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Führende Position trotz Krise ausgebaut

Kunststoff- und Gummimaschinenbau stark im Export
Führende Position trotz Krise ausgebaut

Der Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA blickt mit gemischten Gefühlen auf das Jahr 2002 zurück. Positiv entwickelte sich lediglich der Export.

„Das Jahr 2002 hat uns nicht viel Freude bereitet“, sagte Prof. Helmar Franz anlässlich des Jahrespressegesprächs des Fachverbandes Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA in Frankfurt/M. Für den neu gewählten Vorsitzenden des Fachverbandes war das Jahr gekennzeichnet durch das Warten auf die erhoffte Konjunkturerholung.

Der indizierte Auftragseingang lag um 1 % unter dem Vorjahresniveau, wobei einem Zuwachs von 2 % im Ausland ein Rückgang um 7 % im Inland gegenüberstand. Der Auftragsbestand war mit 4,5 Monaten fast unverändert.
Die Zahl der Mitarbeiter im Fachbereich ging leicht zurück auf 27 500. Für das laufende Jahr rechnet Franz mit einer Fortsetzung dieses Trends: „Die Inlandsbeschäftigung nimmt weiter ab. Jedes zweite Unternehmen plant weitere Verlagerungen ins Ausland.“
Das auf Basis des neuen Warenverzeichnisses des Statistischen Bundesamts errechnete Produktionsvolumen im Kernmaschinengeschäft wuchs um 8,5 % auf den Rekordwert von 4,179 Mrd. Euro – nach vorheriger Berechnungsmethode hätte sich ein Minus ergeben. Mit 6,721 Mrd. Euro (+ 6,5 %) wurde analog auch für den Gesamtwert der Ausrüstungslieferungen für die Kunststoff- und Gummiverarbeitung – inklusive Maschinen, Werkzeuge und Formen, Rohstoff- und Werkstückhandling sowie Flexodruckmaschinen für Folien – ein neuer Rekord ermittelt.
Im internationalen Wettbewerb konnte der deutsche Kunststoff- und Gummimaschinenbau seine führende Position in der Maschinenproduktion auf 23,8 % und im Export auf 26,4 % ausbauen. Bei den Auslandslieferungen im Kernbereich wurde ein kräftiges Plus von 10,7 % erzielt. Der Exportwert stieg auf 3,081 Mrd. Euro, was einem Ausfuhranteil von 73,7 % entspricht.
Um über ein Drittel wuchs der Export nach Asien und erreichte einen Anteil von 27,2 %. Der größte asiatische Einzelmarkt, China (inklusive Hongkong), ist mit 11 % nach den USA (13 %) zum zweitwichtigsten Kunden weltweit geworden.re
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