Werkstofftechnik: Erdbeerstand bündelt Technologieanbieter

Neue Materialien – Treiber für Innovationen

Unter dem Logo der eckigen Erdbeere präsentieren mehr als 60 Aussteller spezielle Werkstofftechnologien Bild: Krispin Dachkuppel und Sitzschalen des Konzeptautos Rinspeed zaZen sind aus dem Polycarbonat Makrolon Bild: Bayer MaterialScience
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Im „Innovationszentrum Ingenieurwerkstoffe“ in Halle 5 liegt der Fokus auf Engineering, Werkstoff- und Fertigungstechnik. Rund 60 Aussteller bilden zusammen ein beachtliches Werkstoff-Kompetenzzentrum.

„Das Innovationszentrum Ingenieurwerkstoffe bietet die ideale Plattform für uns, um mit Konstrukteuren und Designern aktuelle Trends bei Materialien und Konstruktionen zu diskutieren“, sagt Andrea Huber von der Bayer MaterialScience AG (BMS) im Vorfeld der Hannover Messe. Die Leverkusener nehmen das zweite Jahr am Werkstoff-Gemeinschaftsstand unter dem Zeichen der eckigen Erdbeere teil (Halle 5, Stand B 16). Damit weisen sie auf ihre Kompetenz im Bereich Werkstoff-Engineering hin – und lassen zugleich erahnen, wie vielschichtig der Informationstransfer auf der Subcontracting funktioniert, insbesondere bei der Werkstofftechnik: BMS bringt zwei Konzeptfahrzeuge als Hingucker mit, die in Kooperation mit dem Schweizer Auto-Vordenker Frank M. Rinderknecht entstanden sind, die Rinspeed-Autos Senso und zaZen. Technisch ist der Senso ein Anwendungsbeispiel für eine neuartige, smarte Leuchtfolientechnik, die von der BMS-Tochter Lyttron vermarktet wird, der zaZen hingegen ein Ausdruck der Spielmöglichkeiten mit dem transparent und in variablen Farben gestaltbaren BMS-Polycarbonat Makrolon. Beide Fahrzeuge glänzen mit Lichteffekten.

Der Designer Rinderknecht sieht Fahrzeuge jedoch unter anderem Blickwinkel. Für ihn setzt der Senso den Menschen in den Mittelpunkt und vermittelt ihm gute Emotionen. Der zaZen ist ein Sinnbild für Klarheit und „wahre Werte“, darum die transparenten Werkstoffe mit Farben, die an buddhistische Mönche erinneren. Hier wird klar: Werkstoffe beflügeln Visionen und Innovationen, umgekehrt braucht es für jede Produktidee ein geeignetes technische Material.
Von dieser Verknüpfung lebt nicht nur das Innovationszentrum Ingenieurwerkstoffe in Halle 5, sondern darüber hinaus die gesamte Subcontracting. Aussteller kommunizieren und vernetzen sich untereinander. Wolfgang Pech, Geschäftsbereichsleiter Hannover Messe, wird deswegen nicht müde, von einer „horizontalen Messe“ zu reden. „Die Aussteller sagen, sie hätten 70 Prozent ihrer Zulieferer in Hannover gefunden.“
Defakto bilden die Aussteller der Ingenieurwerkstoffe unter der eckigen Erdbeere, so unterschiedlich sie sind, ein beachtliches Kompetenzzentrum für Werkstofffragen innerhalb der Subcontracting – und sind daher eine gute Adresse für Entwickler. Ergänzend informiert ein Werkstoff-Forum Tag für Tag über ein Schwerpunktthema aus der Material-Welt. 20 der mehr als 60 Aussteller sind anwendungsnahe Forschungseinrichtungen. Und die Unternehmen decken ihrerseits sehr verschiedene Material-Kernkompetenzen ab und ergänzen sich gegenseitig. Wer sich genauer informieren will, dem sei www.ingenieurwerkstoffe.de empfohlen.
Zu einem ersten Eindruck verhelfen ein paar Kostproben: Alcan Singen stellt mit Alucore base eine neue Leichtbau-Verbundplatte vor. Alinox präsentiert Thermoplates mit zehnfach besseren thermischen Eigenschaften als Edelstahlbehälter, und Ima Dresden verfügt neben Metall-orientierten Werkstoffdatenbanken und Testeinrichtungen jetzt auch über einen dynamischen Prüfstand für Faserverbundwerkstoffe.
Werkstoff-Forum informiert über Schwerpunktthemen
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