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Keine Angst vorm Druckluft-Doktor

Druckluftwerkzeuge: neuer Leistungs- und Gesundheitscheck
Keine Angst vorm Druckluft-Doktor

Druckluftwerkzeuge auf dem Prüfstand: In der Montage ist der tadellose Zustand der Arbeitsplätze ein Muss
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Das Dienstleistungsprodukt Tool Scan ist ein Leistungs- und Gesundheitscheck für Druckluftwerkzeuge. Techniker messen, prüfen, analysieren, justieren und ermitteln Potenziale von Druckluftanlagen – und beseitigen Probleme, bevor sie richtig weh tun werden.

Die neue Dienstleistung Tool Scan des Druckluftwerkzeug-Spezialisten ist ein Leistungs- und Gesundheitscheck für Druckluftwerkzeuge. Es ist ein Frühwarndienst, der Probleme aufdecken soll, bevor sie welche werden. Einer der ersten, der diesen Dienst in Anspruch nahm, war der niederländische Fahrradhersteller Batavus in Heerenveen. Er wollte wissen, wo man bei seinen Schraubern im Betrieb eigentlich steht.

Produktionsleiter Wietze Jonker hatte gerade lockere Schrauben an Schutzblechen und Gepäckträgern festgestellt. „Da fand ich es eine gute Idee, die ganze Montageabteilung mal unter die Lupe nehmen und alle Luftwerkzeuge neu kalibrieren zu lassen“, sagt er. An zwei Tagen scannten schließlich die Techniker des Werkzeug-Lieferanten Arbeitsplatz für Arbeitsplatz mit insgesamt 150 Schraubwerkzeugen,.
Am Anfang der Überprüfung steht die Werkzeuginstallation am Arbeitsplatz. Kommt das Luftwerkzeug überhaupt auf Leistung?, heißt hier die Frage. Der wichtigste Indikator dafür ist der Fließdruck am Werkzeug und nicht etwa der statische Druck, den das Manometer an der Wartungseinheit anzeigt. Der ist in der Regel höher als der Fließdruck, kann aber drastisch abfallen, sobald das Werkzeug läuft. Liegt der Fließdruck bei gut 6 bar Überdruck, ist meist alles in Ordnung. Liegt er aber auch nur 1 bar darunter, leistet das Werkzeug bereits 25 % weniger.
Im Anschluss an diese Überprüfung messen die Techniker, ob der Schrauber das verlangte Drehmoment erreicht, überprüfen seine Kalibierung und justieren. Eine Reihe von fünf Messungen sichert die Validität. Dabei zeigte sich, dass es Schrauber gab, die die Drehmomentvorgaben nicht erfüllten. Neben dem Drehmoment glichen die „Tool-Scanner“ die maximale Drehzahl mit der vorgegebenen ab und überprüften den Wartungszustand der Werkzeuge. Jedes sechste wies technische Mängel auf. Ist dieser Teil des Arbeitsplatz-Checks erledigt, geht es um die Ergonomie, die menschengerechte Arbeitsplatz-Gestaltung. Ein letzter Tool-Scan-Schritt ist die Beurteilung, ob die Werkzeuge auch wirklich zur jeweiligen Arbeit passen.
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