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Stahlriese bricht in neue Dimensionen auf

ThyssenKrupp weiht Konzernzentrale in Essen und Hüttenwerk in Brasilien ein
Stahlriese bricht in neue Dimensionen auf

Mit Großinvestitionen wappnet sich ThyssenKrupp für den Wettbewerb: Hüttenwerk bei Rio de Janeiro (Bild oben) und die neue Essener Konzernzentrale Bilder: ThyssenKrupp
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Nach jeweils mehrjähriger Bauzeit hat der Werkstoff- und Technologiekonzern ThyssenKrupp zwei Großprojekte eröffnet: die neue Konzernzentrale in Essen sowie ein integriertes Hüttenwerk in Brasilien. Mit dem Weiterverarbeitungswerk in Alabama ist das nächste Projekt bereits in Sicht.

Lokal wie global setzt die ThyssenKrupp AG markante Zeichen: Kaum dass Dr. Ekkehard Schulz in Essen die neue Konzernzentrale eingeweiht hatte, jettete der Vorstandschef nach Rio de Janeiro, wo er am nächsten Tag ein weiteres Großprojekt des Stahlriesen eröffnete. Mit dem rund 5,2 Mrd. Euro teuren integrierten Hüttenwerk der ThyssenKrupp Siderúrgica do Atlântico (CSA) stehe knapp vier Jahre nach der Grundsteinlegung „ein wichtiger Meilenstein unserer Wachstumsstrategie in Europa und Amerika bei hochwertigem Qualitätsstahl nun vor dem Hochlauf“, sagte Schulz. An ThyssenKrupp CSA hält der deutsche Stahlriese gut 73 %, der brasilianische Minenkonzern Vale knapp 27 %.

Nach dem Hochlauf werde das Werk jährlich 5 Mio. t Brammen in hoher Qualität und einer optimalen Kostenposition produzieren. 3 Mio. t der am Standort Santa Cruz hergestellten Brammen sollen in einem weiteren Großprojekt veredelt werden: Auch das Weiterverarbeitungswerk bei Mobile in Alabama befindet sich derzeit im Bau und wird auf umgerechnet rund 4 Mrd. Euro veranschlagt. 2 Mio. t aus brasilianischer Produktion werden an die ThyssenKrupp-Werke in Deutschland geliefert, um Kunden in Europa mit Fertigprodukten zu versorgen. Wenn das Hüttenwerk voll läuft, sollen dort 3500 Mitarbeiter tätig sein. Laut Angaben handelt es sich bei dem hochmodernen Werkskomplex um die größte industrielle Investition der letzten zehn Jahre in dem südamerikanischen Land.
Höchste Modernität herrscht auch am Standort Essen. Nach dreijähriger Bauzeit konzentriert ThyssenKrupp seine Verwaltung auf die Standorte Essen und Duisburg. Die in der Ruhrmetropole errichtete Zentrale wird laut Schulz „zum Herzstück des gesamten Konzerns“. Mehr als 2000 Mitarbeiter sollen das Q1 genannte kubusförmige Herzstück des Quartiers am Krupp-Gürtel beziehen. dk
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