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Geteilter Erfolg ist doppelter Erfolg

Hewlett-Packard will schneller wachsen
Geteilter Erfolg ist doppelter Erfolg

Hewlett-Packard hat in Deutschland die im Frühjahr angekündigte Aufteilung organisatorisch abgeschlossen.

Rund 800 Mitarbeiter, die heute einen Arbeitsvertrag mit der Hewlett-Packard GmbH, Böblingen, haben, werden vom 1. November an einer neuen Gesellschaft angehören. Im Mutterkonzern wird die Trennung erst im Frühjahr/Sommer 2000 vollzogen. HP wird aufgeteilt in ein Unternehmen, das sich vowiegend mit Computern, Internet und Druckern beschäftigt und in ein noch namen-loses Unternehmen der Meßtechnik (wir berichteten in Industrieanzeiger 10/99).

Der Konzern erreichte 1998 weltweit mit 123 000 Mitarbeitern 47 Mrd. US-$ Umsatz. Davon bleiben 78 000 Mitarbeiter und 39 Mrd. US-$ bei HP, das weiterhin das zweitgrößte Computerunternehmen ist. 45 000 Mitarbeiter und 8 Mrd. US-$ Umsatz werden der firmenintern New Co (steht für New Company) genannten, neuen Gesellschaft zugeordnet.
In Böblingen werden etwa 1800 HP-ler weiter dem Konzern angehören. Dazu zählt auch Jörg Menno Harms, der Vorsitzender der Geschäftsführung der Hewlett-Packard GmbH bleibt. Die New Co wird in Deutschland von Hans-Günter Hohmann und drei weiteren Geschäftsführern geleitet werden. Hohmann führt derzeit bei HP den Bereich Medizin-Elektronik.
Beide Unternehmen werden nun ihre Infrastrukturbereiche personell aufstocken müssen. Harms: „Das haben wir von vornherein gewußt.“ Das Unternehmen habe dafür Rücklagen gebildet, doch seien dafür auch die Geschäftsabschlüsse des laufenden und des kommenden Jahres betroffen. Wieviel die Unternehmensaufteilung kostet, darüber gäbe es, so der Vorsitzende, keine genauen Angaben. In drei Jahren, schätzt Jörg Menno Harms, werde man am Ergebnis ablesen können, daß sich die Teilung positiv ausgewirkt habe.
HP erhofft sich durch die Aufteilung weiterhin Steigerungsraten im zweistelligen Bereich. Zuletzt waren es 19 % pro Jahr. Untersuchungen hätten jedoch gezeigt, so Harms, daß Unternehmen mit über 50 Mrd. US-$ Umsatz nur noch um 3 bis 6 % wachsen würden. Schon jetzt werde deutlich, daß „wir Entscheidungen schneller fällen müssen“. Außerdem wolle man neue Geschäftsfelder erschließen. if
Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 19
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19.2021
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