ZVEI bereitet Schnittstelle für Antriebsfunktionen vor Optimales Zusammenspiel von Steuerung, Bus und Antrieb

ZVEI bereitet Schnittstelle für Antriebsfunktionen vor

Optimales Zusammenspiel von Steuerung, Bus und Antrieb

Sobald Steuerung, Bus und Antrieb mit einer einheitlichen Schnittstelle versehen sind, hat es der Anwender erheblich einfacher (Bild: Siemens)
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Experten aus allen Interessengruppen kommen in einer Projektgruppe des ZVEI zusammen, um eine einheitliche Schnittstelle für Antriebsfunktionen zu definieren. Weil damit mehr Produkte zueinander kompatibel wären, hätte der Anwender mehr Freiheiten, seinen Antriebsstrang zu gestalten.

Sie setzen sich an einen Tisch: Antriebs- und Steuerungshersteller, Anwender, Busorganisationen und Institute diskutieren in einer Projektgruppe des ZVEI. Sie wollen eine Software-Schnittstelle definieren, mit der sich Antriebe einfacher als bisher an Steuerungen anschließen lassen. Das soll allen Beteiligten Vorteile bringen und den Aufwand für die Abstimmung von Steuerungen und Antrieben reduzieren.

Die Projektgruppe ist im Fachverband Automation angesiedelt und hat, wie es heißt, die internationale Federführung übernommen. Ein erster Entwurf soll bis zum Ende des Jahres vorgelegt werden. Die standardisierbaren Ergebnisse aus diesem Projekt werden der Ausgangspunkt für die Arbeit einer neuen Projektgruppe sein, die eine internationale IEC-Antriebsnorm formulieren soll.
Die Ziele dafür sind hoch gesteckt. Mit der einheitlichen Schnittstelle sollen sich Antriebe verschiedener Hersteller ansteuern lassen, unabhängig davon, welchen Feldbus der Anwender einsetzen möchte oder für welche Steuerung er sich entschieden hat. Um das zu erreichen, wollen die Experten die Funktionen für definierte Anwendungsklassen beschreiben. Branchenspezifika werden bei den Arbeiten zur Zeit nicht berücksichtigt.
Trotz einer solchen Vereinheitlichung würden sich die Antriebe verschiedener Hersteller nach Angaben des ZVEI auch in Zukunft unterscheiden, denn nicht jeder Antrieb wird alle definierten Funktionen haben. Wie es heißt, ist der gedankliche Ansatz vergleichbar mit dem Anschluss verschiedener Druckertypen an einen PC, deren Treiber die Kommunikation über eine einheitliche Schnittstelle ermöglichen. Der Anwender bekommt so mehr Freiheiten, da sich zusätzliche Kombinationsmöglichkeiten für Antriebe, Steuerungen und Bus-Systeme ergäben. Mit einem einheitlichen Profil ließen sich die Antriebe beispielsweise über die gleiche Karte mit verschiedenen Bussen wie Sercos, Profidrive, Drivecom oder Can-Open verbinden. Statt eine Vielzahl von Lösungen zu verwenden, könnten damit auch alle Steuerungshersteller auf eine einheitliche Definition für ihre Motion-Control-Funktionsbausteine zurückgreifen. op
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