Richtige Spanntechnik reduziert Rüstzeiten

Immer mehr Sonderlösungen

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Wer seine Werkstücke mit der am besten geeigneten Technik spannt, verringert die Rüstzeiten deutlich und kann zusätzliche Rationalisierungsreserven anzapfen.

Die modernste HSC-Bearbeitung nutzt wenig, wenn die eingesparte Zeit beim Spannen und Rüsten der Werkstücke wieder verloren geht. Nicht umsonst lenkten die Anbieter von Spannsystemen auf der Messe AMB den Blick der Besucher nicht nur auf die Technik und Zuverlässigkeit, sondern auch auf den Faktor Geschwindigkeit beim Spannen von Werkstücken. Die Messe zeigte dabei: Der Anteil an kundenspezifischen Lösungen wird immer größer. So konzipiert das Emuge-Werk Richard Glimpel KG aus Lauf fast ausschließlich Spannsysteme nach Kundenanforderung. Zwar zeigte der Hersteller auf der Messe vom Einsatzfutter über zahlreiche Flanschdorn-Systeme bis hin zu Membranspannfuttern die weit gefächerten Möglichkeiten des Unternehmens. Doch gefertigt wird erst, wenn zusammen mit dem Kunden anhand des individuellen Anforderungsprofils das für ihn geeignete Spannsystem konzipiert wurde.

Ähnlich die Entwicklung bei der Schunk Spann- und Greiftechnik GmbH & Co. KG aus Lauffen: Auch hier haben die Angebote von der Stange kundenspezifischen Systemen teilweise das Feld geräumt. Neu bei den Schwaben war etwa das NC-Schnellspannsystem Kontec KSG mit Schnittstelle zum raschen Befestigen und Positionieren auf dem Maschinentisch.
Der Trend geht zu modularen Lösungen. Standardmodule sollen sowohl auf der konventionellen Maschine wie dem hochmodernen Bearbeitungszentrum eingesetzt werden können. Deshalb lautet die Philosophie auch bei der Erwin Halder KG in Laupheim: Ein Spannsystem muss für den ganzen Maschinenpark nutzbar sein.
Die Kompatibilität bei ihren Spannsystemen stellt die Gressel AG aus dem schweizerischen Aadorf heraus. Die Eidgenossen präsentierten ihr Sortiment vom Werkbank-Schraubstock bis hin zu Mehrfachspannsystemen. Neueste Entwicklung ist ein achtseitig bestückbarer Aufspannturm aus Aluminium, der hauptsächlich in Horizontalbearbeitungszentren und Palettiersystemen eingesetzt wird. Er ist im Vergleich zu aus herkömmlichen Materialien gefertigten Türmen um zwei Drittel leichter und soll deshalb sowohl die Bearbeitungsmaschine weniger belasten als auch Vibrationen dämpfen.
Im Wettbewerb um schnelleres Spannen und Rüsten hat auf der AMB das Multi Spannfutter MMY von der Leader Chuck Systems Ltd aus Birmingham seine Deutschland-Premiere gefeiert. Das für das selbstzentrierende Spannen von Werkstücken auf vertikalen und horizontalen Bearbeitungszentren, Fräs- und Schleifmaschinen ausgelegte System lässt sich einfach über die Futter-Vorderseite bedienen. Es passt für alle Maschinentische mit T-Nuten.
Um Schnelligkeit beim Bedienen geht es auch beim NCMaschinenschraubstock Kesel-Bull der Georg Kesel GmbH & Co. KG aus Kempten. Durch ein gezieltes Drehen der Spindel wird die bewegliche Spannbacke frei, die Spannweite wird rasch voreingestellt. Dreht der Bediener die Spindel erneut, rastet der Spannmechanismus des Maschinenschraubstocks ein, das Werkstück wird mit Hilfe eines Drehmomentschlüssels gespannt.
Speziell für die Einzelfertigung im Werkzeugbau ist der NC-Kompakt-Spanner der RKE-U der Röhm GmbH aus Sontheim konzipiert. Bemerkenswert ist hier der variable Spannbereich. ws
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