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Komponentenanbieter sind fit für mehrere Konzepte

Verschiedene Antriebssysteme existieren nebeneinander
Komponentenanbieter sind fit für mehrere Konzepte

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Ob Kugelgewindetrieb, Linearmotor oder Hexapode – auf der diesjährigen Emo in Paris zeigen sich die Hersteller von Lagern, Führungen und Motoren für die verschiedenen Anforderungen vorbereitet.

Noch bieten viele Werkzeugmaschinen zumindest äußerlich den gewohnten Anblick, Hexapoden sind in der Unterzahl und die antriebstechnischen Neuerungen fallen den Besuchern nicht auf den ersten Blick ins Auge. Doch die Komponentenanbieter haben auch in diesem Jahr auf der internationalen Werkzeugmaschinenmesse Emo für die verschiedenen Maschinenkonzepte einiges vorzuzeigen.

Auf die Parallelstabkinematiken setzt die Ina Wälzlager Schaeffler oHG, Herzogenaurach. Im Mittelpunkt ihrer Präsentation am Stand H12 in der Halle 2 stehen Teleskopstreben mit angepaßten Gelenken. Die wartungsarmen spielfreien Einheiten ermöglichen bis zu drei Freiheitsgrade. Alle drei Lagerachsen bewegen sich um den gleichen Mittelpunkt. Vorgestellt werden Kugelgelenke mit einem günstigen Verhältnis von Tragzahl und Steifigkeit, die sich für den Einsatz in spanenden Werkzeugmaschinen eignen. Die Kreuzgelenke für den Handlingbereich weisen eine geringe Masse auf und ermöglichen große Schwenkwinkel. Große Arbeitsräume lassen sich mit den Kardangelenken ausnutzen. Die Teleskoparme sind auf Zug und Druck belastbar, verdrehsicher und erzielen nach Herstellerangaben eine hohe Verstellgenauigkeit unter Last.
Vorschubspindellager lassen sich an gefräste Fläche anschrauben
Daß die Diskussion um Direktantriebe und Kugelgewindetriebe nicht beendet ist, zeigen die weiteren Exponate. Neben einem weiterentwickelten Notbremssystem für Linearmotoren bringen die Herzogenauracher auch das Vorschubspindellager ZKLF mit in die Seine-Metropole. Mit der neuen Montagetechnik lassen sich die zweireihigen Axial-Schrägkugellager an eine plan gefräste Anschlußfläche anschrauben, ein Feinfräsbearbeiten ist nicht erforderlich.
Für die Anwendungsfälle, die kleine Positionierelemente erfordern, bietet die THK GmbH, Ratingen, ihre Miniatur-Kugelgewindetriebe an. Am Stand C12 in der Halle 1 sind die präzisen Ausführungen MDK und MBF zu sehen, die mit ihren geschliffenen Spindeln den Genauigkeiten der Toleranzklasse 3 nach DIN-Norm genügen. Durch das verwendete Kugelrückführungssystem läßt sich die Mutter platzsparend konstruieren. Die Spindeldurchmesser reichen von 4 bis 14 mm bei Steigungen zwischen 1 und 5 mm. Wo hohe Präzision nicht erforderllich ist, lassen sich die gerollten Spindeln vom Typ MTF mit Durchmessern von 6 bis 12 mm bei Steigungen von 1 bis 2 mm einsetzen.
Ebenfalls für geradlinige Bewegungen von Werkstücken oder Werkzeugen sorgen die zweireihigen Profilschienenführungen der Offenburger Hiwin Technologie GmbH (Halle 1/C18bis). Sie sind nach Angaben des Herstellers zu den am Markt angebotenen Systemen kompatibel, erreichen aber bei gleicher Baugröße eine bis zu 20 % höhere Tragkraft. Diese Eigenschaft ist auf die relativ großen Kugeln zurückzuführen, die darüber hinaus unempfindlicher sind gegen Verschmutzungen. Ihr bestehendes Programm an Linearmotoren haben die Offenburger um einen Synchronmotor erweitert, der sich für höhere Kräfte eignet als die bisherigen Schrittmotorausführungen.
Mit einer maximal verfügbaren Spitzenkraft von 22000 N ist der Lineardirektantrieb des Anbieters Indramat GmbH, Lohr am Main, ausgestattet (Halle 5/M71). Vergleichbares gibt es nach Angaben des Herstellers für den Werkzeugmaschinenbereich zur Zeit nicht. Der Linearschlitten erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 400 m/min und eine Beschleunigung von 8 g. Das System ist mit Bus-Schnittstellen ausgestattet, so daß sich auch Automatisierungslösungen damit umsetzen lassen. op
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