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Zusammenarbeit bringtmehr Synergieeffekte

Siemens-Gebäudetechnik neu formiert
Zusammenarbeit bringtmehr Synergieeffekte

Godehardt Schneider: „Wir wollen als Generalunternehmer Gebäudetechnik die Nummer eins am deutschen Markt werden.“
Siemens hat seine Gebäudetechnik-Aktivitäten neu geordnet. Die Zusammenarbeit diverser Gesellschaften auf den Gebieten Gebäudeautomation, -sicherheit, -management und Projektgeschäft soll Synergie-Vorteile ergeben. Der neue Bereich Siemens Building Technologies hat seinen Sitz in Zürich.

Mit dem Erwerb des Industriebereichs der Schweizer Elektrowatt-Gruppe hat die Siemens AG, Erlangen, ihre Aktivitäten auf dem Gebiet Gebäudetechnik erweitert und neu formiert. Seit Beginn des Geschäftsjahres 1998/99 zum 1. Oktober sind die übernommenen Unternehmen Landis & Staefa sowie Cerberus zusammen mit den gebäudetechnisch tätigen Siemens-Geschäftseinheiten in dem neuen Bereich „Siemens Building Technologies“ mit Sitz in Zürich zusammengefaßt.

Die Schweizer Neugründung ist der erste im Ausland ansässige Siemens-Bereich. Er umfaßt vier Geschäftsgebiete:
n die Landis & Staefa Division, einer der Weltmarktführer in der Gebäudeautomation;
n Cerberus, weltweit tätig in der Brandmeldetechnik sowie der gesamten Gebäudesicherheitstechnik;
n die Facility Management Division für gebäudetechnische Dienstleistungen aller Art sowie
n die Project Business Division, zuständig für die Realisierung von gebäudetechnischen Gesamtprojekten.
Weltweit hat die Siemens Building Technologies etwa 30000 Mitarbeiter, davon 21000 in Europa. Zum Umsatz von gut 7,7 Mrd. DM tragen nach den Zahlen aus dem Geschäftsjahr 1997/98 Landis & Staefa 3,5 Mrd. DM, Cerberus 1,6 Mrd. DM und Siemens 2,6 Mrd. DM bei. Aus der Zusammenarbeit der diversen Gesellschaften in diesen Geschäftsgebieten erwartet Siemens hohe Synergie-Vorteile.
In Deutschland wird der gesamte Bereich von der ebenfalls am 1. Oktober gegründeten Siemens Gebäudetechnik GmbH & Co. oHG mit Sitz in Erlangen repräsentiert. Mit 40 Standorten und Niederlassungen, nahezu 9000 Mitarbeitern und 2,8 Mrd. DM Umsatz ist die deutsche Landesgesellschaft die größte innerhalb der Siemens Building Technologies. Außerdem fungiert die Gebäudetechnik Deutschland als koordinierende und vertriebsunterstützende Dachgesellschaft für die vier Gebiete.
„Auf dem deutschen Markt treten wir als größter technischer Gebäudeausrüster auf“, gab sich Godehardt Schneider, Sprecher der Geschäftsführung der Siemens Gebäudetechnik GmbH & Co. oHG, zum Start selbstbewußt. Zudem sei man einer der führenden Anbieter im technischen Gebäudemanagement.
Um das komplette Produkt- und Dienstleistungsprogramm „aus einer Hand“ anbieten zu können, wurde die bisherige Siemens-Gebäudeautomation in die Landis & Staefa Deutschland integriert. Die Deutschland-Aktivitäten von Cerberus wurden in den Vertrieb der bisherigen Siemens-Gebäudesicherheit eingegliedert. Und fürs Facility Management ist die bereits etablierte Siemens Gebäudemanagement und Services GmbH & Co. oHG (SGM) zuständig. tp
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