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Lieferantenanalyse hilft beim Sachkostenmanagement

Viktor Greiling über den Einkauf von Dienstleistungen
Lieferantenanalyse hilft beim Sachkostenmanagement

Viktor Greiling, GMC Greiling Management Consulting, Hamburg: „Der Einkauf von Dienstleistungen ist Teil des Sachkosten-managements.“
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Kosteneffizienz, Prozesskostenmanagement, Outsourcing, Insourcing, E-Supply-Management, E-Procurement, Benchmarking sind die meist gebrauchten Begriffe, wenn heute Einkäufer diskutieren. Sie kennen die Märkte und Lieferanten für die produktiven Güter. Sie wissen, nur Spezialisten mit guter Marktkenntnis können im Einkauf die besten Konditionen erzielen. Im Bereich des Dienstleistungseinkaufes wird dies meist vernachlässigt, da die Unternehmen für diese Bereiche aufgrund des geringen Einkaufsvolumens meistens keine Spezialisten haben.

Zwar werden die Kosten in größeren Abständen durch die Einkaufsabteilungen oder, was noch häufiger vorkommt, von Mitarbeitern der allgemeinen Verwaltung untersucht. Aber selten wird eine Analyse der Dienstleistung auf deren Notwendigkeit und der erbrachten Leistung ohne persönliche Präferenzen vorgenommen.
Preisvergleiche oder Ausschreibungen beruhen selten auf gleichen Voraussetzungen. 70 % aller von uns untersuchten Betriebe haben keine vollständige Lieferantenübersicht.
Durch systematisches Lieferanten- und Kostenmanagement und Outsourcing von Dienstleistungen können die Kosten oft bereits im ersten Jahr in vielen Fällen um 25 % und mehr gesenkt werden.
Mehr Kosteneffizienz erreichen Unternehmen beim Dienstleistungseinkauf und dem Sachkostenmanagement nur durch Prozessmanagement, Benchmarking, Standardisierung, Zentralisierung, Digitalisierung, Automatisierung und strategische Partnerschaften.
E-Procurement senkt die Prozesskosten, und Desktop-Purchasing erlaubt die Dezentralisierung der Bestellvorgänge und Verantwortung auf den Bedarfsträger und die Kostenstelle.
Aber: Wo bleibt die Markt- und Lieferantenkenntnis? Plattformen bilden nur einen Marktausschnitt ab, dessen Qualität sehr unterschiedlich sein kann. Sie ist abhängig von der Zahl und Art von Dienstleistern, die sich der Plattform angeschlossen haben.
Kostenoptimierung erfordert eine detaillierte Ist-Aufnahme, Transparenz der Kosten und Marktkenntnis: Was ist Best-Practise? Welche Fähigkeiten haben Dienstleister? Was rufen meine Wettbewerber ab? Hier stecken für viele Unternehmen noch ungenutzte finanzielle Ressourcen.
Viktor Greiling
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