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Wege aus der Steinzeit

Regelbare Beleuchtungsanlagen
Wege aus der Steinzeit

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Dass Unternehmer über Licht nachdenken sollten, zeigen die Vorteile einer regelbaren Beleuchtungsanlage: Deutlich reduzierte Betriebskosten bei mehr Komfort und gesünderen Mitarbeitern.

Sven Hardt ist freier Journalist in Neuenhagen bei Berlin

Flexibler, komfortabler, sparsamer – so lautet der Anspruch an neue Beleuchtungssysteme. Gute Lichtverhältnisse verbessern nachweislich die Leistung der Mitarbeiter. Aber mehr Geld kosten darf es nicht. Ein Widerspruch? Keineswegs. Lichtmanagementsysteme, wie sie die Philips GmbH aus Hamburg anbietet, bringen diese Ziele mit Hilfe moderner Technik unter einen Hut. Technik freilich, die den Nutzern der Räume weitgehend verborgen bleibt.
Die Investitionen in eine elektronisch steuer- und regelbare Anlage rechnen sich in der Regel binnen weniger Jahre. Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) erhöhen den Komfort und senken den Energieverbrauch sowie Betriebs- und Servicekosten deutlich. Die Vorteile der elektronischen Regelung nutzt auch das zierliche Philips-Leuchtstofflampen-System TL 5. Die so entstehende Beleuchtung bewirkt
– gute Lichtqualität für die Grund- und Akzentbeleuchtung,
– reduzierte Energie-, Betriebs- und Servicekosten,
– attraktives Lichtdesign und
– individuelle, einstellbare Lichtszenarien.
Für hochwertige Lösungen bietet Philips Sensoren und Controller, die das regelbare EVG, den so genannten HF-Regulator, ansteuern. Minimale Abmessungen von Vorschaltgerät und Lampe erlauben den Einbau in flache Designerleuchten. Mit diesem System lässt sich fast jede Lichtgestaltung realisieren. Der HF-Regulator für Langfeld- und Kompaktleuchtstofflampen kann den Lichtstrom zwischen 3 und 100 % regeln. In Verbindung mit einer tageslichtabhängigen Steuerung spart die Anlage im Vergleich zu einer ungeregelten Version mit elektromagnetischen Vorschaltgeräten bis zu 75 % der Betriebskosten. Ein spezieller Schaltkreis im Regulator bewirkt, dass die Lampe auch im Regelbetrieb lange lebt. Die EVG sorgen mit Betriebsfrequenzen von mehr als 42 kHz für flackerfreies Licht auf jedem Dimmniveau und damit für deutlich mehr Komfort und Wohlbefinden.
Die Steuerung regelbarer Anlagen soll mit dem von Philips und einigen anderen Herstellern entwickelten Protokoll Digital Adressable Lighting Interface (Dali) sehr einfach sein. Vor Dali gab es entweder fest verdrahtete und dadurch unflexible, lokale Regelsysteme oder komplexe und teure Bus-gestützte Gebäudemanagementsysteme. Die Lücke zwischen diesen Extremen schließt Dali. Die Hauptanwendung ist das raumbezogene Lichtmanagement. Bis zu 64 EVG können unabhängig voneinander mit digitalen Codes angesteuert werden, etwa über eine Fernbedienung. So lassen sich beliebige Lichtszenarien erzeugen. Kippschalter an der Wand, flackernde Leuchten an der Decke und fehlende Steuerungs- oder Dimm-Möglichkeiten gehören damit zur lichttechnischen Steinzeit. Der Installateur montiert alle Leuchten konventionell mit zwei Drähten. Die angesprochene Leuchte erkennt am Code des Befehls, dass sie gemeint ist. Ändert sich die Raumaufteilung, wird die Installation ohne zusätzliche Verdrahtung einfach neu konfiguriert. An den Eingängen des Controllers lassen sich Bewegungs-, Tageslicht- und Infrarot-sensoren in beliebiger Kombination anschließen. Auf der Messe Light + Building in Frankfurt/M. präsentiert Philips in Halle 3.0 auf Stand A 91 neue Steuer- und Vorschaltgeräte, mit denen sich Dali umfangreicher nutzen lässt als je zuvor. Das neue Mult-Dim-System passt die Beleuchtung automatisch dem Tageslichtniveau an, sofern sich eine Person im Raum befindet. Dabei steuert der Multisensor bis zu 64 Komponenten nach festgelegten Szenarien, die sich über eine Fernbedienung konfigurieren und auswählen lassen.
Für die Modernisierung bestehender Anlagen eignet sich Dali Lumi Sense. Ein Multisensor in der Leuchte vereint eine Kontrolleinheit, einen Bewegungsmelder, einen Tageslichtsensor und einen Infrarotempfänger. Der Nutzer kann per Fernbedienung verschiedene Funktionen einstellen: Abschalten, Dimmen, Abschaltverzögerung bei Abwesenheit, Beleuchtungsniveau oder Mindesteinschaltdauer. So entsteht eine einfache, aber effiziente Einzelraumregelung.
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