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Richtig genutzte Hardware entlastet das Technikbudget

Hersteller sowie Dienstleister unterstützen Firmen mit Virtualisierung und Integrationslösungen
Richtig genutzte Hardware entlastet das Technikbudget

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Eine effiziente Infrastruktur ist die Grundlage für eine optimale Unterstützung der Mitarbeiter durch die IT. Daher haben sich virtualisierte Server- und Speicherumgebungen in den Unternehmen fest etabliert. Sie sorgen dafür, dass Applikationen verlässlich und flexibel bereit gestellt werden. Und sie reduzieren die Anzahl der benötigten Server.

Die Auslastung eines einzelnen Servers liegt im Schnitt zwischen fünf und 15 % – wenn er im klassischen Sinn genutzt und nur für eine Anwendung eingesetzt wird. Mit jeder neuen Applikation wird somit auch ein neuer Server angeschafft, der wiederum nur zu einem kleinen Teil ausgelastet ist.

In den Unternehmen steht Virtualisierung daher hoch im Kurs, wenn es darum geht, die IT-Infrastruktur effizienter zu gestalten. Dabei verteilt eine Virtualisierungssoftware, die zwischen Hardware und Anwendungen liegt, die vorhandenen Software-Kapazitäten optimal auf die Applikationen. Auf einem Rechner können so mehrere Anwendungen parallel laufen. „Dadurch lässt sich eine Auslastung der Server von 70 bis 80 Prozent erreichen“, berichtet Wolfgang Schwab, Senior Advisor beim Marktforschungsunternehmen Experton Group.
Virtualisierung sorgt dafür, dass das Unternehmen weniger in Hardware investieren muss. Das Systemmanagement vereinfacht sich und die IT wird insgesamt flexibler. Das Nutzenpotenzial ist somit groß. Die Marktbeobachter von Gartner erwarten daher auch, dass 2012 die Hälfte aller Server-Workloads virtualisiert sein wird.
Die Einführung einer solchen Technologie ist allerdings mit viel Aufwand verbunden und bedeutet eine große Veränderung im IT-Betrieb. Die Analysten empfehlen daher, das Projekt sorgfältig vorzubereiten und sich an einer Referenzarchitektur, die auf branchenspezifischen Best Practices basiert, zu orientieren.
Unterstützung geben zum Beispiel Systemhäuser, die auch auf der IT & Business ihr Leistungspektrum vorstellen. Dazu zählt etwa der Dienstleister Raber + Märcker (Halle 5, D 61), der unter anderem eine Performance-Analyse für die Server- und Speichervirtualisierung anbietet. Auf Basis dieser Analyse können die Experten dann einschätzen, ob eine Virtualisierung sinnvoll ist oder nicht. Zudem verspricht Raber + Märcker Hilfe bei Performance-Engpässen durch die Aufrüstung oder den Austausch eines Systems.
Als zertifzierter Enterprise-Partner von VMware setzt Compdata (Halle 3, E33) auf die Produkte des amerikanischen Software-Anbieters, wenn es um Virtualisierung geht. Die Lösungen von VMware gehören zu den am weitesten verbreiteten Virtualisierungswerkzeugen. Firmen steht eine breite Palette an Produkten zur Verfügung, die nach der Komplexität des jeweiligen Projekts ausgewählt werden können. Compdata unterstützt Unternehmen nicht nur im Server-Bereich, sondern bietet auch seine Dienste an, um Desktops zur virtualisieren.
Auch Inneo (Halle 5, C 52) nutzt für seine Virtualisierungsprojekte die Systeme von VMware. Das Systemhaus setzt mit diesen auch Cloud Computing in den Anwenderunternehmen um. Mithilfe der Software-Suite VMware vSphere lassen sich IT-Ressourcen in einer Private Cloud bündeln. Außerdem können interne Clouds gesammelt und nach Bedarf mit externen Datenwolken verbunden werden. So lassen sich IT-Anwendungen als Service bereit stellen.
Der Weg, der von der Virtualiserung in die Cloud führt, ist ein direkter und zwangsläufiger. Denn virtualisierte Umgebungen sind die technische Voraussetzung, damit Firmen ihre eigene Datenwolke aufbauen können. Sie sind auch wichtig für die Nutzung von Hybrid oder Public Clouds. „In einer Cloud-Umgebung gibt es virtuelle Maschinen, die auf der eigenen Hardware laufen, und solche, die irgendwo anders laufen“, erklärt Schwab. „Daher braucht man zunächst ein Virtualisierungsschicht, um dann einzelne Applikationen nach draußen geben zu können.“
