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Leitsystem sorgt für Transparenz in der Fertigung

Produktionsleittechnik für den Mittelstand
Leitsystem sorgt für Transparenz in der Fertigung

Begonnen hat Ferrocontrol GmbH aus Herford mit digitalen Steuerungen für Servomotoren. Heute liefert das Unternehmen innovative Hard- und Softwarelösungen sowie Fertigungsleittechnik als Schnittstelle zwischen PPS und Produktion.

Hans-Ulrich Tschätsch ist freier Fachjournalist in Oberhausen

Ferrocontrol-Automatisierungssysteme, ursprünglich für die holzverarbeitende Industrie entwickelt, werden inzwischen auch in anderen Industriezweigen eingesetzt, zum Beispiel bei Herstellern von Kunststoffenstern oder im Schaltschrankbau. „Angestrebt werden zehn Prozent Zuwachs pro Jahr bei einer Umsatzbasis von derzeit rund 30 Millionen Mark,“ sagt Ferrocontrol-Geschäftsführer Wolfgang Quehl. Deshalb werden bis zu 20 Prozent des Umsatzes für die Entwicklung neuer Systeme – in erster Linie sind es Softwarelösungen – ausgegeben. Die Philosophie heißt dabei: Das Problem des Kunden ganzheitlich lösen. Das bedeutet, daß die Spezialisten von Ferrocontrol in allen Phasen der Auftragsabwicklung von der Definition der Lasten- und Pflichtenhefte, über das Projektmanagement bis hin zur Inbetriebnahme und Service kompetente Ansprechpartner sind.
Das Ferrocontroll-Fertigungsleitsystem bildet im Rahmen der Produktionslogistik eine transparente und homogene Integrationsplattform für unterschiedliche Fertigungszweige. Als zentrales Werkzeug soll es den Zielkonflikt zwischen Produktivität und Flexibilität überbrücken. Es ist somit die verbindende Komponente zwischen PPS und der Produktion. Interessant ist diese Methode der vernetzten Produktion dort, wo die Herstellung in Kommission mit kleinen Losgrößen bei gleichzeitig niedrigen Kosten erfolgen muß. Genau dort ist ein durchgängiges, schlüsselfertiges Konzept von der Auftragsverwaltung bis zur Automatisierung vorteilhaft. Erst so wird der Produktionsprozeß durchsichtig, weil die richtigen Daten zum richtigen Zeitpunkt an die richtige Maschine gelangen. Dann kann auch steuernd eingegriffen werden.
Die Client-Server-Lösung besteht aus der Schnittstelle zum PPS, der Verwaltung der Daten in einer zentralen Datenbank, der Auftragsbearbeitung und einer Optimierung. Dazu kommt noch die Generierung von NC-Programmen, die Stammdatenpflege sowie Statusmeldungen und Materialbuchungen an das PPS. Sie beinhaltet auch die Versorgung mit Fertigungsdaten, eine effiziente Kontrolle des Produktionsfortschrittes und eine Feinoptimierung der Maschinenauslastung direkt vor Ort.
Neben der reinen Anlagentechnik realisiert Ferrocontrol die komplette Fertigungsleittechnik. Für eine nahtlose Kopplung zur Visualisierungsebene sorgt das modulare Automatisierungssystem ( MAS ) auf CAN-Basis. Das System ist mit offenen genormten Schnittstellen ausgerüstet und beinhaltet alle erforderlichen Elemente, um Maschinen und Anlagen zu steuern und zu überwachen. Auch die Schnittstelle zur Antriebstechnik – und hier ganz speziell zum unternehmenseigenen digitalen Achsregel-Controller ( DARC ) – ist verfügbar. Seit 1997 wird dieses System eingesetzt. Die Entscheidung für den CAN-Bus ist nicht zuletzt wegen der im Automobilbau bewiesenen Störsicherheit gefallen. Ferrocontrol setzt sowohl die Produkte mit dem SeleCAN- oder CANopen-Protokoll ein. Bei größeren Visualisierungs- und Datenaufbereitungsaufgaben mittels IPC stehen eine entsprechende Software-Schnittstelle für PC und adäquate Kommunikationsbausteine zur Verfügung. Die strukturierte Programmiersprache nach IEC 1131 und eine umfangreiche Funktionsbibliothek ermöglichen eine einfache strukurierte Projektierung aller Automatisierungselemente.
Industrieanzeiger
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