nachgefragt „Know-how besser schützen“

nachgefragt

„Know-how besser schützen“

Dr. Theodor L. Tutmann ist Geschäftsführer des WSM-Wirtschaftsverbandes und vertritt die WSM-Interessen in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferer (ArGeZ)
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Herr Dr. Tutmann, Sie mahnen bei den Zulieferern einen besseren Know-how-Schutz an. Warum?

Viele Mittelständler machen sich vielfach zu wenig Gedanken um das Thema. Die Unternehmen haben da einen großen Nachholbedarf.
Wie sollen die Betriebe konkret vorgehen?
Wir empfehlen, dass jeder zunächst in seiner eigenen Firma durch Informationen für ein Problembewusstsein sorgen muss. Es ist wichtig, dass festgelegt wird, was firmenspezifisches Know-how darstellt, was also unter allen Umständen gesichert werden muss.
Und wenn der OEM drängt, Informationen preiszugeben?
Der Zulieferer muss entscheiden, was er preisgibt, um dem berechtigten Drängen nach Transparenz und Offenheit von Seiten des Abnehmers konstruktiv begegnen zu können. Es geht darum, ein Bewusstsein zu schaffen, wo im technischen Bereich die Grenzen liegen.
Wo sehen Sie die Know-how-Lecks?
Gerade Ingenieure sind – berechtigterweise – sehr schnell begeistert und geben bereitwillig Auskunft über all das, was sie entwickelt und erfunden haben. Und sie merken gar nicht, dass sie Informationen preisgeben, die zum schützenswerten Know-how ihrer Firma gehören.
Welche Gefahren drohen?
Ich kann nicht ausschließen, dass es durchaus Einkäufer gibt, die das erworbene Wissen nutzen, um es an andere Zulieferer weiterzugeben. Mir sind solche Einzelfälle bekannt; das ist nicht in Ordnung. Außerdem muss sich ein Zulieferer ganz genau überlegen, ob er seine Kernkompetenzen ins Ausland verlagert.
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