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Virtuelle Ressourcen schonen die Umwelt

Infrastruktur: Cloud Computing in den Startlöchern
Virtuelle Ressourcen schonen die Umwelt

Alles aus der Wolke? Virtualisierung macht aus Rechenzentren interne Clouds Bild: Pixelio/Fujitsu
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Virtualisierung und Cloud Computing helfen den IT-Verantwortlichen, den IT-Betrieb effizienter zu gestalten. Der ökologische Aspekt spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Auf der IT & Business sind alle großen Anbieter in diesem Umfeld vertreten – allen voran Vmware und Microsoft.

„Das Ziel eines IT-Verantwortlichen muss immer der effektive und effiziente IT-Betrieb sein – und hierzu bieten sowohl Green IT als auch Cloud Computing wertvolle Bausteine, die in die Gesamtarchitektur gehören“, sagt Andreas Zilch, Vorstandsmitglied des Beratungshauses Experton Group AG, Ismaning. Green IT setze sich vor allem aus ökologischen Überlegungen immer mehr bei den deutschen Anwendern durch. „Das Cloud Computing hingegen befindet sich noch in einer frühen Reifephase.“

Dies bestätigt eine aktuelle europaweite Umfrage von A.T. Kearney, Düsseldorf, unter 50 IT-Managern: Das Cloud Computing ist demnach nur bei 10 % der Unternehmen fester Bestandteil der IT-Strategie – obgleich sie durch die virtuelle Nutzung von Software, Speicher, Rechenleistung und IT-Infrastrukturen über das Internet bis zu 25 % der IT-Kosten einsparen könnten.
Die Nutzung virtueller IT-Ressourcen innerhalb des Unternehmens erscheint vielen Unternehmen da wesentlich attraktiver: Jedes zweite deutsche Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern hat laut einer Experton-Studie aus dem vergangenen Jahr Interesse daran – unter den kleineren Unternehmen war es immerhin jedes fünfte.
Virtualisierung endet dabei längst nicht bei den Servern. Vielmehr erfasst die Technologie heute bereits alle Bereiche des Rechenzentrums einschließlich Speicher-Konsolidierung und -Management und letztlich auch die Virtualisierung von Anwendungen oder Desktops. Entsprechend vielschichtig sind die Virtualisierungslösungen, die die Aussteller auf der IT & Business zeigen.
Kleine und mittlere Unternehmen können mit dem Express Advantage Angebot der IBM Deutschland GmbH, Stuttgart, (1E24) gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: So verbindet etwa der IBM Power 560 Express die Power6-Prozessor-Technologie mit verbesserter Virtualisierungsfähigkeit und Energieeffizienz. Ebenfalls für kleinere Unternehmen konzipiert ist das Bladecenter S, das bereits virtualisierte Speichermöglichkeiten bereithält. Das Bladecenter S hilft dabei, die typische Anzahl von 25 bis 45 Servern um bis zu 80 % zu reduzieren.
Darüber hinaus hat der IT-Riese ein ganzes Bündel von Services geschnürt, die Unternehmen jeder Größe den Einstieg in das Cloud Computing erleichtern. Dazu gehören Business Consulting Services, die den betriebswirtschaftlichen Aspekt betonen: Lohnt sich der Umzug von Daten und Anwendungen in eine externe öffentliche Wolke oder in ein hybrides Cloud-Modell? Technologische Beratungs-, Design- und Implementierungs-Services kümmern sich um Installation, Konfiguration und Betrieb von Cloud Computing. Und Cloud-Security-Services kümmern sich um die Sicherheit sowie den Schutz gegen Bedrohungen und Schwachstellen in der Clouds. Mit diesen Services will IBM die Sorgen der Kunden hinsichtlich Sicherheit, Übertragbarkeit von Daten und Zuverlässigkeit des Konzepts adressieren.
Die EMC Deutschland GmbH, Schwalbach (1E21) als Unteraussteller des Stuttgarter Systemhauses Raber+Märcker GmbH, ist derzeit dabei, ihre ganze Rechenzentrums- infrastruktur für das Cloud Computing fit zu machen – unabhängig davon, ob die Wolke intern in einem Unternehmen installiert ist oder extern. Basis dafür ist Vmwares virtuelle Infrastruktur Vsphere.
Dabei handelt es sich um eines der ersten Betriebssysteme für den Aufbau virtueller Rechenzentren und Infrastrukturen für privates Cloud Computing, innerhalb dessen die Applikationen automatisch an Hand von Regeln hin- und hergeschoben werden, so dass stets eine optimale Auslastung des Rechenzentrums erreicht wird. Dies erstreckt sich auf die Virtualisierung von Servern, aber auch von Netzwerken, Anwendungen und Storage. Storage, so EMC, sei einer der Flaschenhälse für eine leistungsfähige Virtualisierung. Die Virtual Matrix Architecture (VMA) bringe hier deutliche Verbesserungen.
Die Fujitsu Technology Solutions GmbH, München, (1E21), ebenfalls bei Raber+Märcker zu finden, hat ihre Primergy Rack, Tower und Blade Server bereits so optimiert, dass sie das Cloud-Betriebssystem Vsphere 4 unterstützen. Daneben arbeitet der Hersteller aktuell gemeinsam mit Citrix Systems GmbH, Hallbergmoos, (1E21) an der Desktop-Virtualisierung: Seit wenigen Wochen ist Citrix Xendesktop in die Virtual-Workplace-Technologie von Fujitsu integriert. Damit können IT-Abteilungen das Ausrollen von Desktops deutlich beschleunigen. Fujitsu plant zudem, den Citrix Xenserver in seine Primergy Rack- und Blade-Server zu implementieren. Davon profitieren vor allem Kunden, die bereits mit Xenapp arbeiten. Xenapp ist Citrix‘ Lösung zur virtualisierten Bereitstellung von Anwendungen.
Als größter Virtualisierungs-Herausforderer von EMC/Vmware positioniert sich derzeit die Microsoft Deutschland GmbH, Unterschleißheim, (1D32). Ihre Lösungen seien vor allem kostengünstiger als die der Konkurrenz, verspricht sie den Anwendern. Dazu gehören die Management-Tools der System Center Reihe und Windows Server 2008 Hyper-V. Release 2 des System Center Virtual Machine Manager 2008 wird ab 1. Oktober verfügbar sein. Es unterstützt unter anderem die Live-Migration virtueller Maschinen ohne Ausfall der Verfügbarkeit.
Sabine Koll Journalistin in Böblingen
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