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Prozeßführung auf PC-Basis

Visualisierung bringt zählbaren Erfolg
Prozeßführung auf PC-Basis

Bei der Planung einer neuen Produktionsanlage entschied sich ein Hersteller von Instantkaffee für ein Visualisierungssystem auf PC-Basis zum Überwachen und zur exakten Prozeßführung.

Die wesentlichsten Aufgaben der Automatisierungstechnik in der Anlage für Instantkaffee war die exakte Prozeßführung und das Überwachen der Herstellung. Betreiber und Errichter setzten deshalb ein Visualisierungssystem auf PC-Basis ein, um den gesamten Prozeß zu bedienen und zu beobachten. Statische und dynamische Anlagenzustände werden in Rezepten, Ereignis- und Chargenprotokollen in Archiven gespeichert. Durch eine ausgelagerte Auswertung wird der Prozeß ständig überprüft.

Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) regeln und steuern den Prozeß je Anlagenteil autark. Der Datenaustausch findet unter Kontrolle des Visualisierungssystems über ein Bussystem statt. Die Auswertung der Daten, die das Visualisierungssystem vom laufenden Prozeß aufzeichnet, liefert dem Betreiber Erkenntnisse über die Anlagenauslastung. Datenvergleiche anhand ausgedruckter Protokolle lassen Schlüsse zu, ob Prozeßparameter angepaßt werden müssen. Die vom Tüv geforderten Sicherheitskriterien sind in den Steuerungsablauf integriert.
Als Betriebssystem für die Visualisierung ist Microsoft Windows NT 4.0 eingesetzt. Die übrigen Clients arbeiten mit dem Betriebssystem Windows NT Workstation. Das Betriebssystem der SPS basiert auf der Siemens Programmiersprache Simatic Step 5.
Visualisierung unterWindows NT 4.0
Als Anwendersoftware für die Visualisierungsrechner wird Simatic WIN CC eingesetzt. Auf dem Server wird die Entwicklungsversion WIN CC für 64 k Variable installiert. Sie enthält auch die Treiber für das Simatic Industrial Ethernet (Hl-Bus) zur Prozeßanbindung. Die Kopplung zu den Clients erfolgt über ein separates Netzwerk. Die Software in den einzelnen SPS besteht aus strukturierten, in sich abgeschlossenen Step-5-Funktionsblöcken. wm
Der Know-how-Träger
Schwerpunkte der B+M Blumenbecker GmbH mit Hauptsitz in Beckum sind die Planung, Herstellung, Inbetriebnahme und Installation von Steuerungen jeder Art, sowie die Prozeßautomatisierung und Betriebsdatenerfassung im industriellen Bereich. Seit 1922 in dem Bereich Elektrotechnik tätig, beschäftigt das Unternehmen über 200 der insgesamt 500 Mitarbeiter in der Steuerungstechnik, davon wiederum 120 Ingenieure und Techniker. Für 1998 ist ein Umsatz von 100 Millionen Mark angestrebt.
Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 19
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19.2021
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