Manitou forciert Vertrieb von Arbeitsbühnen

Großer Nachholbedarf in Deutschland

Zum Programm von Manitou gehören auch geländegängige Scherenbühnen. Sie besitzen statt eines Elektroantriebs ein Diesel-aggregat (Bild: Manitou)
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Der französische Stapler-Produzent Manitou ist im Bereich Arbeitsbühnen relativ neu. Durch Partnerschaftsverträge mit wichtigen Herstellern verschafft er sich die Mittel, um einer der Marktführer in Europa zu werden.

Seine Aktivitäten im Bereich Arbeitsbühnen verstärkt der französische Anbieter Manitou B.F.S.A., ansässig in Ancenis bei Nantes. Das stark international ausgerichtete Unternehmen, in Deutschland eher bekannt für seine Gelände-, Mehrzweck- und Mitnehmstapler, vertreibt auch Rad- und Schwenklader sowie mobile Krane. Eingesetzt werden die Systeme in der Baubranche, Landwirtschaft und Industrie. Im vergangenen Jahr erzielte die Manitou-Gruppe mit 2300 Mitarbeitern einen Umsatz von 782,5 Mio. Euro (+ 27,4 %). „Die jährlichen Zuwachsraten lagen seit 1995 stets über 20 Prozent“, freut sich der Vorstandsvorsitzende Marcel-Claude Braud, ein Sohn des Firmengründers. „Und wir tun alles dafür, dass es so bleibt.”

Zu den entsprechenden Maßnahmen gehört die Erweiterung des Arbeitsbühnen-Programms und dessen verstärkte Vermarktung. Dies gilt speziell für Europa, wo das Marktwachstumspotential besonders groß ist. „Vor allem in Deutschland besteht ein erheblicher Nachholbedarf“, weiß Produktmanager Martin Brokamp. „Oft sind die Möglichkeiten dieser Systeme gar nicht richtig erschlossen, so dass häufig noch Leitern oder Gerüste verwendet werden, wo der Einsatz einer Bühne eindeutig vorteilhafter wäre.“
Das Angebot der Franzosen an selbstfahrenden Bühnen – das breiteste im Markt – biete Lösungen für Aufgaben aller Art. Es reicht von der einfachen Mastbühne mit 4,10 m Arbeitshöhe über Scherenbühnen bis 14,50 m Arbeitshöhe bis zu Gelenk- und Teleskop-Varianten mit maximal 23 m Arbeitshöhe und 11 m Reichweite. Erhältlich sind auch geländegängige Modelle auf Rädern oder Ketten und mit Diesel- statt Elektroantrieb.
Bühnen sind erst seit sechs Jahren im Programm des 1953 gegründeten Familien-Unternehmens. Produziert werden sie von den rund 100 Mitarbeitern der zur Manitou-Gruppe gehörenden CIMM (Compagnie Industrielle de Matériels de Manutention) in Candé bei Nantes. Vor Kurzem wurde hier auch die erste in Frankreich gefertigte Scherenbühne feierlich vorgestellt: das Modell Maniaccess 75 EX. Neun Monate zuvor hatten die Franzosen die entsprechenden Patente eines amerikanischen Vertriebs- und Produktionspartners, des Arbeitsbühnen-Herstellers MEC Inc., Mayville, erworben.
Entsprechend des Kooperationsvertrages produziert Manitou in Candé eine komplette Scherenbühnen-Baureihe mit den elektrisch betriebenen Modellen Maniaccess 75 EX, 80 ELX, 100 ELX und 120 ELX für Arbeitshöhen zwischen 7,75 und 11,75 m. Die ab November vertriebenen Systeme sind für den Innenbereich konzipiert. Eingesetzt werden sie etwa in der industriellen Wartung oder im Innenausbau, beispielsweise für Isolierarbeiten oder die Installation von Stromnetzen. re
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