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Nur Regierungen profitieren bisher von UMTS-Lizenzen

Kommentar
Nur Regierungen profitieren bisher von UMTS-Lizenzen

Das Aus für den UMTS-Betreiber Quam kommt nicht überraschend. Der Tochter von Telefónica und Sonera fehlt hierzulande nicht nur die Kundenbasis für den multimedialen Mobilfunkdienst. Auch in puncto Marketing ist Quam gegenüber den etablierten Branchenriesen weit im Hintertreffen. Analysten prophezeiten schon vor zwei Jahren, als die begehrten UMTS-Lizenzen versteigert wurden, jedem Neueinsteiger in Deutschland, dass er nicht einmal eine Chance habe, wenn er kämpfen würde. Quam gab jetzt nicht nur kampflos, sondern auch schnell auf. Auch nicht alle fünf verbliebenen UMTS-Betreiber werden die Lasten durch Lizenzkauf und Netzaufbau tragen können. In der neuen Handy-Welt gibt es keinen Platz für Wettbewerb. Zumindest die europäischen Regierungen haben aus dem Mobilfunkstandard auf Abruf einen Erfolg für sich gemacht. Mehr als 100 Mrd. Euro an Lizenzgebühren spülte die UMTS-Technik in ihre Kassen. Zwar haben die Bieter den Marktpreis selbst gebildet. Doch wer sich wie die Regierungen mit der Versteigerung eines sehr begehrten öffentlichen Gutes eine goldene Nase verdient und die Lizenzbedingungen nicht ändert, gerät leicht in den Ruf eines Abzockers.

Dietmar Kieser
Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 1
Ausgabe
1.2022
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