Kampfansage an Autokonzerne

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Kampfansage an Autokonzerne

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Auch wenn Google jetzt sein selbststeuerndes Wägelchen aus dem Verkehr zieht, können sich die etablierten Autobauer nicht zurücklehnen. Die Frage, wie sie ihre Transformation schaffen und branchenfremde Wettbewerber wie auch innovative Neulinge wie Tesla auf Distanz halten können, wird die hiesigen Konzerne mehr denn je umtreiben. Zurücklehnen könnte sich, wer als Allererster autonome Fahrzeuge auf die Straßen bringt. Oder dank eigener Zellproduktion bezahlbare und reichweitenstarke Elektroautos baut, die einem aus der Hand gerissen werden. Die Realität hinkt diesen Ansprüchen jedoch meilenweit hinterher: Im vergangenen Sommer waren in Deutschland nur knapp 60 000 E-Autos zugelassen. Kein Wunder, dass sich die Bundesregierung von ihrem Ziel von einer Million Fahrzeugen bis 2020 verabschiedet hat. Einen Wendepunkt zugunsten alternativer Antriebe hat zumindest die Deutsche Post DHL gesetzt. Der Paketverteiler baut seit vier Jahren in Eigenregie das selbstentwickelte vollelektrische Lieferfahrzeug Streetscooter. Die gleichnamige Tochtergesellschaft hat bisher rund 2500 dieser günstigen Kleinwagen produziert. Dank der Kooperation mit Ford für den Bau größerer E-Lieferwagen dreht der Logistikkonzern jetzt am großen Rad und peilt den Einstieg ins Volumensegment an. Bis Ende des Jahres soll die Produktion der E-Zustellfahrzeuge dank einer noch in diesem Jahr eröffneten Fabrik auf 20 000 Einheiten verdoppelt werden. Ein deutliches Statement hat Post-Chef Frank Appel gesetzt, der die günstigen Stromer auch externen Kunden anbieten will. Auf Touren kommen die Motoren der Elektromobilität nicht in Stuttgart, Wolfsburg, München oder Ingolstadt. Wie es scheint, kommt die alternative Antriebstechnik in NRW schneller voran.

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