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Kollegin Roboter betritt die Bühne

Hersteller zeigen vielversprechende Konzepte
Kollegin Roboter betritt die Bühne

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Kollaborative Robotik | Die Idee der kooperativen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine existiert seit Langem. Für die flexible Automatisierung bei geringen Stückzahlen und kleinen Losgrößen sowie bei betriebsgrößenbedingt begrenzten Ressourcen zeigen kollaborative Roboter neue Wege in der Fertigung auf.

Thomas Bauer, Dr. rer. nat., iwb München

Roboter wandern zunehmend aus den Forschungsinstituten und Leuchtturmanwendungen großer Early-Adopter hinein in die breite Anwendung unter Realbedingungen, was viele Hersteller auf der Hannover Messe zeigten.
Auffallend war hier das Debüt der KBee AG mit ihrem sieben-achsigen System Franka Emika. Eine Traglast von 3 kg, eine Reichweite von 800 mm sowie eine hohe Geschwindigkeit und gute Wiederholgenauigkeit erlauben vielzählige interessante Applikationen. Durch die Integration von Momentensensorik in jedem Gelenk ist ein ergonomisches Handführen und Umkonfigurieren des Roboters möglich. Auch das Fahren auf Kontakt wird mittels feinfühliger Kraftmessung vom Fehler- zum sinnvollen Anwendungsfall. In Kombination mit einem frischen Programmierkonzept ist der Einsatz des Systems als Alltagswerkzeug auch für den nicht programmieraffinen Kollegen gut vorstellbar.
Neben dem Zweiarmroboter YuMi von ABB, der durch seine Genauigkeit und den geringen Platzbedarf ideal für die Kleinmontage geeignet ist, wurde erstmals der KR 3 Agilus von Kuka gezeigt. Mit einer Größe von 600 x 600 mm und durch seine Schnelligkeit ist er auf die speziellen Anforderungen der Elektronikindustrie zugeschnitten.
Zusammen mit dem Maschinenbauer Arburg demonstrierte Kuka eine komplett vernetzte Fertigungslinie, die individualisierte, in Serie gefertigte Spritzgussprodukte (Handyschutzhüllen) an die Messebesucher auslieferte. Hierbei wurden der Transport der einzelnen Handyhüllen zwischen Spritzgussmaschine, Laserbeschriftung und Auslieferung sowie ihre Handhabung von Kuka LBR iiwa Modellen sichergestellt, von denen einige in omniMove Plattformen integriert waren. Die vollständige mathematische Integration ermöglicht die Steuerung über ein einziges System, sodass nur eine kinematische Kette angesprochen werden muss. Herkömmliche Umhausungen oder Sicherheitseinrichtungen sucht man dank der auf sichere Mensch-Roboter-Kollaboration ausgelegten Sensorik der kombinierten Plattformen vergeblich. Nicht zuletzt wird hier der Trend der Verschmelzung klassischer Technologien mit neuen Diensten und Services deutlich.
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