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Green Automation mit Pneumatik

Druckluft energieeffizient eingesetzt
Green Automation mit Pneumatik

Anlagen lassen sich mit pneumatischen Antrieben energieeffizient und wirtschaftlich betreiben. Festo berät Anwender bei der Entscheidung für die jeweils optimale Antriebsart.

Wie können Anlagen wirtschaftlich nachhaltig betrieben werden, um den Energieverbrauch und damit die Kosten zu senken? Die jeweilige Anwendung entscheidet, ob das beste Lösungskonzept für eine Anlage auf pneumatischen oder elektrischen Antrieben basiert oder beides kombiniert. Die Anwender erschließen das größte Einsparpotential, wenn sie die optimale Technologie wählen und die Antriebskomponenten richtig auslegen. „Energieeffizienz ist in der Automatisierungstechnik immer von der jeweiligen industriellen Anwendung abhängig“, erklärt Roland Volk, Energie-Effizienz-Experte bei Festo.

Die Vorteile der Elektrik zeigen sich besonders bei reinen Bewegungsaufgaben mit großen Geschwindigkeiten und Hublängen. Elektrische Antriebstechnik wird in der Regel dann eingesetzt, wenn eine flexible Positionierung, variable Verfahrprofile oder hohe Geschwindigkeiten gefordert sind. Dann verbrauchen elektrische Antriebe häufig weniger Energie, sind leistungsfähiger und kostengünstiger.
Ist dagegen eine einfache und robuste Handhabung oder eine hohe Leistungsdichte gefordert, bietet die pneumatische Antriebstechnik Vorteile. Auch Haltekraft, Dauer und Frequenz der Bewegung und Masse des Bauteils spielen dabei eine Rolle. Für die Pneumatik sprechen die günstigen Anschaffungskosten, die Überlastsicherheit und vor allem das Halten ohne Energiebedarf. Ein anschauliches Beispiel sind Greif- und Spannanwendungen, bei denen definierte Kräfte aufgebaut und gehalten werden müssen. Ein pneumatischer Antrieb benötigt im Gegensatz zum elektrischen Antrieb nach dem Druckaufbau keine weitere Energie, um eine definierte Kraft aufrechtzuerhalten, und ist somit energieeffizienter und kostengünstiger.
Neben rein elektrisch oder rein pneumatisch betriebenen Anlagen ist in speziellen Anwendungsfällen auch häufig eine Kombination die sinnvollste Lösung: So können beispielsweise in Raumportalen pneumatische und elektrische Achsen je nach Bedarf kombiniert werden.
Wenn die Anforderungen der Anwendung im Detail vorliegen, kann eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt werden, die nicht nur die Technologie, sondern auch die Gesamtbetriebskosten berücksichtigt. Die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, kurz TCO) beinhalten die Anschaffungskosten einschließlich Inbetriebnahme und Montage sowie die Betriebskosten, die sich aus Energie- und Wartungskosten sowie lebensdauerbedingtem Austausch zusammensetzen.
Die Ingenieure von Festo unterstützen die Kunden bei ihrer Entscheidung mit umfassendem Service und Simulationstools. So kann etwa der Energieverbrauch eines Antriebs ermittelt werden oder welche Komponente sich für eine bestimmte Applikation am besten eignet. Konkrete Ergebnisse können sich Anwender mit dem Modellrechner von Festo errechnen lassen. (sk) •
Industrieanzeiger
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17.2021
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