliebig oft reproduzieren. Einmal optimal erstellt, garantiert die vom Cobot geschweißte Naht eine gleichbleibend hohe Präzision und Qualität. Ein klarer Pluspunkt bereits bei der Fertigung von Kleinserien, argumentieren die Schweißtechnik-Experten aus Auenwald: Zeitraubende Nacharbeiten sollen sich so entweder auf ein Minimum beschränken oder ganz vermeiden lassen. Es wird Zeit gewonnen und Ausschuss verhindert.

„Schon die ersten Installationen haben gezeigt, dass die Anwender im praktischen Einsatz mit unserer Lösung mehr als zufrieden sind“, so Paul Spronken, Leiter Lorch Automation Solutions. „Unsere Schweiß-Cobots sind schnell zu implementieren und bieten einen einfachen Einstieg in die Automatisierung.“ (os)

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