Startseite » Allgemein »

Vom Maschinenbau bis zur Elektronikindustrie

Machine-Vision entwickelt sich zur Querschnitts-Technologie
Vom Maschinenbau bis zur Elektronikindustrie

Bildverarbeitungs-Systeme werden heute als Komplettlösungen angeboten. Der Anwender muß sich nicht mehr um das Zusammenspiel einzelner Komponenten wie Kamera, Beleuchtungseinheit oder Auswerte-Software kümmern. Zudem sorgt der Anbieter meist auch für die Einbindung des Machine-Vision-Systems in den Fertigungsprozeß
Anzeige
Die Bildverarbeitungs-Branche kann nach wie vor mit zweistelligen Zuwachsraten aufwarten. Nach einer Umfrage des VDMA lag der Umsatz in Deutschland 1997 bei 580 Mio. DM.

Zu Beginn dieses Jahres führte die Fachabteilung Industrielle Bildverarbeitung / Machine Vision im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) eine Marktbefragung durch. Aus der Umfrage geht hervor, daß sich die Vision-Branche unverändert in einem Aufwärtstrend befindet. Der Gesamtumsatz der BV-Industrie (BV = Bildverarbeitung) wuchs im letzten Jahr um 16 % auf nunmehr 580 Mio. DM. Die Anbieter erwarten für dieses Jahr eine Steigerungsrate von 18 % und für 1999 knapp 20 %. Im Jahr 2000 schließlich soll der Umsatz über 20 % liegen. Die Fachabteilung schließt daraus, daß immer mehr Unternehmen erkennen, welche Vorteile sie mit dem Einsatz der BV-Technologie erzielen können.

Hinsichtlich der Aufgabenstellungen hat sich der im letzten Jahr festgestellte Trend bestätigt. Zu den vorrangigen Applikationen zählt die Oberflächeninspektion, das zweidimensionale Vermessen von Objekten, die Lage- und Positionserkennung und schließlich Robot-Vision. Letzteres meint das Zusammenführen der Roboter-Technik mit der Bildverarbeitung. Neben der Qualitätssicherung und -kontrolle, so das Ergebnis der Studie, soll in Zukunft die Fertigungsindustrie mehr von der Bildverarbeitungs-Technologie profitieren.
Entsprechend den wachsenden Anforderungen in der Fertigungslinie werden BV-Systeme immer schneller. Jüngstes Beispiel ist das System MVS-30. Die Multiprozessor-Hardware bietet modulare Schnittstellen für Standard- und Full-Frame-Kameras und kann die Daten aus zwei Bildquellen in Echtzeit und somit gleichzeitig verarbeiten. Damit sich das Produkt in nahezu jede Applikation integrieren läßt, gehören SPS-Funktionalitäten sowie Schnittstellen für Sensoren und Aktoren zur Ausstattung.
Bei steigenden Taktzahlen an Förderbändern ist ebenfalls Geschwindigkeit gefragt. Mit dem industriellen BV-System Videolab ist es möglich, eine automatische Trennung von Gut- und Schlechtteilen vorzunehmen. In der Konfiguration werden Prüfbereiche definiert und fehlerhafte Stellen markiert. Danach sind dem Rechner die Fehlermerkmale und Toleranzen bekannt und das System kann selbst entscheiden, ob ein Ausschuß vorliegt. Die Analysezeit liegt nach Angaben des Herstellers deutlich unter 0,1 s.
Mittlerweile gibt es auch BV-Komponenten im Kleinstformat. Die Smart Vision Sensoren besitzen die Größe eines Daumennagels. Auf dieser geringen Fläche sind Sensor, A/D-Wandler und Bildprozessor untergebracht. Geringe Größe, niedriger Stromverbrauch und eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit eröffnen dem Ingenieur neue Möglichkeiten bei der Qualitätskontrolle. ub
MVS-30 617
Videolab 618
Smart Vision Sensor 619
Produkt-News
Anzeigetechnik
Bildverarbeitung
Busankopplung
CNC-Steuerungen
Drehmoment-Meßtechnik
Feldbus-Komponenten
Feldbus-Systeme
Industrieelektronik
Installationsklemmen
Regelungstechnik
Schaltschränke
Schnittstellenwandler
Sicherheitstechnik
Signalwandler
Temperaturwächter
Winkelmeßsysteme
Wenn Sie zu allen Produktberichten dieses Themenblockes weitere Informationen wünschen, tragen Sie bitte auf der Leserdienstkarte die Gruppenkennziffern „von 617 ibs 634“ ein
Anzeige
Industrieanzeiger
Titelbild Industrieanzeiger 7
Ausgabe
7.2021
LESEN
ABO
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Tipps der Redaktion

Unsere Technik-Empfehlungen für Sie

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Aktuelle Whitepaper aus der Industrie

Unsere Partner

Starke Zeitschrift – starke Partner

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de