Lineartechnik Noch wenig Direktantriebe in der industriellen Automation

Lineartechnik

Noch wenig Direktantriebe in der industriellen Automation

Einige Hersteller haben Linearmotoren bereits in ihr Produktspektrum für die Automation aufgenommen (Bild: Parker Hannifin)
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Trotz Dynamik und Präzision nutzen bislang nur wenige Maschinenbauer Linearmotoren, wie eine britische Studie besagt. Auch auf der Motek sind viele neue Produkte mit herkömmlichen Antrieben ausgestattet.

Direktantriebe ersetzen vor allen Dingen pneumatische und hydraulische Aktoren und beeinflussen daher den Markt für die elektromechanischen Linearantriebe kaum. Das ist das Ergebnis einer Studie der IMS Research aus dem britischen Wellington. Nach Auskunft der Marktforscher, die sich selbst als einer der führenden Anbieter von Daten zur internationalen Automatisierungsindustrie bezeichnen, seien zwar in den vergangenen Jahren die Preise für die Linearmotoren gesunken. Dennoch kämen im direkten Vergleich Linearaktoren mit Kugelgewindetrieb oder Zahnriemen häufig besser weg.
Eine endgültige Entscheidung ist damit jedoch nicht getroffen, zumal der Lineartechnik-Markt nach Angaben der Studie von der gesamtwirtschaftlichen Lage beeinflusst wird. Daher wundert es nicht, dass einige Hersteller nicht auf die neue Technik verzichten. So hat beispielsweise die Offenburger Parker Hannifin GmbH EMD Hauser (Halle 3, Stand 3308) ihr Programm um direktangetriebene Achsen und Tische erweitert. Die Handhabungsachsen BLMA120 sind mit kraftausgeglichenen Linearmotoren ausgestattet und sollen sich besonders für Anwendungen eignen, bei denen lange Verfahrwege zu realisieren sind. Die hohe Präzision der Direktantriebe nutzen die Offenburger für ihre Positioniertische der Reihe LXR.
Präzision mit herkömmlichen Antrieben bieten die Linearachsen vom Typ Wiesel Forceline, die die Neff Antriebstechnik Automation GmbH (Halle 1, Stand 1124) in zwei Versionen anbietet. Wo es auf Genauigkeit ankommt, setzen die Waldenbucher einen Kugelgewindetrieb mit hochpräziser Kugelumlaufführung ein. Steht die Kraft im Vordergrund, sei die zweite Bauform besser geeignet, die mit einem leistungsstarken ATL-Zahnriementrieb sowie einer robusten Rollenführung ausgestattet ist,
Zweigleisig fährt auch die Reutlinger HSB Automation GmbH (Halle 2, Stand 2117), die ihre Kompakt-Lineareinheiten Delta mit Kugelgewindetrieben anbietet und eine Version mit Zahnriemenantrieb vorbereitet. Wie es heißt, zeichnen sich die Einheiten durch eine niedrige Bauhöhe aus. Ein internes System stützt die Spindel ab und soll Geschwindigkeiten bis zu 2,5 m/s bei einer Hublänge bis zu 1800 mm ermöglichen.op
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