Für mittelständische Unternehmen realisiert BWG (Halle 5, C61) Private Clouds auf Basis von Standardlösungen und Managed Services. Generell ist der Systemintegrator auf IT-Infrastruktur, IT-Sicherheit und Services für Mittelständler spezialisiert. Zum Portfolio von BWG zählen unter anderem Server-Infrastrukturen mit Tower-, Rack- und Blade-Center-Lösungen, Speicher- und Sicherheitskonzepte auf Basis von SAN, NAS oder iSCSI, VMware- und Citrix-Technologien sowie Systemmanagement mithilfe der Lösung IBM Systems Director.
Ebenso wie BWG ist auch Bechtle (Halle 5, C61) ein IBM-Partner. Daher nutzt das Stuttgarter Systemhaus ebenfalls die Big-Blue-Lösung, um Management-Funktionen über alle Plattformen hinweg anbieten zu können. Die Anwender haben mit IBM Systems Director eine Oberfläche zur Verfügung, mit der sich sämtliche Systeme zentral verwalten lassen. Unter anderem automatisiert die Lösung Rechenzentrumsprozesse und vereinheitlicht das Management von physischen sowie virtuellen Ressourcen. Systems Director lässt sich mit IBMs Verwaltungssoftware Tivoli sowie den Management-Plattformen anderer Hersteller integrieren. Mit dem Produkt können Firmen laut IBM die Grundlage für Virtualisierung und integriertem Service-Management schaffen.
Eine integrierte und somit einheitliche IT-Infrastruktur ist wiederum die Basis für eine erfolgreiche Arbeit des Unternehmens. Daher widmet sich zum Beispiel Ciber (Halle 7, D 11) der Integration aller IT-Systeme – angefangen bei der Konzeption bis hin zur Software-Entwicklung. Dazu hat der IT-Dienstleister die Service-Sparte EIS (Enterprise Integrations Service EIS) gegründet, die sowohl auf der strategischen als auch auf der operativen Ebene kundenorientierte Lösungen bereit stellt. Ciber nutzt die Integrationstechnologie SOA (serviceorientierte Architektur) auch für die Beratung des Anwenderunternehmen. Ausgehend von den fachlichen Anforderungen werden die passenden Services identifiziert und in einer auf die Firma optimierte IT-Landschaft umgesetzt.
Integration auf SOA-Basis ist auch einer der Schwerpunkte im Programm der Software AG (Halle 3, D 13). Der Anbieter wird sich auf der IT & Business am Gemeinschaftsstand des VDMA (Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau) mit seinem gesamten Portfolio präsentieren. Dazu zählt auch die aktuelle Version 8.2 der Integrationsplattform Webmethods. Die Software AG fokussiert sich mit ihren Infrastruktur-Produkten vor allem darauf, dass Geschäftsprozessmanagement (BPM) in den Unternehmen voranzubringen. So wurde Webmethods mit dem hauseigenen BPM-System Aris verknüpft. Anwender sollen eine einheitliche Plattform erhalten, um Geschäftsprozesslösungen schnell zu entwickeln, zu implementieren und zu überwachen.
Markus Strehlitz Journalist in Mannheim

Messe zeigt energieeffiziente Maßnahmen für Rechenzentren

Informationen rund um den Betrieb des Rechenzentrums bietet ein Fachforum in Halle 3. Dabei steht unter anderem ein derzeit besonders aktuelles Thema auf dem Programm: die energieeffiziente Nutzung von IT-Ressourcen. So spricht zum Beispiel Harald Rossol von Erecon darüber, wie sich die energetische Verbesserung von Serverräumen schon nach Monaten amortisieren kann. Oliver Rohner von Daxten zeigt, dass sich mit rein mechanischen Maßnahmen die gesamte Kühlluftführung und -verteilung um bis zu 60 Prozent effizienter gestalten lässt.
Außerdem wird die Sicherheit des Rechenzentrums behandelt. Wolfgang Rackowitz von PCS Systemtechnik erläutert, wie die Kombination von RFID-Ausweisen und biometrischen Technologien verlässlich dafür sorgt, dass Unbefugten der Zutritt zu den Serverräumen verwehrt bleibt.
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