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Funktionsumfang auf das Wesentliche reduziert

Anwender kann Software selbständig anpassen
Funktionsumfang auf das Wesentliche reduziert

Schlanke PPS-Systeme zeigen durch gezieltes Anpassen und offene Schnittstellen den Weg zu individuellen Lösungen auf. Der Anwender installiert nur das Notwendige, die Pflege seines Systems wird erleichtert.

Gunter Strickert ist Mitarbeiter der Navision Software PC&C Vertriebs GmbH, in Hamburg

Auf der Basis eines schlanken PPS-Grundgerüsts, das sich schnell um spezielle Funktionen ergänzen läßt, verspricht die Hamburger Navision Software PC & C Vertriebs GmbH ihren Kunden eine Software, die auf überflüssige Komponenten verzichtet.
Von „just in time“ konnte in der Anfangszeit der PPS-Systeme nicht die Rede sein. War die erste Generation von Stapelverarbeitung geprägt, machte bei der zweiten mit ihren Dialogcomputern unter anderem die mangelhafte Stammdatenqualität eine zeitnahe Datenverfügbarkeit zunichte. Beide Generationen dienen oft als Basis für neue, leistungsstärkere, aber in der Funktionalität überfrachtete Lösungen. Zudem gibt es Defizite zwischen heutigen Systemanforderungen und den alten Daten- und Funktionsstrukturen; sie hinken der Entwicklung um 10 bis 15 Jahre hinterher.
Von solchen Altlasten frei, arbeiten Neuentwicklungen mit modernen Programmiersprachen sowie relationaler Datenhaltung. Vorteil: Sie sind leicht zu erweitern und kommen dem Just-in-time-Anspruch ein Stück näher. Offene, frei konfigurierbare Schnittstellen zu Anwendungen von Drittanbietern, wie CAD und BDE, unterstützen die Aufgabenteilung. Jeder Hersteller konzentriert sich so auf seine Aufgabe.
Diesem Ansatz folgend, hat der Anbieter das voll integrierte PPS-Add-on Navision Manufacturing für seine betriebswirtschaftliche Komplettlösung Navision Financials entwickelt. Die skalierbare Architektur der grafischen ERP-Software (Enterprise Resource Planning) soll dem Bedarf mittelständischer Unternehmen entgegenkommen. Branchenübergreifende Zusatzmodule sowie eine große Zahl von Anwendungen sorgen für ein individuell anzupassendes System.
Die Software-Entwickler stellten leichtes Erlernen und kurze Implementierungszeiten in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Statt einer großen Zahl von Standardauswertungen erwarten den Anwender einfach zu bedienende Berichtsgeneratoren. Viele lassen sich durch den Anwender ohne Unterstützung eines EDV-Dienstleisters selbst verändern.
Zu den Funktionalitäten der Software zählen:
– Die Materialwirtschaft, welche benötigte Teile und Mengen, deren notwendige terminliche Verfügbarkeit und den Einsatzort bereitstellt. Der Sekundärbedarf wird auf Grundlage von Fertigungsstücklisten sowie Verkaufsaufträgen oder Bestellungen ermittelt. Fehlende Teile meldet die Software als Bestellvorschlag dem Einkauf oder als Fertigungsvorschlag der nächsten Produktionsstufe. Die Kapitalbindung soll so minimiert werden.
– Im Stücklistenmodul erfolgt die Bedarfsermittlung des Rohmaterials, wobei die Versionen gültiger und nicht mehr gültiger Stücklisten Berücksichtigung finden. Bei Modifikationen ist somit eine versionsrichtige Kostenkontrolle und Ersatzteilversorgung zu gewährleisten.
– Mittels teil- oder vollautomatisierter Lagerbestandsführung auf Basis der Produktionsaufträge lassen sich Buchungen über die Fertigungsauftragsstücklisten durchführen. Das bedeutet etwa das Verbuchen aller Stücklistenkomponenten mit Erledigen des letzten Arbeitsgangs oder Buchen des Fertigproduktes in das Lager.
Zum Zeitpunkt der Implementierung kann aber auch eine gute PPS-Lösung nicht alle Anforderungen abdekken, die zukünftige Strukturveränderungen mit sich bringen. Deshalb ist es wichtig, daß sich alltagsrelevante Funktionen des Programms auch vom Anwender selbständig anpassen lassen. Ein Sachbearbeiter im Einkauf ist so in der Lage, die Bediener-Oberfläche nach seinen Vorstellungen zu verändern. Für bestimmte Tätigkeiten unwichtige Informationen können ausgeblendet, andere wiederum durch Farbe oder Schrift hervorgehoben werden.
Ein weiteres Beispiel: Das Erweitern einer Stückliste, etwa um aktuell benötigte Angaben, läßt sich mit dem Design-Modul vornehmen, ohne daß eine einzige Zeile Programmcode geschrieben werden muß. Änderungen werden vom Versionsmanagement der Software erfaßt und verwaltet.
Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 19
Ausgabe
19.2021
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