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„Wir schließen den Markt mit der Forschung kurz“

Bimatec-Prokurist Lindner: Allround-Fräsmaschinen sind im Kommen
„Wir schließen den Markt mit der Forschung kurz“

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Frästechnik auf dem Stand der Zeit und ein solider Service haben Danobat Bimatec zur krisenfesten Größe gemacht. Jetzt will das Unternehmen über die Stammkundschaft aus dem Formen- und Modellbau hinaus auch in der Fertigung von Serientools Fuß fassen.

Das Gespräch führte Chefreporter Wolfgang Filì chefreporter@fili.net

Fällt Ihnen ein Beispiel dazu ein?
Nehmen Sie neuere Verfahren wie das Hydroforming. Die dazu von der Automobilbranche benötigten Werkzeuge sind in der Regel groß und überaus zugfest. Mit konventionellen Maschinen zum Schwerzerspanen auf der einen, sowie für HSC auf der anderen Seite kommt kaum ein Special Tooler weiter. Also helfen wir mit Frässystemen aus, die beides bieten.
Hat Bimatec als Mehrheitstochter des spanischen Herstellers Soraluce überhaupt Einfluss auf die Entwicklung solcher Maschinen?
Herr Lindner, trotz schwächelnder Wirtschaft bleibt Ihr Haus seit Jahren auf konstantem Umsatzniveau. Was macht der Rest der Werkzeugmaschinenbranche falsch? Ganz sicher. Deutschland hat nach wie vor den größten Maschinenverbrauch und das Unternehmen wird die Anforderungen des hiesigen Markts kaum ignorieren.
Ich kann lediglich sagen, was wir eventuell richtiger machen. Im Kern bedeutet das, die Probleme der Metall bearbeitenden Kundschaft zu unseren eigenen zu machen und sie wirtschaftlich schlüssig zu lösen. Wie muss man sich das praktisch vorstellen?
Ähnliches reklamiert auch das Gros Ihrer Konkurrenz für sich, allerdings oft mit weniger Fortune. Was fordert ein schrumpfender Markt Herstellern heute mehr ab als zuvor? Unsere Maschinen werden im zentralen Forschungs- und Technologiezentrum der Danobat-Gruppe im Baskenland entwickelt. Die Impulse dazu kommen über uns direkt aus dem Markt. Zu diesem Zweck tauschen wir uns systematisch aus.
Jede Branche ist Veränderungen unterworfen und beeinflusst damit andere Branchen. Und so abgegriffen es vielleicht klingt: Wir begleiten unsere rund 250 Kunden bei dieser Entwicklung. Über die Hälfte sind Wiederkäufer. Erreichen Sie tatsächlich neue Kunden und Märkte durch Technologietransfers dieser Art?
Die Automobilindustrie gehört zu unseren größten Abnehmern. Auch sie ist zurzeit im Umbruch. So nähern die Modellzyklen der Hersteller sich untereinander immer mehr an mit der Konsequenz, dass Prototyp-Werkzeugbauer sich urplötzlich mit Serientools auseinandersetzen müssen. Umgekehrt gilt das Gleiche. Bohr- und Fräs-Allrounder wie die Maschinen TR-D und SV-HSC – beide auf die Notwendigkeiten eben solcher Betriebe zugeschnitten – verschaffen hier den entscheidenden Vorsprung. Vorgestellt im Herbst 2002, sind sie mittlerweile echte Marktrenner.
Bimatec und die Danobat-Gruppe
1991 von den heutigen geschäftsführenden Gesellschaftern Fred Bisgwa und Walter Markuske in Limburg gegründet, gehört die Danobat Bimatec Werkzeugmaschinenhandels-GmbH zu den ersten Adressen, wenn es um Fräs- und Bohrmaschinen für den Prototyp- sowie Werkzeug- und Formenbau geht. Das Unternehmen hat mit seinen 50 Beschäftigten mittlerweile 500 Systeme in den Markt gebracht. 2002 wurden rund 27 Mio. Euro umgesetzt – Tendenz: steigend. Verkaufs-Schwerpunkt sind Maschinen zwischen 4 m und 6 m Länge in der X-Achse. 18 Mitarbeiter sind ausschließlich mit Kundendienstleistungen, Teleservices und Wartung befasst. So hält das Unternehmen in Limburg ständig Ersatzteile im Wert von 1 Mio. Euro vor.
Mehrheitsbeteiligt ist der zur spanischen Danobat-Gruppe gehörende Fräsmaschinenbauer Soraluce Coop. mit den Schwesterfirmen Danobat, Estara und Lealde (Schleifen, Sägen und Drehen), Goiti (Blechbearbeitung) sowie D+S-Sistemas (Transferanlagen). Die Gruppe beschäftigt knapp 900 Menschen.
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