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Starker Antrieb füreffiziente Fertigung

Energieeffiziente Sägemaschinen ermöglichen hohen Maschinendurchsatz
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Sägetechnik | Der Markt fordert immer energieeffizientere Maschinen, die zudem eine hohe Prozesssicherheit bieten. Mit der HBE-Dynamic-Baureihe reagiert Sägemaschinenspezialist Behringer auf diese Anforderungen. Die Maschinen bieten zudem einige clevere Features serienmäßig.

Kerstin Besemer

Energieeffizienz ist auch oder gerade bei Werkzeugmaschinen ein zunehmend wichtiges Kriterium. „Diesen stetig steigenden Marktanforderungen nach immer effizienteren, wirtschaftlicheren und präziseren Sägemaschinen trägt unsere HBE-Dynamic Rechnung“, so Christian Behringer. „Eine Steigerung der Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Senkung des Energieverbrauchs, geringer Platzbedarf, hoher Arbeitsschutz und einfaches Handling waren nur einige der Maßgaben in ihrer Entwicklung“, blickt der Geschäftsführer der Behringer GmbH zurück. Die neue Baureihe umfasst die fünf Modelltypen 261A, 321A, 411A, 511A und 663A mit entsprechendem Schnittbereich und deckt damit ein weites Anwendungsfeld ab. Ganz neu bietet das Unternehmen an der Baureihe Features serienmäßig an, die die Prozesssicherheit beim Sägen erhöhen. Die AFC-Steuerung (Auto-Feed-Control) ist ein solches Beispiel: Eine leistungsfähige Schnittdrucksteuerung liefert die Daten für Schnittgeschwindigkeit und Servo-geregeltem Vorschub. Das schützt das Werkzeug vor Überbelastungen, da der Sägebandrücken während des Schnitts in Echtzeit abgetastet wird. „Hiermit bieten wir unseren Kunden Technik, die sonst in Hochleitungssägemaschinen zu finden ist“, so Behringer.
Mit einer Standzeit von weit über 400 Sägeschnitten beim Material 42CrMo4 mit 200 mm Durchmesser leistet etwa die HBE321A Dynamic deutlich mehr als vergleichbare Sägemaschinen und erfüllt selbst sehr hohe Ansprüche. Ein stabiler Sägerahmen aus schwingungsdämpfendem Grauguss und die beidseitige Lagerung der Bandlaufräder sorgen für Laufruhe und präzise Schnitte. In Versuchen konnten um 30 % höhere Standzeiten nachgewiesen werden.
Möglichst geringe Reststücklängen sind bei hohen Materialpreisen ein wichtiges Argument. Jedoch sollte dies möglichst nicht zulasten einer sicheren Spannung gehen. Die Sägemaschinen-Baureihe hat deshalb serienmäßig einen Doppelspannstock. Denn weniger Bewegung während der Bearbeitung, bessere Ausrichtung und Winkligkeit sowie eine gleichmäßigere Spannung bedeuten einen präziseren Schnitt. Insbesondere Materialbündel und -pakete, aber auch dünnwandige Rohre werden optimal fixiert.
Energieeffizienz ohne Kompromisse
Ressourcenschonende Fertigung und ein effizienter und nachhaltiger Umgang mit Energie sind Themen, die aktueller nicht sein könnten. Die steigenden Energiepreise führen dazu, dass Unternehmen ihre bisherigen Prozesse überdenken und mittels technologischer Innovationen neue Lösungen entwickeln müssen, um mit weniger Energieeinsatz mehr Leistung zu erbringen. „Wir beweisen in der neuen Baureihe, dass Energieeffizienz und eine leistungsstarke Hydraulik nicht im Gegensatz stehen“, erklärt Behringer.
Durch den Einsatz moderner, frequenzgeregelter Antriebssysteme und anwendungsgerecht ausgelegter Getriebestufen sind reine kW-Angaben der Motorleistung schon lange kein Garant mehr für hohe Schnittleistung. Bei der HBE261A Dynamic ermöglicht etwa ein Sägeantrieb mit 2,6 kW einen hohen Maschinendurchsatz bei geringem Energieeinsatz und damit eine effiziente Produktion. Der Nachschubgreifer ist in Portalbauweise ausgeführt und pendelnd gelagert. Er bewegt sich entlang einer geschlossenen Rollenbahn – ein Vorteil beim Sägen kürzerer Abschnitte. Da Umgreifen erst nach 600 mm Abschnittlänge nötig ist, wird wertvolle Nebenzeit gespart.
Das Absenken des Sägerahmens vor dem Schnitt erfolgt bei der Maschine mittels einer prozesssicheren Technik. Die Höhenerkennung erfolgt nicht etwa elektronisch oder per Eingabe, sondern über einen mechanischen Materialtaster, der die Eilabsenkung stoppt, sobald die Materialoberkante erreicht ist. Der Prozesssicherheit wird damit klar der Vorzug vor dem Einsatz anfälliger Elektronik gegeben.
Späneabfuhr ohne Risiko
Eine durchdachte Späneabfuhr ist das A und O nach dem Sägeschnitt, weshalb bei dieser Baureihe dieser Aspekt bereits bei der Konstruktion berücksichtigt wurde. Das trichterförmige Maschinenbett erlaubt eine gute Zugänglichkeit im Reinigungs- und Wartungsfall. Der Späneförderer selbst ist als Kratzerförderer oder Schnecke lieferbar und lässt sich problemlos herausziehen. Um eine effektive Reinigung des Sägebandes zu gewährleisten, hat die Sägemaschine elektrisch angetriebene Doppelbürsten, die synchron zum Sägeantrieb das Band von anhaftenden Spänen reinigen. Eine Schnellwechseleinrichtung ermöglicht es, die Bürsten ohne viel Zeitverlust auszutauschen. Durch die neue Vollverkleidung der Maschine werden nicht nur die CE-Richtlinien erfüllt, sondern auch die Anforderungen an Bedienerfreundlichkeit und Arbeits- sowie Umweltschutz.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Keine Verschmutzung des Arbeitsumfelds, Geräuschminderung bei gleichzeitig Einsicht in die Maschine dank großer Sichtfenster. Das wartungsfreundliche Konzept ermöglicht einen einfachen Sägebandwechsel und gute Zugänglichkeit für Instandhaltungs- oder Reinigungsarbeiten.
Referentin für Presse- und Öffentlichkeits-arbeit der Behringer GmbH, Kirchardt

Behringer in Kürze
Die Behringer GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Familienunternehmen in dritter Generation. Traditionelle Werte, solide Technik und eine hohe Fertigungstiefe zeichnen die Firma aus. Seit der Übernahme des Kreissägenspezialisten Eisele im Jahr 2000 gehört das Unternehmen zu den wenigen Komplettanbietern in der Sägetechnik.


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