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Konzentrierte Fertigung verbessert Qualität

Werkstoffe: Neue Produktionsstätte von PE-Behältern eröffnet
Konzentrierte Fertigung verbessert Qualität

Werden robuste Behälter gefordert, so ist GFK noch immer der beste Werkstoff. Bei Gegenständen mit komplexen Formen und geringeren Anforderungen an die Festigkeit bietet sich Polyethylen an. Eine neue Produktionsstätte für PE-Behälter nach dem Rotationsschmelzverfahren erlaubt, die verstärkte Nachfrage zu befriedigen.

Gerade bei Problemlösungen rund um Lagern, Verteilen und sichere Handhabung werden zunehmend speziell abgestimmte Einzellösungen vom Markt gefordert. Dem trägt Cemo durch eine neue Fertigungsanlage für Polyethylenbehälter Rechnung. Neben der GFK-Fertigung können nun im Werk Schnelldorf auch komplexe PE-Produkte im Rotationsschmelzverfahren gefertigt werden. Die Produktion vor Ort direkt neben dem Auslieferungslager bietet gleich mehrere Vorteile: Die Durchlaufzeiten reduzieren sich, da die Herstellung vom Pulver zum fertigen Produkt ohne Zwischenlager auskommt und die Endmontage ebenfalls in der neuen Produktionshalle stattfindet. Bei Problemen kann man nun direkt reagieren und muss nicht eine komplette externe Lieferung nachbessern, Neben der besseren Qualitätssicherung, bleibt auch das Knowhow für Spezialprodukte im Haus. Das bietet Vorteile bei der Zulassung, erhöht die Erfahrung im Umgang mit dem Material und kommt so ebenfalls der besseren Qualität zugute. Nicht zuletzt können die hauseigenen Entwickler so viel intensiver die Möglichkeiten ausloten, die das Rotationsschmelzverfahren bietet. Das erlaubt, die Grenzen des Verfahrens auszutesten.

In der Inbetriebnahme-Phase werden momentan vor allem die mobilen Tankanlagen DT-mobil Easy gefertigt. Neben diesen praktischen Helfern für die Betankung vor Ort per Zapfpistole ist auch die Produktion der strapazierfähigen Werkzeugboxen von Anfang an in die neue Fertigung integriert. Die vielfältigen Formteile für Boxen, Deckel und diverse Einsätze in unterschiedlichen Größen bieten eine gute Gelegenheit, das neue Herstellungsverfahren im Detail kennenzulernen. In der anschließenden Endmontage werden beide Produktlinien mit den entsprechenden Beschlägen und weiteren Zubehörteilen komplettiert.
Das Rotationsschmelzverfahren hat zwei Vorteile: Wegen der praktisch drucklosen Herstellung sind die Produkte spannungsfrei und dadurch sehr tolerant gegen Schlag und Stoß. Zudem wird so ein nahtloser Hohlkörper hergestellt, der wegen der homogenen Wandstärke hoch belastbar ist. Dazu benötigt jeder Behälter eine eigene Form, die auf einem Formträger montiert ist. Die zwei- oder mehrteilige Form wird mit pulverisiertem Polyethylen befüllt. Der Träger wird zusammen mit der Form in einen Heißluftofen gefahren, erhitzt und in langsam biaxiale Drehung versetzt. In der Form schmilzt das PE bei rund 190 °C, legt sich zunehmend an der Innenwand der Form an und baut die Wandstärke des Kunststoffteils schichtweise auf. wm
Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 20
Ausgabe
20.2021
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