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Wenn Lackieranlagen auf die Energiebremse treten

Energie- und Ressourceneffizienz ist auch in der Oberflächentechnik gefragt
Wenn Lackieranlagen auf die Energiebremse treten

Von der Vorbehandlung und Reinigung über die Lackier- und Galvanotechnik bis zur Plasma- und Nanotechnologie ist alles vertreten Bild: Deutsche Messe
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Das Thema Energie- und Ressourceneffizienz haben sich auch die Aussteller der SurfaceTechnology in Halle 6 auf die Fahnen geschrieben. Zu sehen sind etwa Beschichtungssysteme mit niedrigem Lösemittelanteil oder optimierte Lackieranlagen.

Im Bereich der Oberflächentechnik wachsen die technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen weltweit. Immer kürzere Innovationszyklen sind wichtige Treiber. Altbekannte Materialien gewinnen durch eine Funktionalisierung an Gewicht, neue Werkstoffe überzeugen insbesondere durch die Eigenschaften ihrer Oberflächen.

„Ob bei der Entwicklung neuer Lacke auf Wasserbasis beziehungsweise Beschichtungssystemen mit hohem Feststoff- und niedrigem Lösungsmittelanteil oder bei der Herstellung neuartiger photonischer Speicher durch Plasmatechnik – immer ist eine sehr enge Verzahnung zwischen der Oberflächentechnik mit dem Bereich Neue Materialien und Werkstoffe zu beobachten“, erklärt Uwe König, Geschäftsführer Technologie des Zentralverbands Oberflächentechnik (ZVO). Berührungspunkte gibt es unter anderem zur Industrial Supply. Die Beschichtung von Leichtbaumaterialien wie Metallen (Magnesium- und Aluminiumlegierungen) und Polymeren ist ein Thema mit wachsender Bedeutung. Die Oberflächen- und Beschichtungstechnologie etabliert sich somit immer mehr als wichtige Querschnittstechnologie. Daher deckt die Leitmesse SurfaceTechnology erneut das gesamte Spektrum von der Vorbehandlung und Reinigung über die Lackier- und Galvanotechnik bis hin zur Plasma- und Nanotechnologie ab.
Wie im Leichtbau spielt auch in der Prozesskette der Oberflächentechnik der Energieeinsatz eine entscheidende Rolle. Das gilt insbesondere für Lackieranlagen. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat ein Prognosemodell entwickelt, das vor dem Kauf einer neuen oder vor der Umrüstung einer bestehende Lacieranlage eine Analyse des Energieverbrauchs der Angebote ermöglicht. Auf der Messe informiert der VDMA auf seinem Stand mit einem besonderen Infoboard über die Energieeinsparpotenziale auf diesem Gebiet und die spezifische Kompetenz der ausstellenden Oberflächentechnikanbieter.
Auch der ZVO zeigt auf seiner Sonderschau „Welt der Oberfläche“ Möglichkeiten zur Ressourcenschonung auf – etwa mit Verfahren und Pflegemaßnahmen der galvanischen Bäder, die über längere Zeit die Abscheidung konstanter Schichteigenschaften gestatten und mit relativ wenig Abfall verbunden sind.
Der Gemeinschaftsstand SurfPlaNet hat die Plasma-Oberflächentechnik im Fokus. Hier zeigt Cemecon, Würselen, unter anderem produktionsbereite Technologien für kundenspezifische Hightech-Beschichtungen für Präzisionswerkzeuge und Bauteile. Das gilt auch für Verfahren der Corona- und Atmosphärendruck-Plasma-Behandlung, wie sie Tigres Dr. Gerstenberg, Rellingen, anbietet. Die Anlagen werden als Vorbehandlungsstation beim Bedrucken und Verkleben von Kunststoffen, Metallen, Gläsern, Keramiken und Holz eingesetzt.
Viele Informationen bietet auch das Forum SurfaceTechnology an den ersten vier Tagen mit technologieorientierten Vorträgen von Firmen und Instituten, die sich jeweils einen Tag lang mit den gebräuchlichsten Substraten auseinandersetzen. Auf Metalle folgt Holz, danach Kunststoffe sowie Glas und Keramik. Der fünfte Tag ist der Ausbildung gewidmet. sk
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