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Weltweit unter die ersten drei WZM-Bauer aufgerückt

Cincinnati Machine – A Unova Company
Weltweit unter die ersten drei WZM-Bauer aufgerückt

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Mit der Übernahme des Werkzeugmaschinenbereiches von Cincinnati Milacron steigt die Unova Inc. zu einem der größten Werkzeugmaschinenbauer der Welt auf. Anlaß für den Industrieanzeiger, im Rahmen der Fachmesse IMTS in Chicago Hintergründe zu recherchieren und Verantwortliche zu befragen.

Unova Inc. – nie gehört, wer ist das eigentlich? So oder ähnlich lauteten die Reaktionen vieler Leser, als der Industrieanzeiger berichtete, daß das in Beverly Hills/Kalifornien residierende Unternehmen für 178 Millionen US-Dollar in bar die Werkzeugmaschinensparte von Cincinnati Milacron, Cincinnati/Ohio, übernehmen will. Bemerkenswert auch, weil Unova damit zu den drei größten Werkzeugmaschinenbauern weltweit aufrückt. Setzen die Amerikaner mit dem Bereich Industrial Automation Systems (IAS) – er umfaßt die Werkzeugmaschinenaktivitäten – doch etwa 1,3 Milliarden US-Dollar um. Von „Cincinnati Machine – A Unova Company”, so der neue Namen, kommen rund 500 Millionen US-Dollar. Damit liegt Unova IAS in etwa gleichauf mit der japanischen Yamazaki Mazak Corporation. Größer ist nur noch die Werkzeugmaschinensparte von Thyssen mit einem Umsatz je nach Wechselkursverhältnis – von ungefähr 1,6 Milliarden US-Dollar. Auf Platz vier und fünf kommen die Amada Co. (1,2 Milliarden US-Dollar), sowie die Fanuc Ltd. (1 Milliarden US-Dollar).

Auch wenn der Name Unova noch recht unbekannt ist, sind die Unternehmen, die dahinter stehen, manchem schon vertrauter. Gibt es die Holding doch erst seit Oktober 1997, hervorgegangen aus der Western Atlas Inc. Zu Unova IAS gehören etwa Honsberg Lamb, Landis Gardner, Landis Lund, Lamb Technicon, Goldcrown sowie R&B Machine Tools.
„Mit dem Erwerb der Werkzeugmaschinensparte von Cincinnati Milacron sind wir jetzt groß genug, um weiterhin erfolgreich in einem immer mehr global agierenden Markt zu bestehen”, so Alton J. Brann, Präsident und CEO von Unova. Zudem ermögliche die Akquisition, auch außerhalb der Automobilbranche aktiv zu werden, der bisherigen Domäne der Amerikaner. Dementsprechend überschneidet sich das Produktionsprogramm so gut wie nicht, betont Ulrich Kielhorn, Chef der deutschen Vertriebsgesellschaft in Offenbach/Main. Cincinnati Milacron war bislang vorwiegend in der allgemeinen metallverarbeitenden Industrie aktiv. Einzig bei der Schleiftechnik gebe es kleine Überschneidungen. Dementsprechend positiv sieht Alton J. Brann in die Zukunft: „Unsere technologischen Ressourcen machen Unova zu einem der stärksten Wettbewerber in der Welt.”
Neuer Name ist unmißverstädlich
Positiv sei die Entwicklung auch für die Zulieferer und Kunden. „Sie haben es weiterhin mit ihnen bekannten Mitarbeitern und Strukturen zu tun, die für gute Qualität und Service stehen”, meint Daniel J. Meyer, Vorsitzender, Präsident und CEO der Milacron Inc. So bezeichnet sich der verbleibende Rest der ehemaligen Cincinnati Milacron Inc. Mit dem neuen Namen soll Mißverständnissen im Markt vorgebeugt werden. „Die Milacron Inc. wird”, erläutert Daniel J. Meyer, „die Mittel und Energien nun ganz auf die beiden größeren Sparten Industrieverbrauchsgüter für die metallverarbeitende Industrie und Kunststofftechnologien konzentrieren.” Meyer erwartet nach dem Verkauf der Sparte Werkzeugmaschinen für das verbleibende Unternehmen einen Umsatz von 1,6 Milliarden US-Dollar für 1998 und 1,9 Milliarden US-Dollar für 1999. Allein im Bereich der Kunststofftechnik will Meyer im nächsten Jahr die Ein-Milliarden-Dollar-Grenze überschreiten.
Die neue Konzernzentrale will Meyer in der weiteren Umgebung von Cincinnati ansiedeln. Unova hat nämlich die gesamten Vermögenswerte und Produktionsstätten der Sparte Werkzeugmaschinen einschließlich der Konzernzentrale in Cincinnati übernommen. Zu der Vereinbarung gehört auch das Recht, den Namen Cincinnati für Werkzeugmaschinen zu führen. Gö
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