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Junge EU-Staaten bringen Schwung

Dr. Bernhard Rohleder, EITO-Geschäftsführer: „Die ITK-Märkte in Europa liegen weiterhin stabil im Plus.“
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Der europäische ITK-Markt wird dieses Jahr um knapp 3 % wachsen. Besonders dynamisch sind die neuen EU-Staaten.

Der Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) wird in der Europäischen Union in diesem Jahr um 2,9 % auf 614 Mrd. Euro wachsen. Das berichtet das Marktforschungsinstitut European Information Technology Observatory (EITO) in seiner aktuellen Studie. Der Anstieg liegt doppelt so hoch wie für die Gesamtwirtschaft in der EU. „Die ITK-Märkte in Europa liegen weiter stabil im Plus“, kommentiert EITO-Geschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „An die Wachstumsspitze setzen sich erwartungsgemäß die neuen EU-Mitglieder.“ Die Zuwächse erreichen laut Rohleder in manchen Ländern Mittel- und Osteuropas zweistellige Werte.

Im Jahr 2006 soll sich die positive Entwicklung fortsetzen: Das Institut rechnet für die EU mit einem Plus im ITK-Markt von 2,8 % auf 631,7 Milliarden Euro.
Die Gesamtwirtschaft entwickelt sich in den großen EU-Staaten schwächer als zu Jahresbeginn angenommen und von Land zu Land sehr unterschiedlich.
Ein Blick auf die jeweiligen Ländermärkte zeigt für Spanien 3,1 % Wachstum im ITK-Sektor, gefolgt von Frankreich mit 2,9 % und Großbritannien mit 2,8 %. Der deutsche ITK-Markt erreicht ein Plus von 2,6 %. Italien bildet mit 2,2 % das Schlusslicht. Diese Top fünf vereinigen rund zwei Drittel des ITK-Markts in der EU.
Größte Teilbranche ist die Informationstechnik mit einem Volumen von rund 290 Mrd. Euro. Dort soll das Wachstum nächstes Jahr sogar 4 % übersteigen. Der zweitgrößte Markt sind Software und IT-Technik. Der Umsatz mit Dienstleistungen beläuft sich dieses Jahr auf 124 Mrd. Euro.
Die Branche erhofft sich zusätzlichen Schub von der Einführung der neuen Bilanzrichtlinien nach IFRS sowie der Umsetzung der Kreditvergabe-richtlinien nach Basel-II. Dies lasse erhebliche Investitionen in die IT-Infrastruktur erwarten. Schlechter sollen die Geschäfte in den Bereichen Telekommunikation (+1,6 %) sowie Sprachtelefonie (- 2,3 %) laufen. tv
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