Sensortechnologie in Prüfständen für die Automobilindustrie Fingerspitzengefühl auf dem Prüfstand

Sensortechnologie in Prüfständen für die Automobilindustrie

Fingerspitzengefühl auf dem Prüfstand

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Qualitätssicherung | Prüfstände nach Maß von MCD Elektronik kommen vor allem bei Zulieferern der Automobilindustrie zum Einsatz. Ausgestattet sind sie mit Sensoren von Kistler – etwa zur Überprüfung der Funktionalität, aber auch für Haptiktests.

Dennis KötherSales Representative, Kistler

Mit der Fertigung von Prüfständen nach Maß hat sich MCD Elektronik weltweit in unterschiedlichen Industriezweigen einen Namen gemacht. Das Unternehmen bietet unter anderem Zulieferern aus der Automobilindustrie individuell gefertigte Prüfsysteme, sodass 100 % Qualität gegenüber dem Endkunden jederzeit garantiert ist.
Auf den End-of-Line-Prüfständen des Birkenfelder Unternehmens wird jedes Produkt, nachdem es die Fertigungsstraße verlassen hat, einzeln auf ganz bestimmte Funktionen hin gemessen und bewertet. Damit werden fehlerhafte Komponenten von vorneherein gänzlich ausgeschlossen.
„Ziel ist es, dass mit einem Prüfstand möglichst viele Prüfaufgaben erledigt werden können“, erklärt Achmed Haddou, Vertriebsleiter bei MCD Elektronik. „Daher sind auch die Anforderungen an die Sensorik entsprechend hoch, sodass möglichst große Messbereiche mit gleichbleibender Genauigkeit abgebildet werden können, ohne auf einen kompletten Umbau des Prüfaufbaus angewiesen zu sein.“
Laut Haddou erfüllt die Sensortechnologie von Kistler genau diese Anforderungen. Bereits im Jahr 2005, als er neu ins Unternehmen kam, wurden in den MCD-Prüfsystemen die Sensoren von Kistler verwendet. Für ihn steht außer Frage, dass die Messtechnik, die in den Prüfstandsystemen von MCD steckt, für deren Erfolg eine entscheidende Rolle spielt: „Zwar erfordert jedes Prüfsystem per Definition eine hochpräzise und jederzeit reproduzierbare Messtechnologie. Mit Kistler haben wir aber einen verlässlichen Ansprechpartner zur Seite, der jederzeit flexible Lösungen bietet, wenn es um Kraft-Weg-Überwachung geht. Damit unterstützt Kistler unsere Kundschaft aktiv in ihrem Bestreben, langfristig Vertrauen im Markt zu schaffen.“
Gleiche Haptik bei unterschiedlichen
Bauteilen fordern Automobilhersteller
Die Prüfsysteme von MCD werden von Zulieferern der Automobilindustrie nicht nur zur Prüfung der Funktionalität, sondern auch für Haptiktests eingesetzt. „In Autos werden Komponenten von unterschiedlichen Zulieferern verbaut. Dies darf jedoch am Ende durch den Autolenker nicht wahrgenommen werden“, erklärt Haddou. „Für unsere Auftraggeber aus der Automobilzulieferindustrie geht es also nicht nur darum, zu wissen, dass ein Prüfteil zu 100 % richtig funktioniert, sondern auch, wie sich dessen Bedienung anfühlt.“
Ein Beispiel sind elektronische Parkbremsen sowie Anfahrhilfen, sogenannte Auto-Hold-Funktionen, die bezüglich ihrer haptischen Eigenschaften auf ein und demselben Prüfstand getestet werden. Bei der ersten Prüfaufgabe wird in einem Testvorgang durch das Simulieren von Ziehen und Drücken sowohl das Betätigen der Handbremse als auch das Lösen der Handbremse getestet. Bei der zweiten Prüfaufgabe wird die Anfahrhilfe auf dem Prüfstand mittels Knopfdruck aktiviert und entsprechend auch wieder deaktiviert – und so überprüft, ob der Knopf bei manueller Betätigung erwartungsgemäß reagiert.
„Da neue Prüfaufgaben meistens auch neue Lösungen verlangen, müssen unsere Prüfstände immer wieder neu und nach den ganz spezifischen Bedürfnissen des Kunden eingerichtet werden“, führt Haddou weiter aus. Trotz der unterschiedlichen Aufgaben, welche mithilfe der Prüfstände von MCD Elektronik schon gelöst wurden, gibt es nach seinen Aussagen einen gemeinsamen Nenner: „Wenn es um Haptiktests geht, kommt durchweg die hochempfindliche Sensortechnologie von Kistler zum Einsatz.“
Die rasanten Fortschritte auf dem Gebiet der Sensortechnologie eröffnen den Kunden von MCD immer neue Möglichkeiten – und zwar sowohl in der Anwendung wie auch in der Produktion, wie Haddou weiß: „Ein Beispiel hierzu ist der globale Trend zur Miniaturisierung in der Produktion. Dieser Trend stellt hohe Anforderungen an die Messgenauigkeit.“ Während man bei MCD anfänglich ausschließlich den Press Force Sensor 9333A verwendete, kommen nun auch die Low Force Sensoren vom Typ 9217A zum Einsatz, die sich insbesondere für enge Bauweisen eignen.
Dank der guten Zusammenarbeit mit Kistler stehen bei MCD derzeit weitere Sensortypen der Schweizer zur Diskussion. Ein Teil ist gezielt auf die immer kompaktere Bauweise von Prüfständen ausgerichtet.
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