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Online-Besprechungen legen Marschroute fest

Wie Böhler Thyssen Zeit und Reisekosten spart
Online-Besprechungen legen Marschroute fest

Kommunikation ist gefragt, wenn ein Unternehmen, das über mehrere Produktionsstätten verfügt, seine Konzernstrategie nicht aus den Augen verlieren will. Um dies ohne großen Zeit- oder Kostenaufwand zu realisieren, setzt der Schweißtechnik-Spezialist Böhler Thyssen auf ein Videokonferenz-System von Sony.

Norbert Korsmeier ist freier Journalist in Köln

Unternehmen müssen ihre Strategien und Vorgehensweisen nicht nur in ihrer Zentrale, sondern gemeinsam mit den verschiedenen Produktionsstandorten abstimmen. Besonders effizient erfolgt dies bei der Böhler Thyssen Schweißtechnik GmbH aus Hamm. Denn die Westfalen kommunizieren heute mit ihren Niederlassungen Düsseldorf, Bad Krozingen und Karpfenberg per Videokonferenz. Für den Einsatz der Technologie – ein Videokonferenz-System Contact 1600 und eine Dokumenten-Kamera PCS-DS 150 von Sony – benötigen die Teilnehmer an den verschiedenen Standorten nur einen Netzwerk- oder ISDN-Anschluss und einen Fernseher. Sollte einem Gesprächspartner kein Videokonferenz-System zur Verfügung stehen, stellt Contact 1600 eine Verbindung zum Telefon der Gegenstelle her.
„Die Vorteile der Videokonferenzen sind gerade dann offensichtlich, wenn es um Reisekosten und -zeit geht“, meint Thomas Kirstein, verantwortlich für das Marketing bei Böhler Thyssen. „Durch die relativ schlechte verkehrsmäßige Anbindung von Karpfenberg in Österreich geht viel Zeit verloren“, erzählt Kirstein. Und auch die Unternehmens-Zentrale in Hamm liege nicht gerade in direkter Flughafennähe.
Heute nutzt die Geschäftsführung das System einmal wöchentlich, um die konzernweite Vorgehensweise abzustimmen. Aber Böhler Thyssen profitiert auch in anderen Bereichen von den Möglichkeiten der Videokonferenz. Denn gerade technische und kaufmännische Fragen und Abstimmungen gehören zur Tagesordnung und sollen die Produktqualität sicherstellen. Das ist ein Muss angesichts des breiten Lieferprogramms, zu dem unter anderem Stabelektroden, Schutzgasdrähte, Schweißstäbe, Werkstoffe oder Lötwerkstoffe gehören.
Das Zauberwort beim Videokonferieren heißt Visualisierung. Denn das System soll eine Bild- und Audioqualität liefern, bei der die Teilnehmer das Gefühl haben, am gleichen Tisch zu sitzen. „Durch den Vorteil der Visualisierung können wir ein Ziel viel eher erreichen als mit der traditionellen Kombination aus E-Mail und Telefon“, weiß Thomas Kirstein aus eigener Erfahrung.
Mit der von Sony mitgelieferten Software Smart Management Solutions verwalten die Anwender das Konferenz-Netzwerk. Die Mitarbeiter können Besprechungsräume online via Intranet reservieren und automatisch eine Benachrichtigung an alle Teilnehmer versenden. Kurz vor Beginn des Meetings verbindet das System selbstständig die Videokonferenzgruppen miteinander. Während der laufenden Besprechung können Anwesende konkrete Produkte, Modelle oder Dokumente ebenso in die Online-Besprechungen integrieren wie den PC-Bildschirm, Powerpoint-Grafiken oder digitale Bilder.
Selten so zufriedene Anwender gesehen habe er, meint Burkhard Rüther von der Weißbach Telecom GmbH. Der technische Dienstleister aus Meschede lieferte das System und fungiert auch als Servicepartner. Übertragungsqualität, Handhabung und Installation streicht er als besondere Pluspunkte des Sony-Gerätes hervor.
Obwohl das Vidoekonferenz-System zur Zeit nur intern eingesetzt wird, denkt Böhler Thyssen daran, mit Sony in die konzernübergreifende Kommunikation einzusteigen. Wie es heißt, könnte durch die Ausweitung des Online-Systems auf Großkunden die Kommunikation und damit die Beratungs-Dienstleistung entscheidend verbessert werden.
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